Als Student ein Gewerbe anmelden, was verliere ich?

3 Antworten

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  1. Wenn Du über 395,- Euro im Monat verdient (Gewinn, nicht Umsatz) ist es mit der Familienversicherung zu Ende. Sind aber immerhin ein Gewinn von 4.740,- Euro im Jahr.

  2. Natürlich wird der Gewinn (wieder Gewinn, nicht umsatz) angerechnet. Ein Lohneinkommen würde ja auch angerechnet.

  3. Natürlich muss Du den Gewinn ermitteln, wie sollst Du sonst wissen, was Du verdinet hast. Einkommensteuererklärung ist obligatorisch. Was habt ihr beide denn sonst noch für Einkünfte? Macht Ihr bisher keine Einkommensteuererklärung? Kann ja Vorteile haben, z. B. wenn die Voraussetzungen passen die Studienkosten von Dir.

  4. GbR und OHG sind personengesellschaften. Die kannst Du nur wählen, wenn Du Dich klonen läßt, oder mit einem anderen zusammen startest. Wenn Du allein anfängst ist es einfach ein Einzelunternehmen.

  5. Wenn Du von geringen Einnahmen ausgehst, wird es ein Kleinunternehmen (umsatzsteuerlich), weil der Umsatz 17.500,- Euro nicht übersteigen wird. Daher wird Umsatzsteuer nciht erhoben.

Sofern du ein Kleinunternehmen (weniger Umsatz als 18.500€ / Jahr) anmeldest, sind die meisten deiner Sorgen passé. Hier brauchst du keine Rechtsform, kannst weiterhin Familienversichert sein und Leistungen von Amt und so werden dir nur dann reduziert, wenn du auch wirklich entsprechend verdienst.

Entschuldige bitte, aber ich habe wohl noch nie soviel Unsinn in so wenig Text gelesen.

Angefangen bei der flaschen Kleinunternehmergrenze, bis dahin, dass für Sozialleistungen der Gewinn und nciht der Umsatz zählt.

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  1. Ja
  2. Nein
  3. Ja
  4. Nein

1, 2 und 3 sind vor allem abhängig vom Einkommen, nicht davon ob du ein Gewerbe anmeldest.

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