Allgemeine Fragen zu(r) Schreckschusswaffen(Haltung)?

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2 Antworten

Zu den Punkten:

1 - Magazinfeder erlahmt irgendwann, besonders wenn vollgeladen, das bedeutet, irgendwann wird der Zuführer nicht mehr genug Kraft haben, die letzten Patronen auch noch so an die Magazinlippen hoch zu pressen und die Pistole repetiert leer durch oder verklemmt..

2 - Wenn sich kein Rost bildet, dann braucht man die nur nach dem Schiessen "fieldstrippen" ,also grob zerlegen und bürsten und ölen. ansonsten nur ein, zwei Tropfen an die Stellen, die man ölen soll (Schlittenführung, Veriegelungsfenster, Lauf) und gut.

3 - Da kenne ich mich nicht so aus, gibt ja z. b. Innen- und Aussenholster für die Hüfte - Wer läuft schon im Sommer mit Jacke rum, damit man das Schulterhalfter nicht sieht?

4 - Ist dem Material abträglich, und zwar schlägt ja der Schlagbolzen ins "Leere" - aber irgend eine Kante fängt ihn ja, damit er nicht vorne herausfällt. Normalerweise bremst ihn das Zündhütchen ab, so aber schlägt er voll bis auf die Kante durch, was irgendwann einen Grat bei der Kante (verklemmen dann möglich) oder einen gebrochenen Schlagbolzen bewirkt, denn der ist normalerweise gehärtet. Einfach eine abgeschlagene Partone reintun, dann kann man so oft "trocken" abziehen, wie man will.

5 - Kann man nie sein, denn  - siehe Frage 1 und Frage 2 das ist von vielen Faktoren abhängig, sogar von der Munition.. Deshalb nimmt man einen Revolver, bei dem drückt man einfach nochmal ab,wenns nur "klick" macht..

6 - Kommt auf die waffe an "Cooked and Safe" ist nicht so zu empfehlen, ausser du hast den Ablauf so drin, dass du beim ziehen automatisch mit dem Daumen entsicherst, ohne nachzudenken. Wenn eine Fallsicherung vorhanden ist, dann fertiggeladen, entspannt und ungesichert - dann musst du sie nur ziehen und abdrücken.

7 - Nein, nur staubig - und für den fall leicht!! die Oberflächen einölen..

8 -  Sagt dir das Amt, das ist abhängig davon, wie viele gerade in Bearbeitung sind.. - Kann man also nicht pauschal sagen - bei mir in Bayern waren es im Februar März jeweils 3-4 wochen, da war viel los (eine echte waffe, die Ich auch in dem Zeitraum in meine WBK eintragen lies, was  schneller, die echten Waffen werden bevorzugt behandelt)

9 - Du darfst nur Zuhause oder bei einem Freund auf dem Bauernhof, ect.. schiessen - der kleine Waffenschein erlaubt nur das "führen" (also herumtragen, Notwehr natürlich aussen vor), für das schiessen ausserhalb umfriedeten Besitzes brauchst du eine Schiesserlaubnis!

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An Deinen Fragen sieht man wieder einmal, wie sinnfrei der "kleine Waffenschein" ohne Sachkunde und fundierte Kenntnisse der Materie ist.

Schau Dir das mal an: 

Zudem würde ich Dir empfehlen, trotz allem eine Sachkundeprüfung zu machen! Das ist in allen Schützenvereinen, BdMP etc. möglich.

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