Als Beifahrer nach Unfall den Fahrer anzeigen

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3 Antworten

Verdammte Hacke, das ist aber echt sch* gelaufen. Freund/Kameradschaft hin oder her.. klar ist das jetzt eine echte Gewissensfrage, aber wenn Du womöglich auch noch Spätfolgen hast (das weißt Du ja jetzt noch nicht) und dann hast Du auf irgendwelche Ansprüche wissentlich oder unwissentlich verzichtet..? Kannst Du Dir nicht irgendwo Rechtsrat holen? Nicht dass Du da irgendwas vermasselst.. da würd ich mich echt von ´nem Experten beraten lassen.

Dir alles Gute!

am besten du schaltest einen Anwalt ein. Normal muss die Versicherung dich anschreiben und etwas ausfüllen lassen, oder du meldest dich bei denen, aber ich habe nie gehört, dass der Versicherte ein Schreiben bekommt in dem er gefragt wird ob du auf alles verzichtest, da solltest du doch von denen wohl eher gefragt werden. Du kannst Schmerzensgeld einklagen, deine Chancen stehen sehr hoch, auch weil du vorraussichtlich bleibende Schäden haben wirst und ausser dem als beifahrer immer mit versichert bist, dafür sind die Versicherungen halt da. Aber dein Anwalt wird dich besser aufklären können, als ein Nichtanwalt hier im Netz.

im übrigen hat ja auch irgend einer deinen krankenhaus-aufenthalt bezahlt und ich denke nicht das es gleich seine versicherung beglichen hat, oder überhaupt begleichen will, sondern eher deine kranken/unfall-versicherung oder die des bundes, oder sogar du selbst noch eine rechnung bekommst. dementsprechend möchten die von dir auch wissen, wie es dazu gekommen ist, das fragt jede versicherung, ob fremdverschulden oder eigenverschulden, denn bei fremdverschulden wird auch durch den schuldigen bzw verursacher seine versicherung alle kosten meist übernehmen.

ich hoffe es ist verständlich geschrieben xD

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Der Fahrer hatte ein Schreiben von seiner Versicherung bekommen, dies aber nicht ausgefuellt- weil ich angeblich (weil ich ihn nicht angezeigt habe), seiner Meinung nach auf alle Ansprueche verzichten wuerde....Das habe ich erstmal richtig gestellt und hoffe, das laeuft jetzt so weiter. Aber Du hast Recht, werd mir jetzt einen Anwalt fuer Verkehrsrecht nehmen. Danke :o)

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@Sardegna

Seine Meinung zählt aber dann nicht, weil der Schaden ja nicht an ihm entstand, sonder durch ihm an dir, dem entsprechend muss einer auch dafür gerade stehen und zahlen und das wirst nicht du oder deine Versicherung sein, da es ja im Prinzip sein Verschulden war, bzw er der Fahrer war und die Haftung der Versicherung des Kraftfahrzeugs übernehmen muss für Insassen....!
Aber auch wenn du seiner Meinung nach auf Ansprüche verzichtet hättest, müsste er etwas ausfüllen, das du es auch tust und dazu sollte dir dann ein erneutes Schreiben zugestellt werden in dem Du dann gefragt werden würdest, auch alleine schon vom Tathergang solltest du nicht nur von Polizei sondern auch von seiner und eventl. deiner Versicherung befragt werden, damit ein Schuldiger gefunden wird, oder ein eigenes Verschulden ausgeschlossen werden kann, die Rechnungen beglichen werden können (die werden ja erstmal nur ausgelegt, bis der Schuldige ermittelt werden kann, bzw die Versicherung des Fahrzeughalters/Führers das übernimmt) etc pp.

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@nemesis2oo9

Da fällt mir noch etwas ein, nur weiß ich jetzt nicht ob das schon geändert wurde. Als ich beim Bund war, war ich schon vom Bund versichert vom Weg zur Kaserne und von der Kaserne nach Hause, aber damals haben die halt (meiner Meinung nach) schon auf eine Art unterschieden, hatte man Uniform an oder nicht. Wir hatten bei uns mal einen, der ist auf der Autobahn in eine Anzeigetafel geknallt. Da er aber die Uniform an hatte, wurde er schnell verorgt und ist er auch dem entsprechend in ein BW-KH gekommen und die Versicherung vom Bund hatte es übernommen. Ob es wirklich an der Uniform lag kann ich nicht beurteilen, aber er hatte halt Dienstschluss und war auf dem Weg nach Hause, aber es kann auch sein, dass er nur wegen der Uniform gleich in ein BW-KH um die Ecke kam. (ein ziviles KH war aber näher dran)

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Die krafthaftpflicht zahlt eindeutig personenschäden an mit und Beifahrern . Kannste ohne Bedenken an den Versicherer als geschädigter, Beifahrer herantreten.. :)

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