Als Arbeitnehmer gewerbe anmelden und Mitarbeiter einstellen?

3 Antworten

er sagte mir das es Probleme mit dem Finanzamt oder dem Arbetgeber geben könnte weil dieser Irgendwas nach zahlen muss.

Nein.

Es kann sich aber für dich was ändern im Bezug auf die Krankenversicherung.

Wer einen versicherungspflichtigen Arbeitnehmer beschäftigt, sollte sich unbedingt an die Clearingstelle der Krankenkasse wenden, zwecks Statusfeststellung.

Die sollen darüber bescheiden ob man

  • weiterhin hauptberuflich angestellt und damit pflichtversichert ist (davon ausgehend dein Brutto < 4.687,50 € p.M.), dann wäre der Gewinn der Selbständigkeit nicht relevant
  • nun doch hauptberuflich selbständig ist. Dann wäre der Beitrag (ohne Anspruch auf Krankengeld) auf alle Einkünfte zu zahlen und dein Arbeitgeber aus der Anstellung ist raus aus der Kiste

Habe jetzt in erfahrung gebracht das man diese Problem umgehen kann wenn man eine GmbH gründet

Hast du 25.000,- € von denen du aktuell mind. 12.500,- € Eigenkapital liquide rumliegen hast? Ansonsten kannst du die GmbH knicken.

Wenn du das Gewerbe auf jemand anderen anmeldest stehen diesem die Gewinne hieraus zu. Diese Mensch hat dann Einkünfte aus Gewerbebetrieb.

Hast du selbst einen Steuerberater?

Von irgendwelchen Nachzahlungen an FA oder Arbeitgeber habe ich noch nie gehört.

Natürlich mußt Du als Arbeitgeber von Deinem Mitarbeiter die Lohnsteuer + Soli-Zuschlag + ggf. Kirchensteuer einbehalten und ans FA abführen, und natürlich auch die Sozialversicherungsbeiträge zusammen mit Deinem AG-Anteil + Umlagen an die AOK.

Aber Dein eigener Arbeitgeber hat mit der Nummer nichts zu tun.

Danke erstmal für die Rasche Antwort. Aber habe es wohl nicht richtig erklären können. Wenn ich Selbstständig bin und Geld Verdiene muss ich mich doch eigentlich freiwillig in der Gestezlich oder Privaten Krankenversicherung Versichern. Wenn ich das dann nicht tue tritt doch die AOK an meinen Arbeitgeber die monatlichen beiträge zahlt ran und fordert nachzahlungen wenn ich das richtig verstanden habe, oder irre ich mich da ?

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@Suchender85

Jetzt hab ich es verstanden.

Richtig, Du mußt Dich als Selbständiger privat versichern, entweder als Freiwilliger in der GKV oder in der PKV.

Da Du selbst noch Arbeitnehmer bist und Dein AG Deine Arbeitnehmer-KV bezahlt, empfiehlt sich die freiwillige GKV-Mitgliedschaft. 

Du mußt der GKV für Deine selbständige gewerbliche Tätigkeit zuzahlen. Wie hoch die Zuzahlung sein muß, berechnet die Krankenversicherung anhand der Einkommensteuererklärung, die Du der Versicherung einreichen mußt.

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Du bist Selbstständig und Arbeitnehmer. Wenn Dein Arbeitgeber die Selbstständigkeit erlaubt ist alles gut.

Dein Arbeitgeber hat mit deinen Angestellten nichts zu tun.

Danke erstmal für die Rasche Antwort. Aber habe es wohl nicht richtig
erklären können. Wenn ich Selbstständig bin und Geld Verdiene muss ich
mich doch eigentlich freiwillig in der Gestezlich oder Privaten
Krankenversicherung Versichern. Wenn ich das dann nicht tue tritt doch die AOK an meinen Arbeitgeber die monatlichen beiträge zahlt ran und fordert nachzahlungen wenn ich das richtig verstanden habe, oder irre ich mich da ?

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Einzelperson Gewerbe in UG umwandeln

Hallo,

mal eine Frage zum Thema Unternehmensgründung:

Ich habe ein Gewerbe angemeldet und will nun eine UG gründen (ja, habe ich mir gut überlegt!)

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Homepage zu zweit - Gewinn teilen - Wie Steuern zahlen und Gewerbe anmelden?

Hallo,

wenn ich eine Homepage betreibe und mit ihr Geld verdiene brauche ich ja einen Gewerbeschein und muss die Steuern zahlen die je nach Summe halt so anfallen.

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Falls beide einen Gewerbeschein brauchen, wie läuft das dann?

Da ich wohl der Einzige bin, der sich zutraut die Dinge mit den Steuern selber zu regeln, würde ich ungern noch irgendwelche zusätzlichen lasten haben, wie z.B die 2. Person als Mitarbeiter führen und extra Steuern abführen für ihn usw.

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Macht eine persönliche Holding GmbH in meinem Fall Sinn?

Es geht um Folgendes: Ich bin festangestellter Arbeitnehmer auf 80%, habe nebenbei mit 2 Freunden eine GbR die wir in eine GmbH überführen wollen und bin zusätzlich freiberuflich tätig. Die Details weiter unten.

Meine konkreten Fragen lauten:

  1. Macht es in meiner Situation Sinn eine separate GmbH als persönliche Holding zu gründen, die sich an der in eine GmbH überführte GbR beteiligt?

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  1. Der Gewinn aus meiner 33,3% Beteiligung würde nicht direkt lohnsteuerpflichtig ausgezahlt werden, sondern verbliebe zum Beispiel zum Vermögensaufbau in der GmbH.

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  3. Die eigene GmbH würde mir zudem die Möglichkeit geben, weitere Ausgaben (Auto, Benzin, Versicherungen, etc.) steuerlich geltend zu machen.

Hier die Details:

  1. Festangestellt: 80%-Vertrag 88.000€ brutto

  2. 33,3 %Gesellschafter an einer GbR, die in eine GmbH umgewandelt wird: 100.000€ Umsatz /// 30.000€ Gewinn /// 10.000€ Gewinn entfallen auf mich. Nach einer GmbH-Gründung könnten wir uns Dreien jeweils einen 450€-MiniJob-Arbeitsvertrag ausstellen und somit den Gewinn

  3. Freiberufler (als Redner / Coach / Berater) Gerade begonnen. Aktuell als Kleinunternehmer tätig (10.000 - 20.000€ Umsatz) /// (8.000 - 16.000€ Gewinn)

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