allgemeines Beschäftigungsverbot vom Arbeitgeber bekommen!

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7 Antworten

Also generell kann nur dein Frauenartzt ein Beschäftigungsverbot erteilen und nicht dein Arbeitgeber.Wenn du weiterhin arbeiten möchtest sprich mit deinem Artzt denn es gibt auch ein Teilbeschäftigungsverbot und dein Arbeitgeber ist dann verpflichtet dir einen Posten zu geben an dem du weiter arbeiten kannst.(ein so genannter Schonposten) Das gute im Beschäftigungsverbot ist die Tatsache das du für den gesammten Zeitraum 100% Lohnfortzahlung hast und nicht nach 6Wochen ins Krankengeld wechselst.Auf Trinkgeld hast du keine Anspruch da es nicht Arbeitsvertraglich geregelt ist.Und wenn du nebenbei arbeiten willst musst du dir auf jeden Fall die Genehmigung von deinem Arbeitgeber einholen.Solltest du jedoch im Beschäftigungsverbot von Ärtzlicher sicht sein ist auch das Verboten denn das Wort sagt es ja bereits es ist dir dann verboten einer Beschäftigung nach zu gehen. Ich an deiner Stelle würde aber auf jeden Fall meine und die Gesundheit des Kindes in den Vordergrund stellen das ist wichtiger als jeder Job.

Hallöchen,

ich verstehe deine Fragen nicht. Du bist seit 3 Wochen krank geschrieben vom Arzt aus und dein AG hat dir ein Arbeitsverbot ausgestellt. Dir geht es nicht gut und du willst arbeiten?? Hast dich aber krank schreiben lassen?? Sehr widersprüchlich....

Also gegen das Berufverbot von deinem Arbeitgeber hast du keine Chance, er ist genauso berechtigt das auszusprechen wie dein Arzt. Wir wissen ja alle wie es in der Gastro so abläuft und wie stressig das ist, dein AG muss bestimmte Schutzmaßnahmen einhalten, verstößt er dagegen und dir+kind passiert was, wird er zur Verantwortung gezogen.

Um das zu umgehen hat er sicherlich das Arbeitsverbot ausgesprochen bzw schriftlich niedergelegt.

Und nein, du hast keinen Anspruch auf das Trinkgeld, erst mal bist du eh nicht da und es wäre ja auch unfair gegenüber den arbeitenden Personen und dann ist es nicht Grundlage bzw steht bestimmt nicht im Arbeitsvertrag.

Und nochmals nein, du darfst keine Arbeit weiter annehmen, schon gar nicht mit einem Beschäftigungsverbot. Du müsstest das auch den AG melden bzw um Erlaubnis fragen. Und er wird nicht so dumm sein und dies zulassen.

Du bist schwanger und ewig könntest du diesen Beruf bestimmt eh nicht mehr ausüben, ich hatte mit Beginn der 14. SSW übelst Probleme, konnte mir aber kein Berufsverbot aufgrund einer bevorstehenden Prüfung ausstellen lassen.. Suche dir doch schon mal eine Hebamme, bzw melde dich zu Kursen an , dann hast du auch die soziale Gesellschaft..

Leukos 30.10.2012, 19:33

"ich verstehe deine Fragen nicht. Du bist seit 3 Wochen krank geschrieben vom Arzt aus und dein AG hat dir ein Arbeitsverbot ausgestellt. Dir geht es nicht gut und du willst arbeiten?? Hast dich aber krank schreiben lassen?? Sehr widersprüchlich...."

Was gibt es daran nicht zu verstehen? Das Beschäftigungsverbot bezieht sich nicht auf meine Krankheit, sondern ( logischer Weise ) auf meine Schwangerschaft! Desweiteren sehe ich keine Gefahr für mich oder mein Kind wenn ich in der Gastronomie arbeite, denn meine Betriebsstätte liegt ja nicht im Kernkraftwerk und eine und körperliche Arbeit muss ich nicht verrichten. Desweitern frage ich mich, warum es meinem AG erst nach 10 Wochen aufgefallen ist, das der Arbeitsplatz NICHT dem MuSchuGes entspricht!.

