Als Firma für Privatgebrauch beim Händler ein gebrauchtes Auto gekauft das jetzt erhebliche Mängel hat.Händler verweigert Gewährleistung?

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4 Antworten

Das ist leicht erklärt: Bei Verkauf an einen Gewerbetreibenden kann und darf ein Händler die gesetzliche Sachmangelhaftung ausschließen. Dabei ist es auch unerheblich, ob es sich um ein Auto oder etwas anderes handelt. Wenn du also als Gewerbetreibender ("Firma") ein Auto kaufst und der Händler die Sachmangelhaftung ausschließt, dann ist das rechtlich voll in Ordnung. Wenn diese Firma das Auto nun dir als Privatperson das Auto verkauft oder verschenkt oder du es aus dem Firmenvermögen ins Privatvermögen übernimmst, dann wäre deine eigene Firma (also du selbst) gewährleistungspflichtig.

Das gilt auch und erst recht, wenn das Auto auf deine Firma zugelassen ist und nur von dir privat gefahren wird (und diese Konstellation scheint sich aus deiner Fragestellung zu ergeben).

Du musst dich also beim Kauf entscheiden: Entweder als Privatperson mit Sachmangelhaftung kaufen. Oder als Gewerbetreibender ohne Sachmangelhaftung, dafür aber das Auto ins Betriebsvermögen nehmen und die Kosten abschreiben.

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Die verweigert er zu Recht. Gewährleistung gibt es nur für Privatpersonen. Wie du dein Auto nutzt kann dem Händler egal sein.

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Du bist beim Kauf als Firma aufgetreten. Gewährleistung zwischen Unternehmern gibt es normalerweise nicht. Wie du das Auto nach dem Kauf verwendest, spielt jetzt keine Rolle mehr.

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Kommt auf die Mängel an und die Laufleistung/das Alter des Autos.
geht z.B. eine Kupplung bei 120.000km kaputt, dann ist das "normaler Verschleiß" würde jedes Gericht sagen.

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