Als was kan man die Finsternis interpretieren? 1. John 1.6

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10 Antworten

Das heisst, wenn du Gott erfaehrst und so mit ihm in Gemeinschaft bist, aber in Wirklichkeit unbewusst lebst, also ohne Fuehrung Gottes, dann sagst du nicht die Wahrheit. Du sagst es nur, aber du lebst es nicht. Du hast nicht die Illusion des Ego erkannt und laesst dich von dieser Illusion fuehren, anstatt dich auf Gottes Fuehrung zu verlassen. Ein kluger Satz, wenn man ihn versteht und jederzeit im Leben sichtbar und anwendbar. Alles Gute

Danke! Es gibt Menschen die meinen sie seien Christen und sagen es auch aber ihre Taten entsprechen nicht dem Christen der in der Bibel beschrieben wird. Sie wandeln wie die "Welt". Und erkennen garnicht das sie in der Finsternis wandeln den ihre Taten zeugen von dem.

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''Das ist aber das Gericht, dass das Licht in die Welt gekommen ist, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht, denn ihre Werke waren böse. Wer Böses tut, der hasst das Licht und kommt nicht zu dem Licht, damit seine Werke nicht aufgedeckt werden. Wer aber die Wahrheit tut, der kommt zu dem Licht, damit offenbar wird, dass seine Werke in Gott getan sind.''

Johannes 3, 19-21

Wer die Finsternis mehr liebt als das Licht, wird aufgrund von Voreingenommenheit auch Zwangsvorstellungen bekommen und ihnen erliegen. Der Teufel fördert dies, denn es ist in seinem Interesse. Jesus ist das Licht der Welt (Johannes 8,12) und er war ohne Sünde (Hebräer 4,15). Trotzdem wurde er von den Israeliten seinerzeit völlig grundlos gehasst und letztlich umgebracht (Johannes 15,25). Im Grunde ist dies ein völlig irrationales, vernebeltes Verhalten, das durch nichts anderes außer einer verkehrten Wahrnehmung und entsprechenden Wahn- und Zwangsvorstellungen ausgelöst wurde. Diese Menschen lebten definitiv in der Finsternis und bildeten sich das Gegenteil ein. Sie hatten falsche Überzeugungen, ein falsches Selbstvertrauen und sprachen falsche Urteile aus. Etwas Falsches ist nicht gerade, sondern krumm, es ist nicht die Wahrheit sondern eine Lüge und es ist etwas Hochmütiges und nichts Demütiges. Der Wahrheit nicht zu gehorchen und zu glauben, man könne dennoch im Frieden mit Gott leben, ist eine Zwangsvorstellung! Ein Grund für so einen Selbstbetrug ist der Stolz. Der Hochmut in unseren Herzen führt zum Betrug an uns selbst (Obadja 3). Darum ist die Gnade Gottes immer bei den Demütigen und den Hochmütigen widersteht ER (1. Petrus 5, 5-6). Unsere Demut ist also ein Schutz vor Zwangsvorstellungen - hast du es schon einmal aus dieser Perspektive betrachtet? Ein weiterer negativer Grund ist die fehlende Liebe zur Wahrheit.

Wer es gar nicht so genau wissen will und es mit der Wahrheit nicht so genau nimmt, dem sendet Gott die Macht der Verführung, damit so ein Mensch dann auch bekommt was er will - den Glauben an die Lüge und ein Leben in der Dunkelheit (2. Thessalonicher 2, 10-11)! Gottes Wahrheit (Wirklichkeit) ist gerecht und die Lüge ist es nicht. Wir können vor Gott nur in der Wahrheit stehen und wandeln oder in der Lüge. Gerechtigkeit und Wahrheit bekommen wir durch den Glauben an das Evangelium Jesu Christi aus Gnade und ohne Verdienst geschenkt. Die Ungerechtigkeit und die Lüge verdienen wir uns selbst. Wir sollen die Wahrheit regelrecht ''kaufen'' (Sprüche 23,23). Und zwar in dem Sinne, daß wir Gott zeigen daß wir ernstlich daran interessiert sind, der Lüge und Ungerechtigkeit dieser Welt zu entfliehen. Wie sieht es mit deiner Liebe zu Gott und zur Wahrheit aus? Bist du von Herzen sanftmütig und demütig, so wie es auch Jesus selbst war und ist (Matthäus 11,29)? Suchst du die Ehre Gottes oder deine eigene (Johannes 5,44)? Wer vor allem seine eigene Ehre sucht, wird letztlich einer Lüge und den eigenen Zwangsvorstellungen folgen und in die Irre gehen. Die wahre Natur der Dinge sehen wir nur durch den Geist der Wahrheit - daran müssen wir uns orientieren, denn der Feind schläft nicht (1. Petrus 5,8). Man kann die Wahrheit nicht nur hören, sondern auch tun. Wer dies umsetzt, der steht im Licht und ehrt Gott durch sein Verhalten und seine Liebe zur Wirklichkeit aus Gottes Sicht. Jesus Christus ist diese Wirklichkeit und diese Wahrheit (Johannes 14,6). Und wir in IHM!