Allein in diesem Jahr hatte mein Betrieb zwei Frauen, die bis zum 8. Monat arbeiten waren, nur ich bekomme ein Verbot....

Zum Thema Trinkgeld:

Mein Chef kassiert das gesamte Trinkgeld von meinen Kollegen und mir ein und es wird monatlich von ihm ausgezahlt. Aus diesem Grund und meinem Rechtsempfinden zähle ich das Trinkgeld zum Lohn, da es ja zu keiner direkten Zahlung zwischen meinen Kunden und mir kommt!

und zum Schluss:

mir eine mangelnde soziale Gesellschaft zu unterstellen nur weil ich während der Schwangerschaft arbeiten will, finde ich mehr als unverschämt! Jetzt muss ich mich noch dafür entschuldigen das ich nicht zu den Frauen gehöre, die sich ein Kind anf*****n lassen, weil sie kein Bock mehr haben zu arbeiten!!!

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Mariechen2601 31.10.2012, 05:17
@Leukos

Zum Trinkgeld, ich habe selbser in der Gastro gearbeitet jahrelang, der Chef muss dir das Trinkgeld nicht auszahlen, er könnte es sogar von dir verlangen, bzw es einzubehalten. Was natürlich echt mies wäre. Wir durften nur bis zu 20 € Trinkgeldeinnahmen haben, alles was drüber lag mussten wir abdrücken. :(

Du hast doch selbst geschrieben, das du diese sozialen "Kontakte/Gellschaft" brauchst. Was ich ja auch verstehen kann. Deswegen war es ja auch nur ein Vorschlag mit den Kursen etc. Ich habe dir hier nichts unterstellt.

Und zu deiner Gesundheit... Du hast doch oben selbst geschrieben, das du krank geschrieben warst weil es dir nicht gut ging, mein Gott, sei zufrieden auf einer Art das du solch ein Arbeitgeber hast, der dir von selbst ein Berufsverbot ausstellt.

Und hier ist nichts böse gemeint von dem was ich schreibe. =)

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Im Regelfall formuliert der Arzt das Beschäftigungsverbot, nicht aber der Arbeitgeber...

Das kann er machen und eine Nebenbeschäftigung muss von dir bei deinem Hauptarbeitgeber gemeldet werden. Er muss zustimmen. (Steht meistens auch im Arbeitsvertrag) Das ist ärgerlich aber zum Schutz für den AG und dir....

Leukos 29.10.2012, 19:41

Besten Dank für die schnelle Antwort ;-)

woran ich mich etwas stoße, ist das " allgemeine " Verbot - auf was bezieht es sich? Das ich während der Schwangerschaft gar nicht mehr arbeiten darf oder nur in einer anderen Branche?

Heidi

P.S.: Ich hab über Google auch nichts passendes gefunden... P.P.S: und: muss ich dem Verbot denn einfach so zustimmen??

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sunnyhyde 29.10.2012, 19:46
@Leukos

Ehrlich, so genau weiß ich das nicht aber ich würde mich echt mal bei einem Anwalt beraten lassen. Der kann dir echte Auskünfte geben. Ich wünsch dir und dem Baby aber viel Glück und ganz wenige Stress und Ärger...

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  1. Ja,kann er. In dieser Branche ist es nicht ungewöhnlich und dein Chef ist sogar sehr nett. Ich musste lange darum kämpfen ein Beschäftigungsverbot zu bekommen.

  2. Nein,hast du nicht. Trinkgeld ist nicht Teil deines Arbeitsvertrages und somit hast du auch keinen Anspruch darauf. Dein Lohn wird dir aber weiter gezahlt.

  3. Nein,du darfst meines Wissens nach gar nicht arbeiten. Vor allem musst du eine Nebenbeschäftigung deinem AG melden und um seine Einverständnis bitten. Aber wer stellt schon eine schwangere ein?

