Als evangelischer in katholischer Kirche heiraten?

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16 Antworten

http://www.katholisch.de/de/katholisch/glaube/unser_glaube/ehe/fragen_und_antworten_ehe.php

Ist eine katholische Trauung auch möglich, wenn einer der Partner aus der Kirche ausgetreten ist?

Ja, denn die Taufe ist auch nach dem Austritt aus der Kirche gültig. Bei der Trauung gelten dann aber die gleichen Regeln wie bei einer konfessionsverschiedenen Ehe: Der katholische Partner verspricht, die Kinder taufen zu lassen und in seinem Glauben zu erziehen.


vermutlich muss der zuständige Geistliche dazu einen Dispens (Sondergenehmigung) vom Bischof einholen


möglich ist es also schon .... die Frage ist nur warum will man das, wenn man sich bewusst gegen die Kirche entscheiden hat .... diese Frage wird vermutlich auch der zuständige Geistliche stellen ...

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Kommentar von valerialisa
29.08.2014, 09:57

Danke für deine Antwort!!

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Mir scheint, dass es Euch nur um den "festlichen Rahmen" geht, weil die standesamtliche Trauung eben kaum mehr als ein Rathaustermin ist.

Wenn Ihr kirchlich heiraten wollt, solltet (müsst) Ihr Euch auch zum Christentum bekennen. In der katholischen Kirche ist die Eheschließung ein SAKRAMENT. Da Dein Partner aus der katholischen Kirche ausgetreten ist - sich also bewusst GEGEN sie entschieden hat - solltet Ihr es mal bei DEINER Kirche (der evangelischen Kirche) versuchen.

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Ich bin grundsätzlich für eine kirchliche Trauung, aber ich bin der Ansicht dass eine standesamtliche (ohne kirchliche) Trauung in den Augen Gottes eine gültige Ehe ist (Römer 13 - seid untertan der Obrigkeit, die von Gott eingesetzt ist).

Es gibt auch genug kirchlich geschlossene Ehen, auf denen kein Segen liegt, das Gelingen einer Ehe würde ich jetzt nicht unbedingt von einer kirchlichen Trauung abhängig machen.

Ihr könnt ganz auf das Heiraten verzichten, Ihr könnt Euch evangelisch trauen lassen (ein Gespräch mit dem ev. Pfarrer wäre sehr hilfreich), Dein Lebenspartner könnte wieder in die katholische Kirche eintreten (da wäre ein Gespräch mit dem katholischen Pfarrer hilfreich) und dann ökumenisch heiraten...

Gruss LA

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Ich glaube nicht, dass das geht, wenn er aus der Kirche ausgetreten ist, die katholische Kirche ist da sehr streng..... aber fragt doch einfach mal beim Pfarrer nach, kann sein, dass es von Ort zu Ort verschieden ist....

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Insgesamt leuchtet mir deine Frage nicht so ganz ein, denn wenn dein Partner nicht mehr katholisch ist, warum solltet ihr dann gerade in einer katholischen Kirche heiraten wollen? - Wäre es da nicht viel naheliegender evangelisch zu heiraten? - Vermutlich hast aber auch du keinen wirklichen Bezug zu deiner Kirche und deiner Konfession, sondern bezeichnest dich nur als evangelisch, weil du als Kind getauft und später vielleicht noch konfirmiert wurdest.

Grundsätzlich ist es so, dass ein Katholik mit dem Austritt aus seiner Kirche auch das Recht zu einer katholischen Eheschließung verliert. - Inzwischen gibt es aber vermutlich aufgrund von Mitgliederschwund auch Sonderlösungen, die da besagen, dass der "Kirchenflüchtige" immerhin katholisch getauft wurde und damit immer noch katholisch ist. - Wenn er dann bei der Eheschließung brav verspricht, seine Kinder katholisch zu erziehen - frage mich, wie das praktisch aussehen soll, dann "kann" wohl mit Sondergenehmigung trotzdem eine katholische Trauung vorgenommen werden.