Wie du aus der Fortsetzung (v.7-10) erkenne kannst, geht es bei der Finsternis u.a. darum, dass jemand nicht ehrlich und "transparent" lebt, sondern böse Taten verstecken muss.

Grundsätzlich ist "Finsternis" oft ein Bild für das Böse, vgl. z.B. Kol 1,13.

Ich verstehe das anders.

Mit Finsternis ist die Finsternis gemeint, in der "wir" nichts sehen!

Der Spruch bedeutet: (meine Meinung):

Wenn wir Gemeinschaft mit Ihm hätten, dann wären wir im Licht und nicht in der Finsternis. Sind wir aber in der Finsternis, dann sind wir NICHT in Gemeinschaft mit Ihm.

Wenn also gesagt wird wir haben Gemeinschaft mit Ihm, aber trotzdem in der Finsternis wandeln (also "keinen Durchblick haben"), dann "tun wir nicht die Wahrheit".

Hallo copiaincolla,

die Gemeinschaft mit Jesus ist nur Licht, es gibt keine Finsternis, sprich:

das bewusste Tun böser Werke.

Genau das ist die Finsternis, man arbeitet dadurch genau dem Fürsten der Finsternis in die Hände.

Johannes wollte sagen: Wenn wir böse Werke tun, so lügen wir, wenn wir sagen, wir haben Gemeinschaft mit Jesus.

Grüße IAMS6

Also echt...man findet selten so einfach zu verstehende Sprüche in der Bibel. Es bedeutet natürlich, das wenn man sagt das man glaubt, aber in Wirklichkeit nicht glaubt, dann tut man damit nichts gutes.

Hallo copiaincolla !

Der Apostel Johannes erklärt zunächst, dass Jesus lehrte: Gott ist Licht.(Vers 5) Dann führt er aus, dass jeder ein Lügner ist, der behauptet, Gemeinschaft mit Gott zu haben, aber nicht im Licht, im Licht Gottes, sondern in der Finsternis wandelt.

Finsternis steht im Gegensatz zum Licht, im Widerspruch zu Gott.

Dem entsprechend wird Finsternis in Verbindung gebracht mit Satan, seinen Dämonen und mit dem Teil der Menschenwelt, der unter seiner Herrschaft steht. In Epheser 6:12 heißt es:

"Unser Ringen geht...gegen die Weltbeherrscher dieser Finsternis, gegen die bösen Geistermächte in den himmlischen Örtern."

Gemäß Offenbarung 12:9 beherrscht dieser Feind den größten Teil der Erdbewohner:

"Und hinabgeschleudert wurde der große Drache - die Urschlange - , der Teufel und Satan genannt wird, der die ganze bewohnte Erde irreführt, er wurde zur Erde hinabgeschleudert."

Finsternis bedeutet demnach alles, was von Satan und seiner Welt, den von ihm beherrschten, irregeleiteten Menschen und ihren politischen, religiösen und wirtschaftlichen Strukturen ausgeht.

Fortsetzung folgt

Fortsetzung

Das beschreibt Johannes im 2. Kapitel, in den Versen 11,15-17:

"Wer aber seinen Bruder hasst, ist in der Finsternis und wandelt in der Finsternis, und er weiß nicht, wohin er geht, weil die Finsternis seine Augen blind gemacht hat. Liebt nicht die Welt, noch die Dinge in der Welt, denn alles in der Welt - die Begierde des Fleisches und die Begierde der Augen und die öffentliche Zurschaustellung der Mittel, die jemand zum Leben hat -, stammt nicht vom Vater sondern stammt von der Welt. Überdies, die Welt vergeht und ebenso ihre Begierde, wer aber den Willen Gottes tut, bleibt immerdar."

Weiteren Aufschluss geben die Texte aus Epheser 4:18; 2. Petrus 2:4: Judas 6 sowie eine große Zahl weiterer Verse, die ich Dir, wenn Du es wünscht, gerne zukommen lasse.

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Die Interpretation von Finsternis/Helligkeit ist reine Fiktion …

ich würde sagen das böse oder ungewisse auf heen fall hat es höchstwahrscheinlich nix mit naja dunkelheit zu tun

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