Als "MamaAuto":Würdet Ihr jetzt noch Diesel (als SUV) kaufen?

17 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ich persönlich hab nen Q7(der aber nicht mehr lange bleibt, weil er so unpraktisch ist mit mehreren Kindern, weshalb bald die 2. V Klasse kommt🤷‍♀️😅), fahre aber kaum, da ich einfach lieber zu Fuß gehe.
Ich würde mir auch noch einen Diesel kaufen, aber auf Kurzstrecke lohnt es sich halt nicht wirklich. Außerdem finde ich, dass SUV schnell so ein bisschen klischeehaft, weißt du? „Da kommt die Muddi aus der Nachbarstraße und bringt schnell ihr Kind zur Schule, was keine 10m laufen kann... „

Man muss dazu sagen, dass wir ja auch in der Landwirtschaft tätig sind und das da der Q7 zum Hängerziehen super war!

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Vielen dank für die ehrliche Antwort.Mir gefällt der SUV schon, vielleicht wäre kombi praktischer. Zur Schule/Kiga laufen die Kinder mittlerweile selbst. Zum Sport und Hobby gibt es aber jede Menge Fahrten, die sind meist Kurzstrecke. Am Wochenende und zur Arbeit (arbeite im KiGa ;)) muss ich auch oft länger bzw. Langstrecke fahren.

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@KristinaAnna

Dann tut es wie gesagt ein Kleinwagen oder Kompakter als Benziner auch...

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Natürlich ist ein SUV bequem, aber für ein Mam-Taxi tut es auch ein relativ kleiner Benziner. Mich irritieren ehrlich gesagt die vielen Hausfrauenpanzer, die vor unseren Schulen und Kindergärten vorfahren und das oft mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit.

Es sollte nicht die Politik sein, die dich verunsichert, sondern das trübe Klima, das durch deinen Kurzstreckendiesel mit Sicherheit nicht entlastet, sondern erheblich belastet wird. Für viele Kurzstrecken wäre ehrlich gesagt auch ein E-Fahrzeug interessant, da man das immer zwischen den Fahrten bequem wieder aufladen kann.

Dazu, wenn es geht, ein paar Photovoltaik-Panels aufs Dach, dann stimmt auch die Ökobilanz.

Ich würde weder einen Dieselmotor, noch einen SUV kaufen, einfach aus dem Grund, weil SUV eine enorm spritvergeudende Fahrzeuggattung darstellt (hoher Luftwiderstand, viel Fahrzeugmasse) und Dieselmotoren innerstädtisch nach wie vor nicht optimal sind, weil deren Abgasreinigungskomponenten dann zur Verrußung neigen. Dies gilt besonders für den Rußfilter, der beim Dieselmotor viel mehr aufzufangen hat als jener in modernen Benzinern, außerdem ist die Abgastemperatur weitaus geringer. Das optimale Fahrzeug für überwiegende Kurzstreckennutzung hat auf jeden Fall einen Elektromotor unter der Haube.

Also ich bin kein großer Fan von SUVs, aber pauschal zu sagen, dass diese extrem viel Sprit verbrauchen ist auch falsch.

Die modernen SUV/Crossover wie z.B. Qashqai/Tucson kann man locker mit 5-7L pro 100km fahren und auch der Grandland mit einem Benziner verbraucht auch nur so 6/6,5L.

Ich hatte im USA Urlaub einen 2 Tonnen schweren Jeep Cherokke 3.2L V6 mit 270PS. Der hat gerade mal 8.5L verbraucht, also nicht sonderlich viel für die Größe.

Unser 13 Jahre alte Familienkombi verbaucht trotz normaler Fahrweise um die 10L also deutchlich mehr als die "spritschluckenden SUVs"

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@MAB98

Nicht die Verbrauchswerte von Dieselmotoren mit jenen von Benzinmotoren vergleichen, auch ein Vergleich von offensichtlichen Extremwerten (Familienkutsche im Ultrakurzstreckenbetrieb verglichen mit einem V6 Jeep, den man auf Langstrecken hat gleiten lassen) ist nicht zielführend. Mein Auto braucht auf Langstrecke nur 6 Liter auf 100 km, nimmt sich auf Kurzstrecke in der Stadt aber auch gerne mehr als die doppelte Menge, bei gleicher Fahrweise.

Daher: Nimm aktuelle Modelle, vergleiche gleiche Antriebsarten und zumindest ähnliche Fahrszenarien, dann wirst Du sehen, dass der Verbrauch von SUV deutlich höher liegt. Das wird in der Praxis und wenn man häufiger mal auf der Autobahn mit höherer Geschwindigkeit unterwegs ist, nochmals deutlicher, weil sich der schlechte cw x A - Wert innerstädtisch kaum auswirkt.

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@MAB98

den 3,2l Pentastar mit 8,5l Verbrauch? Das geht vlt in den Staaten. Hier kannst du nur beim Mitschwimmen 10-12L rechnen.

für die Diskussion aber ein sehr unpassendes Beispiel.

Mit den kleinen Motoren in den kleinen SUVs hast du aber recht. Auch in vielen großen SUVs mit großvolumigeren Motoren genehmigen die sich auch nicht soviel mehr wie Limousinen oder Kombis mit den selben Maschinen... außer man ballert mit >200 über die Bahn.

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Also ich würde einen Kompaktvan nehmen. Am besten mit Schiebetüren.

Hoher Einstieg schont den Rücken und hat mehr Platz als ein SUV.

Der kleinste wäre der Ford B-Max. Als reines Mama-Auto braucht es nicht so ne Riesen Kutsche. Stichwort ParkplatzMangel. AlternatiV vllt den toyota Verso

Auf alle fälle Benziner. Unser Hauptauto Meriva B 1.6 Diesel braucht 15km bis er warm wird, deshalb fahr ich den täglich 45km auf Arbeit). Mama hat (noch) nen Nissan Micra Benziner.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Hallo!

Für Kurzstrecken muss es kein Dieselwagen sein und ein SUV ebenso wenig.

Ich würde eher bewusst einen Rückschritt machen und schauen, ob es einen vernünftigen Kompaktwagen -zur Not einen Kombi der "Golfklasse" - gibt, denn ein großer, fetter SUV macht auf diesen Distanzen keinen Sinn und das als Diesel erst recht nicht. Nur weil andere Mütter ggf. den Nachwuchs im SUV zur Schule bringen, muss man ja nicht gleichziehen.

Davon abgesehen spart der Diesel allenfalls an der Tankstelle, aber das auch nur in einem Umfang, den man als Normalfahrer kaum merkt. Steuer und Versicherung holen es sofort wieder rein, außerdem ist die politische Lage zu unsicher für einen Diesel, der im schlimmsten Fall in ein paar Jahren fast wertlos ist und kaum noch benutzbar, weil er nirgendwo mehr akzeptiert wird.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

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