Als Übersetzerin arbeiten und nach Gewinn bezahlt werden

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3 Antworten

Das klingt gar nicht interessant, denn ein etwaiger Gewinn kann leicht, wie du schon selber sagst, verschleiert werden, und zudem viel später eintreffen als die Arbeit geleistet wurde. Würde ich auf keinen Fall mitspielen. Das ist keine Basis für ein gedeihliches Zusammenarbeiten.

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Hallo,

ich an deiner Stelle würde mich mal beim Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer e.V. (bdue.de) schlau machen, was du für Möglichkeiten hast.

Ohne dich beunruhigen zu wollen, aber

da Übersetzer / Dolmetscher keine geschützte Berufsbezeichnung ist, arbeiten die meisten freiberuflich, für Übersetzungsagenturen oder auch als Sekretärin/Sachbearbeiterin.

Es gibt auch kein Gebührenordnung für Übersetzungen und so rechnen freiberufliche Übersetzer und Übersetzungsagenturen unterschiedlich ab, z.B.

• nach Zeichen

• nach Zeilen

• nach Seiten

• nach Stunden

• per Pauschale

Unter Umständen kommen auch Nebenkosten, Eilzuschläge u.a. hinzu.

Tatsache ist, dass der Markt schwer umkämpft ist und die Branche mit Dumpingpreisen zu kämpfen hat. Mit den Einkünften eines selbstständigen Übersetzers / Dolmetschers lässt sich nur schwerlich eine Familie ernähren.

Auch wissen viele Leute die Arbeit von Übersetzern / Dolmetschern - vor allem wenn es um die Weltsprache Nr. 1 Englisch und um Standardsprachen wie Französisch und Spanisch geht - nicht wirklich zu schätzen.

Man verlässt sich da lieber auf die eigenen beschränkten Mittel, ungelernte Kräfte und den Google Trottel samt Anhang und erkennt nicht an, dass es für Übersetzungen, neben einer entsprechenden Ausbildung und guten Sprach- und Fachkenntnissen, auch viel Zeit für Recherche, etc. braucht,
und dass Übersetzungen eben nicht maschinell oder per Computer angefertigt werden können, sondern Hand- und Kopfarbeit sind.

Dazu kommt, dass man dem Beruf des Übersetzers / Dolmetschers - so man geistig fit bleibt - bis ins hohe Alter von daheim aus nachgehen kann. Somit sind viele Übersetzerstellen auf lange Sicht belegt und der Nachwuchs bekommt nur schwer einen Fuß in die Tür.

Die besten Chancen hat man, wenn man sich eine Nische (seltene Fachgebiete) sucht und weniger verbreitete und aufstrebende Sprachen beherrscht (Chinesisch, Japanisch, Russisch, Spanisch).

Auch dazu bekommst du Informationen bei BDÜ.

Alles Gute und viel Erfolg für deine berufliche Zukunft.

:-) AstridDerPu

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Solche Einigungen und Zusammenschlüsse unter Bekannten, wo einer nicht in die Bücher schauen soll, sind schon mit Vorsicht zu genießen. Entweder, Ihr arbeitet Hand in Hand und habt beide volle Einsicht oder Du arbeitest wirklich nach Leistung, also in seinem Auftrage selbstständig und rechnest pro Übersetzung ab.

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