Als Einzelhandelsunternehmen Firmenwagen anschaffen kosten etc Steuerliche Fragen?

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2 Antworten

Du liegst richtig. geht so.

Aber wenn Du gebraucht kaufst aufpassen. nicht alle gebrauchte werden mit Umsatzsteuerausweis verkauft.

Gekauft wird dann natürlich vom Händler :)
Aber Vielen dank für deine Antwort ist doch schonmal Super das zu wissen, kann ich jedemenge Geld Sparen :)

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@Chico002

Du hast auch daran gedacht, dass der Privatanteil (1 % Regelung) auch der umsatzsteuer unterliegt. Also 4.800,- * 19 % = 912,- Euro im Jahr.

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@wfwbinder

ich kann jetzt nicht ganz folgen, woher haben sie die 4800€ und was meinen Sie genau ?
ok 4800 haben sie durch 400*12 . sie meinen dazu kommt noch die Mwst? Und diese kann ich nicht absetzen da es als Privat gilt und nicht geschäft ?


Grüße

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@Chico002

Oder haben sie gerechnet das ich mit Neupreis 40.000 ohne Mwst gemeint habe? ich meinte natürlich 40.000 mit mwst

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@Chico002

Der Privatanteil Autonutzung von 400,- Euro monatlich = 4.800,- im Jahr ist eine Leistungsentnahme und damit ein steuerpflichtiger Umsatz. 

§ 3a, ABs. 9a, Nr. 1 UStG:

 (9a) Einer sonstigen Leistung gegen Entgelt werden gleichgestellt 1. die Verwendung eines dem Unternehmen zugeordneten Gegenstands, der zum vollen oder teilweisen Vorsteuerabzug berechtigt hat, durch einen Unternehmer für Zwecke, die außerhalb des Unternehmens liegen, oder für den privaten Bedarf seines Personals, sofern keine Aufmerksamkeiten vorliegen; dies gilt nicht, wenn der Vorsteuerabzug nach § 15 Absatz 1b ausgeschlossen oder wenn eine Vorsteuerberichtigung nach § 15a Absatz 6a durchzuführen ist;

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@Chico002

Dann sind es 4.800,- inkl. Steuer, also 4.033,61 pro Jahr + 766,39 USt.

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@wfwbinder

Okey Vielen dank nochmal, ich wollte Sie noch fragen wie lange es dauert bis ich den Mwst betrag zurück bekomme

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@Chico002

Da es das erste mal ist und gleichkurz nachdem man Regelbesteuerer wurde, könte eine Rückfrage kommen.

ich würde 1 Monat einkalkulieren.

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Im Grunde passt das, was du sagst. Du hast die Möglichkeit die 1% Regelung zu wählen oder eben ein Fahrtenbuch zu führen und die gefahrenen Kilometer abzurechnen. Freilich getrennt zwischen Privatfahrten und geschäftlich gefahrenen Kilometern. Die Form des Fahrtenbuches nur dann wählen, wenn du überwiegend das Fahrzeug für geschäftliche Zwecke nutzt. Den Abschreibungszeitraum kannst du auch verkürzen. Wenn du dann das Firmenfahrzeug verkaufst, kannst du das auch an privat verkaufen. Der Verkaufserlös gilt dann als Umsatz und muss versteuert werden. Ich würde ohnehin mein Firmenfahrzeug nur an privat verkaufen. Im anderen Falle könntest du in eine Garantiepflicht eintreten müssen, wenn du an Gewerbetreibende verkaufst.

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