Als Türke bzw. Moslem gegen den Islam sein?

21 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Esselamu alejkum
Es liegt ganz Klar das das du Atatürk verehrst und das ist falsch .
Letztendlich war er auch nur ein Mensch wie du und ich es gibt keinen Grund einen Menschen zu verehren .
Nächste Sache , ich verstehe deinen Hass auf Araber nicht nationalismus ist verboten im Islam und es ist eine schwerwiegende Sünde wenn du deine Brüder im glauben nur wegen ihrer Nationalität hasst dazu ist es auch noch nicht besonders schlau .
Ich schätze mal du weißt nicht besonders viel über deine Religion was auch deine Distanz zu ihr erklärt und auch erklärt warum du so halbherzig den Islam auslebst oder warum du kein schlechtes Gewissen hast beim Alkohol trinken .
Du solltest enrsthaft mehr über deine Religion lernen und dir Allah bewusster werden dann würdest du auch in dem Moment in dem du Alkohol trinkst wissen das Allah dich sieht und du würdest ein schlechtes Gewissen kriegen .
Ich bezweifle auch das du 5x am Tag betest und das gehört zu den 6 Säulen des Islam und ist nicht nachzuverlässigen !
Nur das an dem Islam glauben wird das nicht ändern das dir Allah und der Islam egal ist (  das zeigst du mit deinen Handlungen und dadurch das du nicht betest usw .) .
Erst wenn du ein praktizierender Moslem wirst und dieses ganzen nationalistischen quatsch aus deinem Kopf streichst wirst du in der Lage sein nicht so achtlos gegenüber deiner Religion zu sein .
Du bist pro Israel ? du unterstützt das was die da in Gasa machen ? naja dazu brauch ich wohl nichts sagen.

Erst wenn du ein praktizierender Moslem wirst und dieses ganzen nationalistischen quatsch aus deinem Kopf streichst

Es gibt auch Menschen, die den ganzen rekigiösen Tamtam für Quatsch halten. Noch niemand hat Gott gesehen, also kann man an Gott glauben, oder auch nicht.

2
@Herb3472

Er glaubt aber laut seines Textes an Gott das was du da ansprichst ist ein anderes Thema .

1

Ich weiß viel über den Islam. Ja ich bin net praktizierend aber nur mal so israwl hat die Türkei unterstützt bevor Erdogan da war. Die araber waren immer gegen uns.

1
@35turk35

Ich begegner Arabern garnicht so selten und ich konnte bisher nicht feststellen das sie gegen Türken sind und KEIN gläubiger Araber wird etwas gegen einen muslimischen Bruder haben ganz egal woher er kommt .
Wie gesagt würdest du einiges verstehen wenn du deine Religion zu praktizieren anfangen würdest .
Wenn du auch mal in die Moschee gehen würdest ( ohne  Vorurteile) dann würdest du merken das dich deine arabischen Brüder lieben ( die die ihren glauben richtig praktizieren und verstehen ) .

0

Das fängt schon damit an das die Araber die Osmanen damals verraten. Die Quittung kriegt ihr ja noch eure dafür. Wegen den Arabern wird die Türkei bald auch wie der Irak aussehen. Macht euch mal Gedanken darüber warum ihr auf der ganzen Welt so beliebt seit. Es ist eure Kultur. Indonesische Muslime sind ja relativ normal. Aber araber und Moslem sein ist echt eine Todeskombination. Es gibt kein Arabisches Land wo man vernünftig leben kann.

0
@Tezcatlipoca

saidJ, ich dich sehr diaskriminierend gengeüber Mernschen, die keine Muslime sind.

Nein, es gibt keinen Grund einen menschen zu hasses finde ich auch. Aber warum gilt das für dich nur unter Menschen muslimischen glaubens? UND NICHT FÜR ALLE?

Und warum soll ein Araber nur keinen muslimischen Bruder hassen?

hallst du Menschen anderen glaubens etwa für schlechter oder weniger wert? Jedenfalls bekommt man diesen Eindruck

0

Du bist ein säkularer Moslem. Das heißt, du kannst Religion und Kultur sauber trennen.

Die meisten Leute vermischen Religion, Kultur, Tradition, Politik und Moral - bis sie gar nicht mehr wissen, was sie warum wie tun. Das führt dazu, dass kulturelle Oberflächlichkeiten wie Kleiderordnung und Essensregeln mit dem eigentlichen Glauben an einen Gott verwechselt werden.

Ich kann verstehen, dass du diese verworrene Oberflächlichkeit verabscheust. Du scheinst ja nichts gegen den Koran an sich zu haben, sondern nur gegen den weltlichen Kram, den manche Leute da rein interpretieren.

Aber was genau ist deine Frage? Ob du Nationalist bist? Das kannst du unabhängig von deiner sakulären, also weltlichen Gesinnung auch noch sein.

Für die strikte Trennung von Gesetz und Religion zu sein, ist aber nichts Schlechtes, im Gegenteil. Du solltest nur an deinem Hass arbeiten. Damit machst du die Welt nicht besser.