Siehe hierzu: http://www.katholisch.de/de/katholisch/glaube/unser_glaube/ehe/fragen_und_antworten_ehe.php

Warum aber sollte der evangelische Teil, wenn er sich seiner Treue zur ev. Kirche und seines unterschiedlichen Glaubens bewusst ist, einer solchen Regelung zustimmen? - Diese Frage stelle ich jetzt an dich.

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Ganz sicher ist es moeglich, dass ihr in der katholischen Kirche heiraten koennt, denn die Taufe deines zukuenftiges Ehepartners ist weiterhin gueltig und deine evangelische Taufe auch anerkannt. Fuer ihn waere es auch kein Problem, seinen Austritt rueckgaengig zu machen und damit die katholische Eheschliessung vollkommen im Einklang mit seiner Kirche zu vollziehen.

Du hast Recht, die katholischen Kirchen sind schoener und kunstvoller und verbreiten eine besonders besinnliche Atmosphaere, die ganz bestimmt wesentlich zur Feierlichkeit eurer Hochzeit beitragen wuerde.

Aber ihr solltet euch auch darueber klar sein, dass eine katholische Hochzeit ein Sakrament und damit eine sehr ernsthafte Angelegenheit ist. Bei einer eventuellen Scheidung darf der katholische Ehepartner nicht wieder kirchlich heiraten, und ihr muesst beide versprechen, die Kinder im katholischen Glauben zu erziehen, wobei du als Nicht-Katholikin dafuer auch ein offizielles Dokument unterschreiben musst.

Ich hoffe, dass alles gut klappt und wuensche euch eine wunderschoene Hochzeit!

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Am besten ist es, wenn Ihr überhaupt nicht heiratet, denn eine Ehe ohne Gott kann nur misslingen. Manchmal hat es den Anschein, dass die Interessen beider Partner ausreichen, um glücklich zu werden. Leider ist es aber nur selten der Fall. Denn eine Partnerschaft, die kein gutes Fundament hat, ist oft bald vorbei. Was die Kirchen anbelangt: Wer soll Euch denn trauen? Wollt Ihr die Ehe vor Gott schließen mit einem biblischen Ehegelübde? Das scheint mir doch alles sehr unklar. Wenn Ihr zum Standesamt geht, dann schließt ihr einen öffentlich-rechtlichen Vertrag auf Grundlage des Bürgerlichen Gesetzbuches. Der ist voll rechtsgültig und schließt alle künftigen Veränderungen ein. Dort kann es für ein paar Minuten auch ganz feierlich sein. Wie wäre es zusätzlich eine Zeremonie auf einem Leuchtturm zu feiern - das gibt es wirklich - oder auf einem Schloss (bisschen teuer) oder auf einem Schiff? Manchmal kommen auch Standesbeamte zu den gewünschten Orten. Vielleicht fallen Euch weitere Ideen ein! Viel Glück mit Eurer Denkungsweise.

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...und mein Lebenspartner ist ohne Bekenntnis. Jedoch war er katholisch.

Ich nehme mal an, er ist aus der Katholischen Kirche ausgetreten.

Kann man in diesem Fall trotzdem in einer katholischen Kirche heiraten?

Mit der vorherigen Annahme: Nein.

Die Kirche respektiert den Kirchenaustritt. In einer katholischen Kirche kann nur nach katholischen Ritus bzw. mit einem Dispens von der kath. Eheschließungsform getraut werden. Durch den Kirchenaustritt ist eine solche Trauung nicht möglich bzw. kann ein Dispens von der Eheschließungsform nicht erfolgen. Das sind die Konsequenzen aus einem Kirchenaustritt. Ohne die Wiederaufnahme in die volle Gemeinschaft der Kirche (= Rekonziliation = Wiedereintritt in die Kirche) ist eine Trauung in einer kath. Kirche oder Kapelle nicht möglich.

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ja, als protestant kann man katholisch heiraten, allerdings nur, wenn der andere partner katholisch ist (und auch noch mitglied der kirche ist). ihr könnt aber evangelisch heiraten, da reicht es auch, wenn ein partner in der kirche ist. allerdings kommt das auch auf die gemeinde an.

