Als Friseurmeister Chancen beim Bund?

4 Antworten

Ich denke nicht, dass dein Beruf für die Bundeswehr förderlich bzw. verwertbar ist. Mit deinen Qualifikationen bleibt dir maximal die Feldwebellaufbahn. Für die Offizierslaufbahn benötigst du die Hochschulreife (Da ein Studium Bestandteil deiner Laufbahn ist).

Als potentieller Feldwebel hast du zwei Möglichkeiten. Erstens den Truppendienst und zweitens den Allgemeinen Fachdienst. Im Truppendienst gehst du hauptsächlich einem rein militärischen Aufgabenfeld nach. Im Allgemeinen Fachdienst gehst du einer Fachspezifischen Verwendung nach. Letztlich bist du in beiden Fällen Soldat, im Truppendienst gehst du halt grüneren Beschäftigungen nach. Im Allgemeinen Fachdienst müsstest du allerdings eine ZAW machen, da du keine verwendbare Ausbildung hast. Eine ZAW kommt einer Ausbildung relativ nahe. Es ist eine Zivil anerkannte Aus und Weiterbildung, sie ist allerdings etwas kürzer. Am Ende schreibst du die gleichen IHK Prüfungen.

Allerdings solltest du dir überlegen, ob du deine bisherige Qualifikation hinschmeißen willst. Du fängst natürlich ersteinmal wieder "unten" als Feldwebelanwärter an, mit Leuten die gerade von der Schule kommen oder eine Ausbildung abgeschlossen haben. (Leute mit verwendbarer Ausbildung werden direkt mit einem Unteroffiziersdienstgrad wie dem Stabsunteroffizier eingestellt), mit Meisterbrief und Berufserfahrung sogar direkt in den Feldwebeldienstgraden. Deine bisherige Qualifikation mit Meisterbrief könnte dir maximal in der Eignungsfeststellung etwas bringen. Ein 17 oder 18 jähriger Jungspund der gerade von der Schule kommt und kaum Lebenserfahrung mitbrinngt, ist nicht immer die erste Wahl ^^Aber das ist eh ein individueller Entscheidungsprozess

Hi danke für die ausführliche Erklärung, ich muss leider gestehen das selbst in meinem Handwerk der Meisterbrief nicht viele Türen für mich offen hält. Die Bezahlung und fie Bedingungen sind enorm und belastend. Da ich schon neun Jahre dabei bin und schon das maximale rausgeholt habe bin ich mir ziemlich sicher mich neu zu orientieren. Ich hoffe einfach mal das besste und schau ob ich geeignet bin :) 

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@Nalaa90

Das ist natürlich ärgerlich, wenn man 9 Jahre etwas gemacht hat, was einem später nichts mehr nützt...

Du solltest dir aber im Vorus ein paar Gedanken machen, was dir liegt und was du vielleicht machen möchtest. Es gibt ja viele Möglichkeiten. Und du solltest dir auch Gedanken machen, was du vielleicht nach der Bundeswehr machen willst, bzw. dir in Gedanken rufen, dass die Bundeswehr in den wenigsten Fällen ein dauerhafter Arbeitgeber ist!

Die Bezahlung und fie Bedingungen sind enorm und belastend

Ob sich das ändert, hängt ganz von dir ab ;) Je nach Verwendung kann der Dienst ebenfalls stark körperlich und psychisch belastend sein. Die bezahlung ist okay, du musst zumindest nicht jeden Cent zwei mal umdrehen, reich wirstd du allerdings auch nicht. Es gilt eigentlich je höher deine Qualifikation, desto unattraktiver die Bezahlung  ^^das kehrt sich dann erst in den höheren Offiziersdienstgraden um, aber das ist nur mein empfinden

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@JG265

Durch den Meisterbrief habe ich die Hochschulreife erhalten, schade dass das nicht anerkannt wird. Auf was kann man sich denn alles spezialisieren wenn du sagst es gibt da Unterschiede? Vielen Dank nochmal :)

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@Nalaa90

Soweit ich weiß benötigst du die Allgemeine Hochschulreife, sprich das Abitur und damit die berechtigung zum Studium an europäischen Universitäten. Eine Fachhochschulreife die du mit dem Meisterbrief erwirbst reicht meines Wissens nach nicht!

Du kannst dich auf verschiedene Bereiche spezialisieren, viele Berufe der freien Wirtschaft finden auch militärische Verwendung. Das fängt bei der Logistik an, geht über technische Berufe der informationstechnik und Mechatronik und hört bei der Verpflegung auf. Auf den karriereseiten findest du Portraits von einigen Soldaten, wo du einen kleinen Überblick über ihre Tätigkeiten und aufgaben bekommst

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Dein Beruf wird nicht verwertbar sein, du müsstest dich also gemeinsam mit allen frischen Schulabgängern bewerben und entweder einen neuen Beruf erlernen oder gleich in den Truppendienst gehen.

Ironischerweise wirst du vermutlich selbst als Rekrut gleich mehr netto haben, denn als Frisör. ^^

Vielleicht ist die wirtschaftliche Lage ja auch ein Grund zum umorientieren... ansonsten ist es auch nicht gerade toll alles bisher erreichte wegzuschmeißen, vorallem wenn man einen Meisterbrief in der tasche hat

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Hallo,also ich glaube nicht das "Friseurmeister" ein verwertbarer Beruf ist bei der Bundeswehr.

Also würde mit Realschulabschluss die Laufbahn als Feldwebel im Truppendienst bleiben. Das heist natürlich falls sie dich dafür nehmen bzw du dafür geeignet bist.


Danke schon mal für die schnelle Antwort.  Dann werde ich mir doch mal nen Beratungstermin holen um genaueres zu erfahren. 

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@Nalaa90

Genau das ist die beste Idee.

Ich denke auch das in denn nächsten Stunden noch paar genauere Anworten kommen werden.

Aber wie gesagt grundsätzlich ja durchaus SAZ möglich wenn physisch und psychisch geignet bist, Aber wahrscheinlich halt direkt als "Soldat" nicht in deinen Beruf.

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@nooppower12

Nur mal aus neugier....Du bist jetz 25. Das heist du müsstest doch eigentlich Wehrdienst gemacht haben?

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