Kann man als Beifahrer den Führerschein verlieren?

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10 Antworten

Die Fahrerin kann nur dann wegen Alkohol drankommen, wenn eine Blutprobe genommen wurde. Ohne Blutprobe keine Strafe. Das Thema solltet ihr schnell unter den Tisch fallen lassen.

Wenn der Fahrerin fahren ohne Führerschein nachgewiesen werden kann, und das könnte es mit den Vodeoaufnahmen, muss sie mit der Einleitung eines Verfahrens rechnen. Die Strafe ist i.d.R. ein hoher Geldbetrag, eine Führerscheinsperre von mindestens 1 Jahr, Anordnung einer MPU sowie 3 Punkte in Flensburg.

Wer jemand anders mit seinem Auto fahren lässt, ist verpflichtet, sich davon zu überzeugen, dass der Fahrer einen Führerschein hat. Nach § 21 Abs. 1 Nr. 2 StVG droht die gleiche Strafe, wenn der Halter selbst anordnet oder zulässt, dass jemand sein Fahrzeug führt, der entweder keine Fahrerlaubnis besitzt oder dem ein Fahrverbot nach § 44 StGB erteilt wurde.

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Kommentar von Dynamite92
26.08.2015, 12:41

kann man das nachlesen im Internet also mit den Paragraphen? 

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Kommentar von Crack
26.08.2015, 18:54

Anordnung einer MPU.

In aller Regel keine MPU

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Was mich an der ganzen Sache interessieren würde wäre woher die Polizei überhaupt die Personalien des Fahrers hat um behaupten zu können dass dieser keine Fahrerlaubnis hätte. Hat der seinen Personalausweis in die Kamera gehalten?

Wegen Alkohol kann nicht vorgegangen werden da es dazu keine Blutalkoholmessung gibt, schätzen ist nicht gerichtsverwertbar und "der war besoffen" gild genausowenig wie "der war zu schnell". Höchstens wenn die Polizei zeitnah den aufgegriffen hat könnte durch Restalkohol und zwei Blutproben ein Alkoholwert zurückgerechnet worden sein.

Wird wirklich nachgewiesen dass Deine Freundin ihren Wagen Jemanden fahren lies der keine Fahrerlaubnis hat kann dies schon Konsequenzen für sie haben weil man sich davon zu überzeugen hat dass eine Fahrerlaubnis vorliegt. Nun ist sie wiederum nicht der Halter, sondern hatte das Fahrzeug lediglich in ihrem Besitz. Dafür würde sie wohl belangt werden können, in wie fern hängt weiter von den Ermittlungen ab.

Daher frage ich mich woher angeblich genau gewusst werden soll dass der Fahrer keine Fahrerlaubnis besitzt.

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Um wegen Alkohol bestraft zu werden, muss der Blutalkoholgehalt auch gemessen und angegeben werden, den darf man nicht schätzen. Und da die Überwachungskamera der Tankstelle wohl keine automatische Fermmessung des Alkohols macht mit Anzeige der Promille am Bildrand, ist die Sache mit dem Alkohol sowieso vom Tisch.

Der Fahrer muss sich natürlich wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis (FoF) verantworten. Und dazu kommt, dass auch der Halter sich verantworten muss wegen Zulassen des FoF. Deine Freundin, die daneben saß, ist aber nicht der Halter, daher sieht die Sache erst mal etwas anders aus. Der Halter saß ja zuhause und hatte ihr das Fahrzeug überlassen. Sie hatte es somit in ihrem Besitz, in ihrer Verfügungsgewalt. Die Frage  wird sein, wie weit sie in diesem Moment als verlängerter Arm des Halters angesehen werden kann, ob die Verantwortung, wer desweiteren das Fahrzeug fahren darf, nicht in gewissem Maße vom Halter dadurch an sie übergegangen ist. Daher ist sie in diesem Punkt noch nicht ganz draußen. Auch der Halter ist nicht unbedingt ganz draußen. Er hat sein Fahrzeug zwar jemandem mit Fahrerlaubnis überlassen, aber hätte er irgendwie sicherstellen müssen oder können, dass diese Person dann nicht noch andere OHNE Führerschein fahren läßt?

Ich denke, dass in dieser Konstellation auf die Freundin und auf den Fahrzeughalter wenn überhaupt dann nur ganz wenig zukommt. Den Fahrer hat es allerdings erwischt.

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Die Polizei muss den Alkohol schon durch Tests nachweisen können. Wenn der Fahrer nicht wg. Alkohol dran kommt, dann zumindest wegen des Führens eines Kraftfahrzeugs ohne Fahrerlaubnis.

Die Beifahrerin sollte verschont bleiben. 

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Zum ersten Teil der Frage, kann man nur sagen, das Alkohol nicht durch ein Video nachzuweisen ist.

Ein Fahrzeug ohne die vorlag des Führerscheins zu verleihen, kann schon bestraft werden. Ob der Fall aber an Hand eines Videos und einer Zeugenaussage überhaupt ins laufen kommt, bezweifle Ich. Anders wäre es, wenn sie von der Polizei angehalten wurden.

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Ob der Fahrer betrunken war, wird mit einer Blutprobe festgestellt und nicht mit Vermutungen, wird also eher nichts kommen, wenn er keinen Unfall baut. Daß er keinen Führerschein hat ist allerdings strafbar und deine Freundin haftet dafür. Sie hat sich vorher zu überzeugen, daß der Fahrer nicht betrunken ist und einen Führerschein hat. Unwissenheit schützt vor Strafe nicht.

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Ich sage es mal so, wenn sie es wirklich nicht wusste, sollte sie auch keine Strafe erwarten, sofern sie beweisen kann das er es ihr verschwiegen hat, dass er keinen Führerschein hat.
Das geht aber ganz einfach, indem der andere einfach sagt das sie es nicht wusste und nicht wissen konnte. Somit wurde sie bewusst "getäuscht" und hat keine Schuld.

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Ich glaube das ist sozusagen unterlassene Hilfeleistung o.ä., da sie ihn bewusst einer Gefahr ausgesetzt hat. Mit dem Führerschein kann es auch Probleme geben, denn nicht nur der Fahrer ist dafür zuständig sondern auch der Halter des Fahrzeugs.

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Kommentar von Franticek
26.08.2015, 12:35

Wenn man nur Unsinn zu posten hat, dann sollte man es lieber sein lassen.

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Okay , ehm ich habe gerade mit bekommen das das Auto nicht auf ihren Namen läuft die Versicherung aber schon .. & würde das gerne noch hinzufügen. & sie hat den Führerschein schon mal vor einem Jahr verloren .. 

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Unwissenheit schützt vor Strafe nicht.

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