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Sind wir nicht alle Gottes Kinder auf diesem Planeten? Da muss es auch ein Plätzchen für ein Party-Girlie geben, die mehr an unmittelbarem klerikalen Style und anderen Äußerlichkeiten orientiert ist. Da werden Traumhochzeits-Trivialmythologien durch eine gediegene weihrauch-geschwängerte "Location" schon erheblich aufgewertet. Wenn dann noch eine "Flippers"-mäßige Combo das "Ave Maria" bringt, ist der Tag gerettet.

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Kommentar von Waldfrosch4
02.09.2014, 19:47

"Kind Gottes "wird ein Mensch erst ** durch** die Taufe ...das ist man ja nicht einfach so ...genauso wenig wie man mittels einer Taufe automatisch in den Himmel fährt ....

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Wozu will jemand kirchlich heiraten, wenn er nicht gläubig ist?

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Kommentar von Bswss
29.08.2014, 10:52

Weil die kirchliche Trauuung so "romantisch" ist?! Weil auch US-Promis in (dubiosen) Kirchen heiraten?

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Aus deinem Anliegen könnte man direkt eine profitable Geschäftsidee machen mit folgendem Werbeslogan: "Besser wie das Original, aber ohne Verpflichtung - Kirchlich heiraten mit wunderbarem katholisch, barockem Rahmen und täuschend echtem Pfarrer. - Auf Wunsch all inclusive!"

Mit deiner, bzw. eurer Einstellung sollte man ehrlicherweise auf eine kirchliche Trauung ganz verzichten. - Der Segen von "oben" dürfte bei diesem Missbrauch aus Dekorationsgründen wohl kaum garantiert sein!

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  • Die Ehe ist ein Sakramet in der KAtholischen Kirche . Dieses spenden sich die Eheleute gegenseitig .Die Kirche segnet diesen Bund .
  • Es bedeutet auch dass Gott als dritter mit im Bunde ist .
  • Es entsteht ein Eheband das kein Mensch mehr auflösen kann.
  • Die Gnade die durch das Sakrament geschenkt wird ,wird nur gegeben wenn der Mensch im Stande der Gnade das Sakrament empfängt . Das heisst er muss vorher Busse tun und seine Sünden bekennen .
  • Die Gnade ist die Kraft die ihr bekommt wenn ihr das Eheskrament bewusst lebt . Sie wird stetig durch die Busse immer wieder erneuert . Ohne dieses wissen und Bewusstsein habt ihr zwar ein unauflösliches Eheband aber keine Gnade ...und das ist fatal . Ich würde davon Abstand nehmen .

Dein Partner ist außerhalb der Kirche getreten und das ist ein Hindernis das Sakrament innerhalb der Kirche zu empfangen .

Hier könnte ein Gespräch mit einem Priester helfen ...

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Dazu musst Du den Geistlichen der katholischen Kirche fragen, ob er Euch trauen wird. Allerdings frage ich mich, wozu Ihr in einer katholischen Kirche heiraten wollt, wenn keiner von Euch mit dem katholischen Glauben was zu tun hat.

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Kommentar von ToleranzTier
29.08.2014, 09:47

wahrscheinlich macht die kirche mehr her

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Kommentar von valerialisa
29.08.2014, 09:49

Naja bei uns gibt es leider nur wenige Kirchen. Und die katholischen sind hier tausend Mall schöner um darin zu heiraten, desshalb.

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nein, ihr müsst getauft und gefirmt sein

könnt ihr nachholen, in kursen

würde ich in 1000 jahren nicht machen

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Kommentar von frodobeutlin100
29.08.2014, 10:04

auch nach Kirchenaustritt ist die Taufe noch gülitg ....

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"Die katholischen Kirchen sind 1000x schöner"......

wenn das der einzige Grund ist, na dann.

Da ich lese, dass du evangelisch bist und dein Partner "ohne Bekenntnis"...

dann wird kein katholischer Pfarrer euch trauen. Wozu denn auch?

Nur weil die Kirche schöner ist?? Da wärt ihr durchgefallen, falls der Pfarrer euch nach den Gründen fragen wird ......

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Kommentar von cherami
30.08.2014, 10:53

Du nennst "das Kind" beim Namen!

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