Als recovery bezeichnen?

8 Antworten

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Liebe Juli

Du hast definitiv Anorexie (auch wenn Dein Gewicht noch im unteren Normalbereich ist)

Nein,
nur Dein Gewicht halten kann man definitv nicht als Recovery bezeichnen

Ich las mir auch Deine anderen Fragen durch und erschrak sehr - zusammengefasst:

Du hast die 14.5 kg (resp. über 20% Deines Anfangsgewichts) in rund 5.5 Monaten abgenommen!

  • wozu überhaupt nie der geringste Anlass bestand (auch nicht bei 62 kg)
  • Eine Faustregel für gesundes Abnehmen besagt nicht mehr als 10% seines Körpergewichts pro Jahr abzunehmen


Du bist mit 14 Jahren noch in der Pubertät, Dein Körper veränder sich und wächst noch (bei Mädchen ist die körperliche Entwicklung mit etwa 17 Jahren abgeschlossen)

  • Du bist in dieser Zeit auch effektiv gewachsen, der Körper brauchte also zusätzliche Energie (neben dem was er täglich bräuchte...)

Du schreibst von einer absolut krassen Diät mit einem Tag fasten, dann max 550 kcal/Tag... - später meintest Du Du hättest viel gegessen (= 435kcal!!)

  • Dein Körper wehrt sich und Du machst weiter (Periode, Haarausfall)
  • Dir wird schlecht vom Essen eines Tellers Gemüse...

und v.a. Du zählst jede einzelne Kalorie!!

Du schriebst mehrmals Du würdest eine Therapie beginnen - hast Du denn?


Recovery = gesund werden - wie

  • ein normales, gesundes Essverhalten haben
  • keine Angst haben zuzunehmen
  • Gewichtsschwankungen zulassen und in kg und nicht in Gramm denken
  • und vor allem keine Kalorien zu zählen

Liebe Juli - ich wünsche Dir, dass Du Dich wieder mit Freude und Genuss gesund, ausgewogen und abwechlungsreich ernährst.

Sei stolz auf Dich und Deinen Körper, akzeptier in wie er ist und vor allem hör auf ihn und trag ihm Sorge !!

Ich glaube an die (innere) Kraft des Menschen - Du schaffst es, da rauszukommen :)

Ja,ich hab eine angefangen.Bloß ich habe inmer wieder diese Gedanken,die mich zum hungern drängen und ich gehe leider noch darauf ein...ich weiß,dass ich mehr essen muss,aber wollen und umsetzen ist da immer so eine Sache...aber danke,für deinen lieben Kommentar und ich werde auch mein bestes geben,soweit es geht!
LG Juli

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Liebe Juli - ich danke Dir.

Dein Gewicht zu halten ist schon mal ein Schritt in die richtige Richtung. Du solltest Dir aber dringend professionelle Hilfe holen - damit ihr gemeinsam zusammenstellt, was Du essen musst und Dich jmd kontrolliert.

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Liebe Juli - herzlichen Dank für diesen Stern, der mich besonders freut - und ich hoffe, Du bist auf gutem Wege  und hast allenfalls auch wieder das eine oder and kg gewonnen :)

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Ich finde, dein Gewicht klingt im Verhältnis zu deiner Größe normal, aber Tendenz zum Untergewicht.

Es ist auf jeden Fall sehr gut, dass du dich von der Krankheit lösen willst. Recovery bezeichnet die Genesung, also kannst du das durchaus Recovery nennen, wenn du das Gewicht behälst, aber wieder ein normales Essverhalten  entwickelst. 

Da raus zu kommen, ist alles andere als einfach und viele verfolgt die Krankheit ein Leben lang. Am besten holst du dir noch professionelle Hilfe als Unterstützung. Mache dir aber bewusst, dass es letztendlich an dir hängt. Du kannst nur geheilt werden, wenn du es wirklich willst. Das geht natürlich nicht alles von heut auf Morgen. Du musst mehr essen und das Wichtigste, dass es viele Kalorien hat und du nicht zu viel isst. Dadurch, dass du weniger isst, verkleinert sich der Magen, deshalb musst du das Essen langsam steigern.

Bei solch einer Krankheit ist es völlig normal, dass es auch Rückfälle gibt, man darf aber nie den Willen verlieren. Also nicht gleich am Großen und Ganzen zweifeln, wenn du merkst, du bekommst einen Rückfall.

Alles Gute für die Zukunft und viel Erfolg!

Hallo! Du wiegst zu wenig. Nimmst Du weiter ab, so kannst Du sogar Deine normale weibliche Entwicklung gefährden. 

Dein Idealgewicht liegt bei 52 - 55 kg. Das ist nicht nur der gesündeste, sondern laut Umfragen auch attraktivste Bereich.

Erkennst Du die Realität nicht so ist das schon ein Indiz für Magersucht. 

Die Fachklinik in Bad Wildungen beschreibt das so : 

“........damit im Zusammenhang findet sich eine hartnäckige Verkennung der eigenen übermäßigen Schlankheit oder Kachexie in Form einer Körperschemastörung: Die eigene Körperform oder Teile des Körpers werden als zu dick wahrgenommen und geradezu massiv überschätzt. Bei Menschen mit einer Anorexia nervosa besteht meist wenig Krankheitseinsicht in die anorektische Störung und die dadurch bedingten Gefahren werden geleugnet“ 

Pass auf Dich auf, alles Gute.

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