Als 19 jähriger ein Tagebuch führen ist das strange?

11 Antworten

nee ist nicht komisch. auch wenn die gesellschaft maßstäbe setzt für "das normale", kann ich mir nicht vorstellen, dass es auch nur eine einzige person auf dieser welt gibt, die nicht irgendeine komische eigenschaft, angewohnheit, ein komisches hobby oder sonst was hat. meiner meinung nach ist niemand zu 100% normal, auch wenn es nicht jeder nach außen hin zeigt. und wenn es keine normalen menschen gibt, verliert der begriff "normalität" an wert.

was ich damit sagen will ist: arbeite vlt ein klein wenig an deinem selbstbewusstsein, dann wirst du merken, dass deine frage überhaupt keine antwort benötigt. wenn es dich glücklich macht, ein tagebuch zu schreiben, dann mach es doch einfach, es schadet ja niemandem, es ist nicht illegal, also wen juckt es? versuch nicht, das, was du wirklich bist, zu unterdrücken, nur um der ach-so-tollen gesellschaft zu 100% zu gefallen (das klappt eh nicht, die gesellschaft findet an jedem menschen sowieso immer irgendwas zu meckern, also kannst du dein leben auch eigentlich gleich so genießen wie du willst, solange du einen vernünftigen, legalen und einigermaßen moralisch akzeptablen weg wählst). finde stattdessen ein paar wenigen menschen, die dich so lieben wie du bist, auf deren meinung du vlt auch wirklich wert legen kannst, vielleicht sind ja ein paar besondere menschen dabei, die deine leidenschaft nicht nur akzeptieren, sondern auch teilen können. und wenn jemand deine leidenschaft belächelt, dann ist das halt so, menschen haben nun mal unterschiedliche geschmäcker und interessen. ich werde zb von meinen feunden manchmal dafür belächelt, dass ich gerne animes schaue, aber sie lieben mich trotzdem, auch wenn sie diese vorliebe ein wenig verrückt finden und das ist für mich kein grund, mit dem anime-schauen aufzuhören. ich habe auch andere freunde, die meine leidenschaft sogar teilen, also warum sollte ich sie aufgeben, wenn mein sozialleben trotzdem wunderbar funktioniert?

darüber hinaus sehe ich persönlich im tagebuch-schreiben eine künstlerisch-philosophische tätigkeit, da du dich dabei mit deinem inneren gefühlsleben und deinen gedanken auseinandersetzt und das in dein geschriebenes werk einfließen lässt. andere leben mit ihrem instagram-profil ihre kreative ader aus (was nicht abwertend klingen soll, auch das kann künstlerischen wert haben!) und du wählst eben die schriftliche variante für dich selbst, vielleicht machst du ja auch beides, ich kenne dich ja nicht und hab daher keine ahnung. die tagebuch-variante ist vermutlich heutzutage etwas seltener als die mit instagram, aber keineswegs irgendwas, wofür man sich schämen müsste.

ich hoffe, meine antwort hat dich ein wenig weiter gerbacht =)

In meinen Augen nicht. Ich erklär auch kurz warum. Seine Gedanken und Gefühle zu Papier zu bringen ist eine großartige Leistung in sich selbst.

Und es ist eine gute Hilfe für Dinge die man schon erlebt hat, die man vielleicht nochmal durchmacht. Liebeskummer etc.

Wenn man seine damaligen Gedanken selbst niedergeschrieben sieht, dann merkt man vielleicht schnell wie "lächerlich" oder "wichtig" manche Sachen sind.

Ich persönlich habe im Krieg damals Briefe geschrieben und Notizen gemacht. Manchmal lese ich sie noch um zu realisieren wie gut es mir jetzt geht. In meinen Augen kann sowas nie Schaden.

Und, nur um das anzumerken, eines der größten literarischen Werke: Goethes Faust, basierte wohl auf allem was er erlebt, sich vorgestellt und empfunden hat.

Hallo KYG01,

ist doch super!

Ich selber habe etwas früher angefangen als Du - und es hat sich sehr verändert über die Jahre.

Anfangs eher ein Festhalten der Ereignisse und Geschehnisse in meinem Leben ist es mehr und mehr "nach innen" gewandert. Ich hab nicht mehr den Anspruch auf Vollständigkeit, alles zu dokumentieren und z.B. jeden Zag zu schreiben. Ich schreibe manchmal mehrmals am Tag und dann wieder monatelang nicht. Ich schreibe, was mich bewegt, besonders freut, ärgert, traurig macht, verwirrt, taste im Schreiben meinen Gedanken und Gefühlen nach. Manchmal ist da so ein Glücksgefühl, wenn ich weiss: Jetzt habe ich etwas von meiner Wirklichkeit erfasst. Manchmal verstehe ich beim Schreiben erst, was eigentlich passiert ist und warum ich mich z.B. so geärgert habe in einer bestimmten Situation.

Und auch spannend ist es im Rückblick. Manchmal denke ich: Das hat ein anderer Mensch geschrieben - und manchmal denke ich: Ja, genau. Und: Aha, das wusste ich schon damals. Oder tauche einfach nochmal ein in das Leben, wie es sich früher agefühlt hat.

Ich könnte mir das Leben nicht mehr gut vorstellen, ohne zu schreiben, schreibend zu denken.

LG

Wiyana

Woher ich das weiß:
eigene Erfahrung

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