Als Nichtgläubige aus der Kirche austreten?

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11 Antworten

Gläubig sein hat nichts mit der Konfession zu tun. Wichtig ist: Tue was Du tun musst, sei optimistisch, hilfsbereit, herzlich und gut, dann bist Du Dein eigener Herr.

DANKE für den Stern.

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Widersprüchlicher gehts nicht mehr. Einerseits bekennst du deinen Unglauben an einen Gott, andererseits glaubst du an etwas "Übermenschliches", das Halt gibt und uns sogar nach dem Tod nicht vergisst. Was soll denn das für ein übermenschliches Wesen sein, wenn nicht Gott? Wer uns Halt gibt und nach dem Tod weiter leben lässt, ist sicher kein anonmyes Schicksal oder irgendeine undefinierbare Energie, sondern muss schon eine Macht sein, die uns kennt, liebt und behütet. Und solch eine Macht verdient den Namen Gott!

Ich wundere mich immer darüber, wie schnell junge Leute bereit sind, eine Behauptung aufzustellen bzw. den Behauptungen anderer zu folgen, wonach es den biblischen Gott auf gar keinen Fall geben könne. Demnach wären alle Menschen durch die Jahrhunderte einem Irrtum verfallen und hätten sogar in der Verfolgung ihr Leben umsonst für diesen Gott gegeben. Seltsamerweise bezeugen aber durch alle Zeiten hindurch Menschen wunderbare Erfahrungen mit eben diesem Gott, auffällige Bekehrungserlebnisse und Wunder gibt es auch heute noch. Die werden natürlich von Atheisten eifrig bestritten, weil nicht sein soll, was nicht sein darf.

Christen gehen über den allgemeinen Glauben an Gott hinaus und vertrauen der Offenbarung in Jesus Christus, dem menschgewordenen Gott. Die Glaubenszeugnisse der Menschen, die mit diesem Jesus zu tun hatten, sind aufgeschrieben und machen das Neue Testament aus. Es ist nicht weniger wahr, nur weil es schon vor 2000 Jahren geschrieben wurde so wie auch der lebendige Gott seine Wahrheit nicht verändert, nur weil es bequemer ist und die Menschen es gerne hätten. Die Evangelien sind mehrfach übersetzt worden, aber nie verändert. Wenn du behauptest, dies sei bereits zigmal geschehen, bist du schlauer als die Theologen und kannst bestimmt auch sagen, wann, wie und durch wen.

Meiner Meinung nach hast du dich bisher mit dem Glauben noch nie richtig auseinandergesetzt, sondern deinen Entschluss, der Bibel nicht zu glauben von anderen Zeitgenossen beeinflussen lassen. Von daher solltest du noch in der Kirche bleiben, weil man in jungen Jahren oft zu Erkenntnissen zu kommen meint, die keineswegs beständig sind und sich immer noch wandeln können. Ansonsten kann dir hier niemand die Entscheidung abnehmen. Allerdings wäre dann auch eine kirchliche Hochzeit und Beerdigung oder ein Patenamt nicht mehr möglich.

Das ist doch absoluter Blödsinn! Genauso behaupten Naturreligionen und die anderen zwei montheistischen Religionen, Zeichen ihrer Religion gesehen zu haben.

Und welche Auslegung des Christentums sind dann überhaupt wahr? Und ich habe die Bibel gelesen und habe genau aus diesem Grund gesagt, dass ich nicht mit dieser menschenverachtenden, brutalen Religion zu tun haben möchte.

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Natürlich kann ich an etwas Übermenschliches glauben, ohne dass damit Gott gemeint ist.
Ich meine damit kein Wesen, sondern eher eine Art Macht.
Mag sein, dass du diese Macht als Gott bezeichnest, jedoch hat sie rein gar nichts mit einem Gott zu tun, wie er in der Bibel beschrieben ist.
Außerdem habe ich einen eigenen Entschluss gefasst, zu dem ich nicht durch den Einfluss anderer Menschen gekommen bin.
Du scheinst mich ziemlich missverstanden zu haben.