Sei doch lieber FÜR Weltlichkeit, statt GEGEN Fundamentalismus. Dann kannst du die weltlichen Mitbürger lieben, statt die mittelalterlichen zu hassen.

Es gibt Strömungen im Islam, in denen Kopftuch und Burka nicht Teil der Religionsausübung sind. Folgst du einer solchen Richtung, widerspricht deine Abneigung gegenüber religiöser Verschleierung auch nicht deinem Glauben. Dass du Alkohol trinkst, deutet auf eine sehr liberale Auffassung des Islams hin. Eine Ablehnung von Alkohol wäre aber nicht nur aus religiösen Gründen erstrebenswert. Du kannst das Alkoholverbot, wenn du willst, weniger als Pflicht und mehr als einen guten Rat betrachten. Denn Alkohol vernebelt schon in kleinen Dosen die Sinne. Schlechtes Gewissen brauchst du nicht zu haben. Es kann nur halt der Ausspruch zutreffen: Wer nicht hören will, muss fühlen. Das ist weniger als eine Drohung aufzufassen, als vielmehr wie ein Naturgesetz, das für jeden gilt. Suchtmittel sind eine blöde Angelegenheit.

Mit deinem Nationalismus hat deine Positionierung höchstens soweit zu tun, als dass dein primäres Identifikationsobjekt nicht die Religion, sondern die Nation ist.

Du solltest dir aber im Klaren sein, dass Araber kein homogenes Kollektiv sind. Unter ihnen gibt es "gute" und "schlechte" Menschen, so wie es auch hier und in der Türkei "gute" und "schlechte" Menschen gibt. Auch eine kollektive Mentalität ist nicht vorhanden.

zunächst:

Es kommt nicht darauf an.. ob Du "Türke" bist....

..es kommt wirklich (!) NUR darauf an... inwieweit Du Dich als "Moslem" fühlst....

als "Moslem" solltest Du natürlich nichts anzweifeln... was der (arabische) Koran und die Sharia sagen.....

______________________________________________________________

Inwieweit es einem "Nicht-Araber" jemals möglich sein wird... das "arabische" Sprachgefühl zu entwickeln... entzieht sich meiner Kenntnis....

Allerdings hat mir ein ( liberaler ) tunesischer Bekannter folgendes erklärt:

Jogi... DU würdest NIE wirklich ('!)....arabisch können.. du könntest es lesen... Du könntest es schreiben... ABER "verstehen" würdest Du es NIE... und ICH ( als "Tuareg") spucke auf die anderen Araber....

weisste warum ?

nimm das Wort "Blume"... es bedeutet "Blume" .. wenn Du eine Blume auf dem Markt kaufen willst...oder eine solche in Deinem Garten hast.... aber es bedeutet genauso "Muschi"... wenn Du von Deiner Frau sprichst....

( sorry.. er nannte mir das Wort.. aber ich konnte es mir nicht merken....)

allgemein erwähnte er noch:

"Es gibt kein Volk, dass dermaßen spitzfindig ist, wie die Araber.. lass Dich NIE auf eine Diskussion mit ihnen ein... sie verdrehen Dir das Wort im Mund... und.. wenn Du es merkst... verdrehen sie es dir wieder... am Ende weißt du selbst nicht mehr... WAS du eigentlich wolltest.. oder meintest...."

_______________________________________________________________

Nach meiner Einschätzung bist DU einfach nur "Mensch"... intelligenter Mensch... hinterfragender Mensch....

.. und somit "näher" bei Gott, als ALLE sich "bedingungslos Unterwerfenden"

... ABER verrate das Keinem... :-))))

.. denn sonst wird nur deutlich... dass ich als "Kuffar" will... dass Du so wirst wie ich... UND das Teufelchen auf meiner linken Schulter mir das eingeflüstert hat... um gerade DICH.. vom "wahren Glauben" abzubringen.....

_____________________________________________________________

btw:

Atatürk hatte durchaus gute Gedanken, Ideen und Vorstellungen.....

.. sicher hatte er auch einige Dinge.. die kritisch zu betrachten sein können....

BUT:

"Nobody is perfect..."

wenn du Atatürk und seine Idee von einer laizistischen Türkei gutfindest, bist du mit deiner kritischen Distanz zum Islam also in guter Gesellschaft.

Von Atatürk ist überliefert, er hätte "Mohamed als unethischen Beduinen" bezeichnet.

Das Hauptproblem der gegenwärtigen sunnitischen Religionspraxis besteht wohl darin, den Koran als wortwörtliches Wort Gottes für alle Zeiten auszulegen und auch Mohamed als den vorbildlichsten Menschen zu präsentieren, der er ja nun wahrlich nicht war.

Würde man den Islam reduzieren auf Religion und ihn säubern von all seinen übrigen, von Menschen ausgedachten, sozialen und politischen Vorschriften und Ideologien, dann würde er auch nicht weltöffentlich als eine derart vehemente Bedrohung wahrgenommen.

Was möchtest Du wissen?