Als Alkoholiker im Krankenhaus?

6 Antworten

Entweder der Patient erhält Beruhigungsmittel gegen den Entzug, oder er darf kontrolliert weitertrinken.

Das kommt immer auch ein wenig auf den Zustand des Patienten und den Grund seines Krankenhausaufenthaltes an.

Ein Zwangsentzug im Krankenhaus nicht im mindesten erfolgversprechend.

Auf einer Intensivstation trinken die Patienten häufig ihren Pegel weiter. Das ist für alle Beteiligten deutlich entspannter, als wenn der Patient ständig entzügig wird und Beruhigungsmittel anfordert. Schneller gesund wird er dadurch jedenfalls keinesfalls.

Wenn der betroffene seine Krankheit - Alk- offen legt, können ihm während dieser Zeit Sedierungsmittel z.B Distra verordnet werden. Meistens nutzen Betroffene diese Zeit zum Entzug...8 Tage unter ausschleichender Medikation.

Die Kliniken in denen ich die letzten Male lag hatten ALLE für ganz besondere Fälle Alkoholvorräte, auf JEDER Station. Beispiel Uni-Klinik Freiburg, Augenklinik. Wir bekamen einen Alkoholiker rein der nachts auf Entzug randalierte. Die Nachtschwester gab ihm aus dem speziellen Schrank im Stationszimmer ein paar Schnaps und ein Bier und es ward Ruhe. Un der nächsten Nacht wollten ein Mitpatient und ich der Nachtschwester ein Bier abschwatzen, sie wollte keines rausgeben. Wir boten an auf "Entzug" zu kommen und ebenfalls zu randalieren - da gab sie uns jedem ein Bier. Von dieser Schwester weiß ich das es Standart ist Schnaps und Bier für solche Notfälle vorrätig zu haben.

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Wenn die richtigen zusammen sind, kann man ja dann ein richtiges Stationsbesäufnis machen :-))

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ich bin alkoholiker und kann nicht mehr

Hallo...frohe Ostern...bei mir gerade nicht... habe seit letztem jahr schon 5 entgiftungen hinter mir und passiert immer wieder... lebe alleine und habe angstzustände... bei der letzten entgiftung vor 14 tagen bin ich nach 3 tagen entlassen worden und der arzt hat mich nur von oben herab behandelt, obwohl ich mein leben lang nur gearbeitet habe und er hat mich wie ein nichts angesehen. warum haben sie mich dann aufgenommen? ich war auf 5 distra und wurde auf null gesetzt...daheim habe ich 4 tage gekämpft und dann wieder etwas zu trinken geholt.... ich weiss nicht mehr, was ich machen soll...trink soviel und der körper beruhigt sich nicht mehr...am freitag hätte ich einen wichtigen termin wegen schulden und beratung...wollte durchhalten... weiß nicht mehr wie...alles pocht und klopft nur noch seit tagen brauche schon heute den ganzen alk vorrat, der über die feiertage geplant war.... und ins krankenhaus und mich nochmal so behandeln lassen... für die bin ich doch nur der letzte dreck... was würdet ihr tun, mein körper spielt verrückt und ich kann es nicht mehr weg trinken

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