Als Arbeitnehmer während des Praxisurlaubs kündigen?

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2 Antworten

Es spielt für die Wirksamkeit Deiner Kündigung keine Rolle, ob Dein Chef im Urlaub und die Praxis geschlossen hat: Er hat für sich sicherzustellen, dass für ihn terminrelevante Schreiben ihn erreichen.

Wenn Du zum 31.07. als dem letzten Tag Deines Arbeitsverhältnisses kündigen willst, um am 01.08. die neue Stelle antreten zu können, muss - bei einer Probezeitkündigungsfrist von 14 Tagen - Dein Kündigungsschreiben spätestens am Montag, den 17.07. im Briefkasten der Praxis sein (zu postüblicher Zustellzeit); das geht also nicht mehr über eine postalische Zustellung, sondern nur durch persönlichen oder den Einwurf durch einen Boten - in beiden Fällen mit einem Zeugen für die Kündigung als Briefinhalt und für den Einwurf.

Damit ist die Zustellung der Kündigung dann rechtssicher und rechtzeitig erfolgt.

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Schicke Deine Kündigung per Einschreiben an die Praxis zu Händen des Chefs. Die Praxis muss auch während des Urlaubs postalisch erreichbar sein. Selbst wenn Dein Chef den Brief auch später von der Post abholt (wegen Benach-richtigung) oder gar zurück kommt (weil nicht fristgemäß abgeholt), gilt der Brief rechtlich dennoch als zugestellt.

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Kommentar von Familiengerd
15.07.2017, 21:35

Schicke Deine Kündigung per Einschreiben an die Praxis zu Händen des Chefs.

Wie soll das denn bloß funktionieren?!?!

Bei einer Kündigung mit 14-tägiger Frist zum 31.07., damit das neue Arbeitsverhältnis am 01.08. angetreten werden kann, muss das Schreiben spätestens am Montag, den 17.07., in den Verfügungsbereich (Briefkasten) des Arbeitgebers gelangen!

Die Praxis muss auch während des Urlaubs postalisch erreichbar sein.

Wenigstens das ist richtig.

Selbst wenn Dein Chef den Brief auch später von der Post abholt (wegen Benachrichtigung) oder gar zurück kommt (weil nicht fristgemäß abgeholt), gilt der Brief rechtlich dennoch als zugestellt.

Das ist schlichtweg falsch!

Eine solche Benachrichtigung gibt es bei einem Einschreiben mit Empfangsbestätigung, wenn der Empfänger nicht angetroffen wird.

Die Sendung gilt dann aber als nicht zugestellt; das gilt auch dann, wenn der Empfänger der Benachrichtigung nicht folgt und die Sendung nicht oder nicht "rechtzeitig" abholt (vom Fall der böswilligen Zustellungsvereitelung abgesehen).

Wenn also Zustellung mit Einschreiben (die hier aus Zeitgründen sowieso unsinnig ist), dann nur als Einwurfeinschreiben, weil die Sendung dann mit dem Einwurf als zugestellt gilt.

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Kommentar von Familiengerd
16.07.2017, 12:57

Statt Fragen zu beantworten [...].

Vielleicht ist es Dir entgangen (was mich nicht wundern würde):

Ich habe auch die Frage beantwortet, unmittelbar vor der Kommentierung Deiner falschen Antwort.

Wenn hier jemand ein (angebliches !!!) Wissen hat, beantwortet er die Fragen seiner Meinung nach richtig - und kommentiert bzw. kritisiert nicht nur stets die Antworten anderer User. Daher wage ich mal zu bezweifeln, dass hier angebliches "Fachwissen" vorliegt.

Was für ein Blödsinn! Welcher Zusammenhang soll denn da wohl bestehen?!?! Ob eine Aussage falsch oder korrekt ist, hat schließlich nichts damit zu tun, ob sie als Antwort oder als Kommentar gemacht wurde!

Es ist ja schon bemerkenswert, dass Du Dich so kindisch über meinen rein sachlichen Kommentar aufregst, mich als "Troll" bezeichnest, aber nicht in der Lage bist, auch nur ein einziges sachliches Gegenargument zu liefern (das gibt es ja auch nicht!) - und das bei so lächerlich simplen Fragen wie den zeitlichen Zusammenhängen bei den Terminen für eine Kündigung!

Du solltest Dich lieber um die von dir so genossenen Aufforderungen von Damen zum Handkuss kümmern, dann machst Du Dich hier vielleicht weniger lächerlich!

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