Als azubi freiwillige Krankenversicherung?

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7 Antworten

der Begriff Freiwillige Versicherung stammt noch aus einer Zeit, in der es in Deutschland keine Versicherungspflicht gab. Da es aber mittlerweile Versicherungspflicht in Deutschland gibt, ist der Begriff überholt. die Versicherung als Selbstzahler wird aber weiterhin so genannt. bei Laien führt der Begriff immer etwas zu Verwirrungen.

aus deinen anderen Fragen habe ich gelesen, das dein Anspruch auf Familienversicherung endete. diesen Anspruch hat man bis zum Tag vor dem 23. Geburtstag. darüber hinaus nur dann, wenn man eine Schulausbildung absolviert.

da dies bei dir nicht der Fall ist und du bis zum Antritt deiner Ausbildung keine Schule besuchst, unterliegst du der Versicherungspflicht in Deutschland. d.h. du musst dich ab Ende der Familienversicherung bis zum Tag vor Ausbildungsbeginn selbst versichern und die Beiträge selbst zahlen.

die Beiträge richten sich nach deinem Einkommen. wenn du keines hast, dann musst du das auch so angeben. dann zahlst du pro Monat den Mindestbeitrag; d.h. weniger als ca. 170 Euro geht nicht mehr.

du musst jetzt den Einkommensfragebogen ausfüllen und zurücksenden. im Anschluss erhälst du einen Beitragsbescheid mit der Beitragshöhe pro Monat. die Beiträge sind immer zum 15. des Folgemonats fällig. also der Juli zum 15.8., der August zum 15.9. usw.

wenn du die Unterlagen nicht ausfüllst und nicht zurückschickst, dann ist die Krankenkasse per Gesetz dazu verpflichtet den Höchstbetrag anzusetzen. und den willst du ganz bestimmt nicht haben.

also am besten alles ausfüllen, abgeben und den Beitrag zahlen.

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Eine Ausbildung ist grundsätzlich pflichtversichert. Du musst deinem Arbeitgeber lediglich deine Krankenkasse und deine Versicherungsnummer mitteilen. Für die Richtigkeit der Abrechnung ist der Arbeitgeber haftbar.

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Betriebliche Ausbildungsverhältnisse begründen immer Versicherungspflicht nach § 5 SGB V, keine freiwillige Versicherung.

Du bist auch dafür nicht veantwortlich. Du musst lediglich deinem Arbeitgeber SV-Nummer und Mitgliedsbescheinigung zukommen lassen, dann meldet er dich entsprechend bei deiner Wunschkasse an.

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Kommentar von SonoPazzo
26.08.2016, 21:45

ja und dieser Brief?? was soll ich jetzt mit dem anfangen.. werd warscheinlich dort mal anrufen müssen...

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normal so kenne ich es übernimmt der Arbeitgeber alle anmeldungen für dich bitte dort rücksprache !!! der füllt auch alles aus und übernimmt die anmeldung komplett.

auch musst du dich nicht bei der AOK versichern, du kannst frei wählen und auch alle 2  jahre welchseln.. Regional gibt es unterschiede so ist z.b. die AOK bayern ganz gut, die AOK hessen nicht so (beispiel) . Ich persönlich kann die Techniker empfehlen..

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Kommentar von SonoPazzo
26.08.2016, 21:41

ja  mir gehts nicht darum wo ich versichert bin. War es ja jahre lang über eltern und bin mit aok zufrieden. Also wechseln will ich nicht versteh nur nicht was es mit dem freiwilligen aufsicht hat...

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Kommentar von AmandaF
26.08.2016, 21:42

Der Arbeitgeber braucht dann aber vorher die Info, zu welcher Krankenkasse er gehen möchte.

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wirst du nicht über den betrieb versichert? aber du meinst "private krankenversicherungen", das ist nicht das gleiche, wie "freiwillig" bei der aok. Da sind glaube ich aber Selbstständige versichert. Ich glaube eigentlich, die übernimmt der Betrieb. Würde defintiv bei der Krankenkasse nochmal kurz nachfragen, bevor du das ausfüllst.

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Kommentar von SonoPazzo
26.08.2016, 21:40

ja selbständige aber doch keine azubis...

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Du bist mit Beginn deiner Ausbildung nicht mehr über deine Eltern krankenversichert. Du musst dich jetzt selbst bei einer Krankenkasse deiner Wahl anmelden. Die Beiträge zahlt der Ausbildungsbetrieb für dich.

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Kommentar von SonoPazzo
26.08.2016, 21:42

ja das weis ich ja... erklärt aber nicht wieso freiwillige^^ und nicht gesetzliche^^

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Als Azubi bist du Pflicht Kranken versichert. Das wird dir ja von deiner Ausbildungsvergütung abgezogen. 

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