Als Angehöriger beim Patienten verbleiben?

11 Antworten

i.d.R ist das so das in der notaufnahme niemand was zusuchen hat der nicht behandelt wird, weils dann sehr schnell voll werden kann und weil angehörige meistens nerven. in der Praxis kommt es auf den Arzt an ob du dabei sein darfst oder nicht, bei uns ist das meistens so das jeder(freunde verwandte etc.) mit in den Behandlungsraum darf solang nicht soviel los ist und solange es nicht blutig wird (bei amputation oder so). es ist halt auch so das man die privtsphäre von Patienten bewahren muss, d.h. beim EKG wird der Oberkörper komplett frei gemacht und dann hat eigentlich niemand ausser das KH personal was in diesem raum zusuchen.

Nein, denn wo soll das Krankenhaus die Grenze ziehen? Notaufnahmen sind oftmals sehr stressig, erlaubt man das Beisein der Angehörigen bei nicht so akuten schlimmen Fällen, dann erwarten Angehörige von Verkehrsopfern (als Beispiel) ebenfalls, das sie dabei bleiben können. Damit würden sie aber, das klingt jetzt hart, eventuell im Weg stehen, Ärzte wie auch Patienten unter Streß setzen (durch hysterisches Schreien, Fragen etc). Auch ist ncht jeder Angehörige so stabil, das er sich manche behandlungsmethoden anschauen kann, kippt er dann um, haben die Mitarbeiter im krankenhaus nur um so mehr zu tun und das würde nunmal dem Patienten schaden können. Klar will man bei seinen Lieben bleiben, aber man sollte auch das verständnis für die normalen Regeln mit bringen. Die Ärzte und das Pflegepersonal soll sich ja ausschließlich um die Patienten kümmern, nicht um die Angehörigen.

ein recht darauf hat man sicher nicht. die ärzte haben das hausrecht. außerdem hat jeder patient anspruch darauf, daß die schweigepflicht gewahrt bleibt. das gilt auch für ehefrauen. das medizinische personal braucht konzentration, die können auf jeden fall bestimmen, ob jemand dabei sein darf oder nicht.

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