Als arbeitsunfähiger Sozialhilfe-Empfänger Teilzeitstudium aufnehmen?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Tja, das ist nun eine blöde Situation. 

Die Tatsache, dass du nun nicht arbeiten kannst, auf Grund einer psychischen Störung hat zur Folge, dass du auch kein Einkommen erzielst, von dem du leben kannst.

Ergo bekommst du Unterstützung durch Sozialleistungen um deine Existenz zu sichern. Der Bezug dieser Sozialleistungen lässt ein Studium aber nicht zu.

Eine Psychotherapie, welche dich mental, wie körperlich wieder auf die eigenen Füße hätte stellen können, hat nicht gefruchtet. Das ist schade.

Ein Stück Restmotivation ist aber noch da, sonst würdest du nicht in einem Studium deine Chancen sehen, dich selbst besser zu verstehen und evtl, auch selbst wieder auf die Füße zu kommen. Das spricht für dich.

Eine rechtliche Hürde ist ja, wie bereits oben geschrieben, der generelle Ausschluss des Status vom Studenten von Sozialleistungen. Auch Bafög wäre keine Möglichkeit, das kann nur bis zum Alter von 30 beantragt werden.

An einer staatlichen Hochschule muss nicht nur der Lebensunterhalt plus Krankenkassenbeiträge gesichert sein, sondern auch die Studiengebühren von ca. 500-600€ pro Jahr sind zu berappen. Noch teurer wird es bei den privaten Universitäten/Hochschulen, denn diese kassieren pro Semester Studiengebühren; im Schnitt kostet solch ein Studium gleich um die 10.000€, etwas weniger kosten die Fernstudiengänge. Das sind alles Kosten, welche weder mit dem 'Hartz 4, noch mit der Sozialhilfe zu wuppen wären. 

Aber, selbst wenn du das doch finanziell hinbekommen könntest, das Studium kann dich mental sehr stressen und es wäre fraglich, ob du dem gewachsen wärest. Denn auch das ist Stress und viel Arbeit. Zudem werden im Psychologiestudium die Störungsbilder und möglichen Therapien, welche dir so vorschweben, gar nicht bis nur sehr wenig behandelt. Kenntnisse über Therapien müssen NACH dem Studium in teueren Weiterbildungen zugekauft werden. und es muss auch in einem mehrmonatigen fast kostenlosen klinischen Praktikum die Befähigung zum Psychologen erarbeitet werden.

Da dein Ziel ja gar nicht die Ausübung des Psychologen Berufes ist, sondern du dir selbst aus deiner Misere heraushelfen willst, denke ich, dass das Studium dir jetzt nicht so viel nützen wird. Im Übrigen sind wir alle immer betriebsblind und brauchen für uns immer eine andere Person, die uns auf die richtigen Bahnen lenken hilft. Selbstheilung ist daher sehr schwer um zu setzen. 

Vielleicht findest du ja doch noch einen Psychologen/Psychologin (theoretischer), oder Sozialpädagogen mit psychologischer Zusatzausbildung (pragmatischer), mit dem/der du besser zurecht kommen kannst und der/die mit dir den Weg aus deinem Teufelskreis gemeinsam ausarbeiten kann.

Viel Erfolg

Grundsätzlich hat man als Student keinen Anspruch auf Sozialleistungen wie z:b. Hartz 4. Sonst würde sich ja jeder beim Studium mit Hartz 4 den Lenz faulen.

Ich bin mir ziemlich sicher das das Amt sagen wird wer studieren kann kann auch arbeiten und ich vermute jeder der das objektiv betrachtet sieht das auch so.

Ich verstehe auch überhaupt nicht was das bringen soll, son Studium dauert 5 Jahre. Du bist doch nur arbeitsunfähig nicht erwerbsunfähig, dass heisst also auch kein dauerhafter Zustand.

Fang doch mal mit einer Gasthörerschaft an. Die kostet so 100 € pro Semester. In der Regel wird jeder zugelassen.

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