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Die Frage ist, wie alt du bist. Ich weiß ja nicht, ob du verheiratet bist, aber was ist, wen dein Partner gerne kirchlich heiraten möchte? Legst du wert darauf, dass seine Kinder christlich erzogen werden? Was ist, wenn du mal in einer Einrichtung arbeiten willst, die unter kirchlicher Trägerschaft steht? Dann kannst du unter Umständen Probleme bekommen. Also, wenn es dir nicht sehr wichtig ist, bzw. du diese ganzen Punkte schon geklärt hast, würde ich an deiner Stelle erst mal in der Kirche bleiben,

Was ist das bitte für eine schwachsinnige Antwort?! Warum soll sie eine Institution finanziell unterstützten, obwohl sie an die Lehren dieser nicht glaubt?

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Wenn eine Beziehung daran scheitert, dass dein Partner kirchlich heiraten will und du nicht in der Kirche Bist, gebe ich der ganzen Sache 5 Jahre und dann steht ihr vor dem Scheidungsrichter

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@josef050153

Dann ist mir die Beziehung nichts Wert. Entweder man aktzeptiert den Partner so wie er ist (konfessionslos) oder man hat eben in dem Punkt seine Ansprüche und sucht sich einen anderen.

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Ich empfehle dir auszutreten. Wenn du mit den Lehren nicht mehr übereinstimmst, wäre es nicht moralisch "falsch" aber einfach unlogisch weiterhin Mitglied zu bleiben. Was bringt dir das? Am Ende zahlst du eh nur die Kirchensteuern. Und solltest du doch irgendwie wieder glauben, dann schließ dich einfach den Freikirchen an. Die meisten verlangen keine Gebühren.

Ich persönlich halte aber von keiner Religion etwas.

Das Wichtigste, um in der Kirche zu sein, ist der Glaube.

Allerdings ist das nicht der einzige Grund. Bei den Evangelen sind rund 20% der Kirchenmitglieder Atheisten, bei der katholischen Konkurrenz immerhin noch 10%,

Die Gründe sind vielfältig.

Manche denken, sie unterstützen mit der Kirchensteuer die Sozialarbeit der Kirchen. Das ist falsch, die wird zu über 90% vom Staat getragen, nur magere 2% sind Eigenleistungen von Caritas und Diakonie. Die Kirchensteuer dient zum allergrößten Teil der inneren Verwaltung.

Manche müssen in der Kirche sein, um nicht ihren Arbeitsplatz zu verlieren. Das trifft vor allem auf Ärzte und Schwestern in kirchlichen Krankenhäusern, Pfleger in Altenheimen, Sozialarbeiter u.a. zu. Dank einen kirchlichen Sonderarbeitsrechtes, dürfen die fordern, dass ihre Arbeiter bis hin zur Putzfrau in der Kirche ist und entlassen, wenn sie aus der Kirche austreten. Aber dieses Sonderarbeitsrecht ist stark in der Diskussion und wird sich nicht mehr lange halten.

Manche sind vielleicht noch in der Kirche, um ihre Kinder leichter in kirchlichen Kindergärten und Schulen unterbringen zu können. In manchen Gegenden Deutschlands gibt es einfach keine nichtkonfessionellen Träger, wo die Kinder sonst hin könnten. Auch das wird sich ändern. Immer mehr Kommunen haben die Nase voll vom Gebaren der Kirchen in ihren Einrichtungen und immer mehr Elternvereine übernehmen Kindergärten.

Ich möchte dir klar den Austritt empfehlen. Selbst wenn du evtl. dadurch irgendwo leichte Nachteile haben solltest, die Vorteile überwiegen. Vor allem der, dass du dann eine Einheit mit deinem Denken und deinem Handeln hättest. So lebt es sich immer leichter. ;)

Wenn du austreten willst, dann geh zum zuständigen Standesamt und regle das. Konfessionszugehörigkeit hat NICHTS mit Glaubensüberzeugung zu tun, denn sonst müssten 90% der Katholiken in unserem Land ihre Kirche verlassen.

Tritt aus,wenn du später doch mal Zweifel haben solltest kannst ja wieder eintreten,sehr zur Freude der Geistlichen dann ^^

Am besten wäre es sicherlich, zum Glauben zu finden.

Tritt aus. Um an irgendetwas zu glauben, muss man nicht in einer Kirche sein.

Was willst Du in der Kirche? Gott, Jesus und Bibel findest Du da auch nicht.

Überlege Dir, wofür Du Dein Geld ausgeben willst.

du mußt letztendlich die4se entscheidung treffen

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