Als Schmerzpatient möchte ich den freitod wählen?

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6 Antworten

Gib noch nicht auf. Wenn du diese Frage hier stellst WIRST DU NICHT RICHTIG behandelt. Nicht richtig beraten. Ich weiß nicht welche Diagnosen und welche Geschichte da ist. Du musst dir die Fragen beantworten, ob deine Ärzte, dein Schmerzteam etc. von deinen Freitodgedanken wissen, ob sie dir wirklich zugehört haben und ob alle Möglichkeiten ausgeschöpft sind und.. stell dir vor du wärst vor der legalisierung der Hanftherapie gestorben und sie hätte bei dir angeschlagen - es gibt in absehbarer Zeit keine Möglichkeiten. Wenn ich deine Fragestellung richtig verstanden habe läuft das mit der Schweiz ja bereits. Ich an deiner Stelle (es tut mir leid, ich beantworte die Frage gerade das sounsovielte mal, Tablett und Handy hängen sich immer wieder auf und ich hatte dir noch ausführlicher geantwortet und auch durchaus netter) würde vermutlich über die Schweiz gehen, da ich nicht wissen könnte ob ich aufgegeben habe oder doch die letzte Möglichkeit gegangen bin.

Es sind da draußen einen haufen Menschen die in Pflege und medizinischen Berufen arbeiten, die finanzielle Sicherheit, soziale Kontakte, manche sogar Ehe und Familie aufgeben um Menschen wie dir zu Helfen. In dem Pflegeheim in dem ich arbeite ist im letzten Jahr ein viertel gestorben und dank palliativer Versorgung keiner mit starken Schmerzen.  Von meinen "Leuten"/Patienten habe ich gelernt das das Leben bis zum letzen Atemzug geht. (Bei vielen saß ich am Bett) Und selbst wenn man mit 38 verhungert weil man durch Chorea Huntington keine Nahrung mehr im Körper behalten kann liegt es an dem Menschen selbst wie sehr man an seinem Leiden leidet. Schöne Grüße von Herrn XY.    Du musst das für dich entscheiden. Ich hoffe du hast keine Depression die dich in deinem Wunsch bestärkt und... schön das du so gute Freunde hast um die beneide ich dich.

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Also ich hab jetzt wirklich ne Weile überlegt ob und was ich dazu schreiben will. Einfach ignorieren kann ich es nicht. Also...wir haben auch einen Pflegefall in der familie, die Dame hat vermutlich keine Schmerzen, man weiß aber auch nicht inwieweit das Gehirn überhaupt noch aktiv ist. Ich frage mich auch oft wenn ich sie sehe, ob das denn für sie so noch lebenswert ist und ob sie das so wollen würde. Sie hat nun nicht mehr die Möglichkeit einen freitod zu wählen. Ich verstehe was du meinst, dass einfach irgendwann die totale Erschöpfung kommt und man keine Lust hat. Es ist deine Sache ob du es machst oder nicht, da kann dich wohl auch keiner davon abhalten. Wenn das jemand machen will, schafft ers...egal wann. Ich persönlich bin der Meinung, man sollte sein Leben leben, solange man kann. Auch als Pflegefall und mit starken Schmerzmitteln kann das Leben noch was Wert sein. Es ist nicht einfach, bestimmt auch nicht angenehm. Und dennoch denk ich mir...würd ich alles verpassen wollen? Verpassen wie die Kinder meiner Freunde groß werden? Würd ich wollen, dass meine Freunde um mich trauern? Will ich aufgeben?/will ich wirklich alles aufgeben, ohne zu wissen ob nicht doch noch etwas oder jemand in mein Leben tritt, der mein Leben erleichtert und meinen Willen am Leben zu bleiben stärkt?...also ich könnte das nicht. Wie gesagt, es ist dein Ding...egal was du machst, ich wünsch dir auf jeden Fall alles Gute!

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Ich kann dir nicht helfen, ausser dir zu raten an deine Freundeund deine Familie zu denken und somit deine Meinung zu ändern :)

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chespettacolo7 14.05.2016, 21:50

..bin immer ein kämpfer gewesen..aber irgendwann ist der akku alle und keine ladestation in sicht...trotzdem Danke

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Es soll deine Entscheidung sein. Aber dies ist nicht der richtige Ort für so eine Frage.

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chespettacolo7 14.05.2016, 21:45

mag sein. Ich klicke auch nur themen an, die mich interessieren bzw ich rat geben kann...ansonsten ignorieren und nicht lesen.

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Socat5 14.05.2016, 21:47
@chespettacolo7

Du möchtest hier eine Anleitung zum Selbstmord, fragst nach Dosis usw. Glaubst du wirklich, das schreibt dir jetzt einer? Manche Fragen möchte man nicht ignorieren, auch wenn man keine Antwort geben kann oder will.

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Uns was ist mit den armen Menschen, die dich tot auffinden? Und deinen armen Familienmitgliedern oder Freunden, die sich ewig fragen, was sie hätten anders machen können oder ob sie es irgendwas hätten anders machen können? Man kann sich nicht umbringen ohne andere Menschen mit hinein zu ziehen

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chespettacolo7 14.05.2016, 21:48

familie hab ich nicht.freunde begleiten mich seit langem auf meinem weg. und wir reden offen über dieses thema.aber sollte es nicht jedem vergönnt sein, sein ende selbst zu wählen. alternativ wäre qualvolles sichtum unter stärksten schmerzmitteln im pflegebett.

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SaVer79 14.05.2016, 21:54

Meine Meinung: Selbsttötung ist immer feige und lässt die Schuld bei den Überlebenden! Aber wie gesagt, das ist nur meine Meinung!

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Warum willst du dir so einfach machen ? Ich habe seit 15 Jahren schmerzen und gebe nicht das Leben auf ist mir zu peinlich .

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chespettacolo7 14.05.2016, 21:57

Glückwunsch. Im Ernst. nur ohne leben ist das Leben noch lebenswert?

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