Genieße die freie Zeit und bereite dich auf dein Kind vor,danach kannst du ja schnell wieder arbeiten. Und so lange suchst du dir eben Hobbys damit dir nicht langweilig wird... Ich sitze momentan auch blöderweise zu Hause und bringe mir nun zum Zeitvertreib selbst Gitarre spielen bei ;)

Leukos 29.10.2012, 20:08

vielen Dank und

"Ich sitze momentan auch blöderweise zu Hause und bringe mir nun zum Zeitvertreib selbst Gitarre spielen bei ;)" <- dazu hat mich mein Mann jetzt auch "gezwungen " eine seiner 18 Gitarren in die Hand zu nehmen und zu spielen ;-)

Ich dachte ehr an eine kleine Beschäftigung, so das mir hier nicht die " Decke auf den kopf fällt" .

Heidi

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Damit solltest du zum Arbeitsamt gehen.Entweder Du bekommst von dort Hilfe,oder du musst Dich an Deinen Arzt wenden Das Er Dich Arbeitsunfähig schreib.

Leukos 29.10.2012, 19:43

nein, ich WILL ja arbeiten gehen ;-) Es geht darum das ich NICHT arbeiten gehen darf!!

Heidi

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echt.. die meisten sind froh wenn sie in der schwangerschaft sowas kriegen... zu 1. der AG muss es begründen. zu 2. Da du ab Verbot dein geld von der KK bekommst, wahrscheinlich nicht, weiß ich aber nicht sicher. zu3. nein, sonst bräuchtest du kein verbot. Mfg

Leukos 29.10.2012, 19:51

zu 3. :

ich kann nichts dafür das mein AG meinen Arbeitsplatz nicht nach MuSchuGes herrichten kann/will! Arbeiten ist für mich mehr als nur stupides Geld verdienen - es ist eine soziale Gesellschaftsfähigkeit, das ich zum leben brauch! Deswegen sehe ich es irgendwo nicht ein, das mir mein AG einfach so, ohne Absprache, mich dazu zwingt zu Hause zu beleiben!!

Heidi

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ichhierundda 29.10.2012, 20:16
@Leukos

ich kann dich gut verstehen. Aber ein Beschäftigungsverbot verbietet nie das Arbeiten allgemein, sondern nur verschiedene Sachne, die in der schwangerschft unzumutbar sind: Kontakt mit Bakterien oder Viren, oder ständiges Stehen oder solche sachen. deswegen hab ich ja geschrieben, das muss im Verbot drinstehen. Alles Gute und ein gesundes Kind. Ich recherchiere es noch genauer, dauert aber sicher bis moregn, dann schreib ich dir nochmal, ok?

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Leukos 29.10.2012, 20:23
@ichhierundda

besten Dank für deine Bemühungen. Das Verbot wurde nicht begründet, bzw es wurde nur geschrieben " nach MuSchuGes mit sofortiger Wirkung "

Heidi

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ichhierundda 03.11.2012, 17:01
@Leukos

Wenn das nach deine rmeinung nicht zutrifft, leg wiederspruch ein und fordere eine detasillierte Begründung, bzw. lass sowas von der KK aufsetzen. So ohne weiteres wird ja die KK auch nicht einverstanden sein, kostet ja ihr geld.

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ichhierundda 04.11.2012, 19:14
@ichhierundda

hier eine antwort: Die Gründe für das vom Arbeitgeber ausgesprochene Beschäftigungsverbot können wir von hier nicht nachvollziehen. Wir kennen uns im Sozialversicherungsrecht aus, sind aber keine Experten im Arbeitsrecht, und darum geht es hier.

Wir empfehlen Ihnen daher, sich an die zuständige Aufsichtsbehörde für den Mutterschutz zu wenden. Dort erhalten Sie eine verbindliche Auskunft sowohl zu Ihrer Frage nach der Rechtmäßigkeit des Beschäftigungsverbotes als auch zu Ihrer Frage, ob Sie daneben einen geringfügigen Job ausüben können. Hier finden Sie „Ihre“ Aufsichtsbehörde.

Zur Trinkgeldkasse: Während des Beschäftigungsverbotes haben Sie Anspruch auf Weiterzahlung Ihres Entgelts durch den Arbeitgeber, leider wird dabei das Trinkgeld aber nicht berücksichtigt.

Wir wünschen Ihnen eine angenehme und unbeschwerte Schwangerschaft.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Expertenteam

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