Als Psychologe einen Dr. Titel haben - wie geht das?

14 Antworten

1.Einen Doktortitel muss man sich erarbeiten. hat man Psycholgoie erfolgreich studiert, dann ist man Psychologe.

2. Nicht alle Psychologen haben / wollen einen Doktortitel. (man muss keinen haben)

3. Wenn du Psychologe werden willst, musst du natürlich Psychologie studieren.

Du kannst anschließend zum Dr. rer. nat. oder zum Dr. phil. promovieren.

Das Schwierigste ist, überhaupt eine Promotionsmöglichkeit  zu finden.

Als Beispiele hier mal Hamburg und Osnabrück:

https://www.psy.uni-hamburg.de/studium/promotion/promotionsprozess.html

https://www.psycho.uni-osnabrueck.de/studium%20&%20lehre/promotion/ablaufplan/Promotion-Ablaufplan.html

Der Doktortitel ist - in aller Regel - das Ergebnis eines Promotionsstudiums. Am Ende deines Studiums hast du ja einen entsprechenden akademischen Abschluss, z.B. "Dipl. Psychologe" oder inzwischen womöglich "B.A. Psychologe".

Praktizierende Ärzte hängen meistens noch eine Promotion hinten dran. In der Zeit bearbeiten sie ein Forschungsthema intensiv und schreiben darüber eine oder mehrere Veröffentlichungen ("Dissertation"). Wenn das erfolgreich war, bekommen sie ihren Doktortitel verliehen.

Das ist normal nicht zwangsläufige Voraussetzung, aber bei Ärzten ist es eben üblich.

Man bekommt den Dr.-Titel nicht automatisch (wobei böse Zungen behaupten, bei Ärzten sei da nicht viel um), sondern muss ihn sich NACH dem normalen Studium erst noch verdienen.

"
In der Zeit bearbeiten sie ein Forschungsthema intensiv und schreiben darüber eine oder mehrere Veröffentlichungen ("Dissertation")"

Es ist in der akademischen Welt allgemein bekannt, dass der dr. med der laueste aller Doktortitel ist, einem - salopp gesagt - nachgeschmissen wird.

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@NetzBeratung

Siehe meine spitze Bemerkung

Man bekommt den Dr.-Titel nicht automatisch (wobei böse Zungen behaupten, bei Ärzten sei da nicht viel um), [...]

Aber ein bisschen vorsichtig sollte man schon sein. Dinge sehen von außen manchmal etwas leichter aus, als sie eigentlich sind, deswegen mache ich solche Bemerkungen auch immer mit einem Augenzwinkern.

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Jeder der einen Dr-Titel hat, hat diesen durch eine Promotion erworben. Man bekommt keinen  Dr.-Titel automatisch einfach so.

Außer gekaufte Titel von irgendwelchen Phantasie-Unis. Aber die gelten in D sowieso nicht.

Ja , wenn man Psychologe werden will, muß man Psychologie studieren. Was sonst ? Durch eine Bäckerlehre wird man nicht Psychologe.

einen dr.-titel hat man nur, wenn man promoviert hat nicht automatisch bei einem abgeschlossenen studium.

Bezogen auf Deutschland:

Mann muss nach dem Diplom oder Master halt promovieren.

Da psychologische Forschung sehr zeit- und kostenintensiv ist, geht das nur innerhalb eines finanzierten Forschungsprojektes. Daher also i.d.R. nur über eine Doktorandenstelle. Das ist rund fünf Jahre viel Arbeit für wenig Geld. 

Insofern kaum verwunderlich, dass Psychologie eine der mit am niedrigsten ausgeprägten Promotionsraten hat. Macht eigentlich nur Sinn, wenn man beruflich in der Forschung bleiben möchte.

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