Als Introvertierter Mensch mehr extrovertiert sein?

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5 Antworten

Vielleicht bist du gar nicht mal so introvertiert sondern dir fehlt es an Selbstbewusstsein.
Wenn ich deinen Text lese, dann bist du nicht gern allein sondern lieber unterwegs auf Party usw. Bei einem Introvertierten wäre dies genau andersherum. Ihm wäre eine Party völlig egal und hat weniger den Gedanken etwas zu verpassen.

Warum sollte man zu einer Party auf der man sich nicht wohl fühlt, man kein Small Tank machen möchte sondern lieber für sich allein ist? Das denken sich Introvertierte. Auch viele Freunde zu haben steht nicht bei einem Introvertierten in irgendeiner Priorität. Die wenigsten Intros fühlen sich einsam, eher genießen sie das alleinsein.

Dein Text liest sich, als ob du lediglich Angst vor Ablehnung bei deinen Mitmenschen hast. Wenn du einfach du bist, wirst du eher akzeptiert als wenn du versuchst, anders zu sein oder auf dein Verhalten achtest. Das kommt wenig authentisch rüber und wird von anderen unterbewusst eher negativ bis komisch aufgefasst.
Versuche deinen Schatten zu überwinden, was andere denken, sollte für dich erstmal egal sein, mach was dir Spaß macht.

Andere Leute akzeptieren dich so eher als wenn du versuchst anders zu sein.
Zudem gibt es zwischen Schwarz und Weiß auch noch Grautöne. Soll heißen, Introvertiert ist man nie zu 100% sondern immer eine Mischung aus Intro und Extro.

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Hallo MoonPrismPower,

da hast du es nicht leicht! Ich rate in so einem Fall immer mal wieder zu einem "Trainingsprogramm". Wie wenn du ganz langsam eine Treppe mit sehr flachen Stufen hoch gehen würdest.

1. Was würde dir mit anderen Menschen / unter Menschen / in Gruppen nur ein kleines bisschen Angst machen? (Vielleicht: Mit Leuten chatten?)

2. Wenn dir das leicht fällt, was wäre die nächste (niedrige!!) Stufe? (Vielleicht: bei jemandem kurz vorbei gehen und einen "dringenden Grund" haben, warum du nur 15 Minuten bleiben kannst).

3. Und so gehst du langsam die Treppe hoch. Manchmal wieder ein bisschen zurück und dann wieder weiter.

Deine Aufgaben dürfen dir schon ein kleines bisschen Angst machen; wenn sie dich überfordern, ist es keine Hilfe.

Ich würde auch nicht mit so Tricks wie Alkohol oder Drogen arbeiten; die würden deine Angst ja nur betäuben. Viele machen es so.

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Du musst nicht jedes Event mitnehmen, was sich gerade anbietet. Und ich kann dir sagen: Du wirst nichts verpassen. Das heißt natürlich nicht, dass du nun aufhören sollst dich auch mal unangenehmen Situationen zu stellen oder dich Zuhause einschließen sollst, aber introvertierte Menschen habens zumeist lieber etwas ruhiger. Nur weil jemand eher introvertiert ist, heißt das nicht, dass er nicht manchmal doch gern ein paar Menschen um sich hat.

Du wirst noch viele Situationen im Leben haben, in denen du Leute kennenlernen kannst (Arbeit, Studium, Vereine etc.).

Dann sing doch einfach mit. Man erwartet oft viel mehr negative Reaktion als es dann tatsächlich gibt. Und selbst wenn? Was soll passieren?

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Bist ja erst 17 kannst dich schon noch ändern. Am besten fängst du langsam an. Einfach mal fremde Leute anquatschen. Hallo wie gehts? Oder hi wer bist du. Und schon kommt man ins Gespräch. Muss ja auch nicht in der Disco sein. Geh einfach mal alleine in ein Kaffee oder wo halt Leute in deinem Alter sind. Wirst sehen einfach offen auf die Leute zugehen dann wird das schon. In dem Alter neigt man gerne dazu etwas schüchterner oder introvertierter zu sein.

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Option A: trink dir 10 Bier dann interessierts dich nicht mehr

Option B: dann geh doch halt ruhig in ne Ecke bei Partys un sprich mit den Menschen die da lang kommen. Muss ja nicht unbedingt auf dem Tisch tanzen.

Option C: mach den DJ und lass feiern. Dann bist du eh überall dabei

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Kommentar von Malheur
23.06.2016, 21:04

Ja, animier den Fragesteller ruhig zum Saufen (Option A) und dazu ein völlig unsympathischer Mensch zu werden (Option C).

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