Als Erzieherin plötzlich Depressionen?

5 Antworten

In einem sozialen Beruf sollte man selber psychisch stabil sein. Du brauchst deine Energie für die Menschen, um die du dich kümmerst. Ansonsten wirst du früher oder später langfristig ausfallen. Ich habe das an einer früheren Arbeitstelle mit verschiedenen Mitarbeitern erlebt.

Ich rate dir deshalb, dass du deine Probleme therapeutisch angehst, solange sie sich noch in Grenzen halten. Sonst staut sich etwas auf und - siehe oben - du wirst langfristig ausfallen. Je nach dem musst du auch deine Ausbildung nicht dafür unterbrechen. Und stehe zu deinen Problemen. Es gibt keinen Grund sich dafür schuldig zu fühlen oder sich zu schämen. Wichtig ist nur dass du den Wunsch und den Mut zur Verbesserung hast und dich deinen Problemen stellst.

Ich wünsche dir alles  Gute für deine Zukunft!

Natürlich ist es wünschenswert, wenn Leute in sozialen Berufen möglichst psychisch stabil sind. Aber natürlich kommt es auch dort vor, dass Mitarbeiter solche Probleme bekommen können. Also tu, was man an dieser Stelle tun sollte: zuerst einmal, sich Hilfe holen, um sich wieder zu stabilisieren. Sprich offen mit deinem Arzt, wie es dir derzeit geht!
Ob die Ausbildung zu diesem Beruf für dich sinnvoll ist, kannst du DANACH ja noch mal überdenken, also, wenn du aus der akuten Krise draußen bist.
Gute Wünsche für dich!

Ich muss ehrlich sagen, leider dürfen Erzieherinnen und Kinderpflegerinnen mit Depressionen weiter arbeiten. Ich persönlich halte es nicht für sinnvoll, wenn Menschen die manisch depressiv sind, Medikamente nehmen bei Kindern arbeiten.

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