Alles muss von irgendwas entstanden sein, geschaffen worden sein. Von was wäre dann Gott entstanden?

26 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo foxnewslogo, 

ja, diese Endlosfrage ist nicht neu. Ließe man sich darauf ein, käme nur Frust heraus. 

Dein Ansatz führt zu keiner vernünftigen Lösung, weil Deine Behauptung zu Anfang -  alles muss von irgendwas entstanden/geschaffen sein - falsch ist. 

Die einzige Lösung der Frage,  -  woher kommt das alles, das Universum - und wir? - steht in der Bibel.

Bitte, lies Psalm 90, Vers 2 (vorzugsweise direkt aus der Bibel):

2 Ehe die Berge geboren waren und du die Erde und die Welt erschaffen2 hattest, von Ewigkeit zu Ewigkeit bist du, Gott. 

Wir Menschen können uns gerade noch das ewige Leben in die Zukunft hinein vorstellen. Dass unser Leben nie endet. 

Aber was bedeutet die Ewigkeit in Bezug auf die Vergangenheit? 

Und für Gott? Dass sein Leben keinen Anfang hat? Selbstverständlich. Genau das.  

Gott lebte seit ...jeher, war schon immer existent. Präsent. Omnipotent.

So wie wir akzeptieren, dass der Ewige heute lebt und morgen lebt und übermorgen, und weiter und weiter lebt, so sollte akzeptiert werden, dass die Ewigkeit nicht nur in eine Richtung geht. 

Genau, in der Unendlichkeit kommt auch nicht plötzlich die Abrisskante oder die Mauer. Egal ob du nach Norden gehst oder nach Süden, ostwärts oder westwärts.

Dieser ewige Gott beschloss, vielleicht vor etlichen Milliarden Jahren, etwas Materielles zu erschaffen. Und da er ein wirklich großer Gott ist, schuf er "unser" möglicherweise unendliches Universum.

Mit seinen Milliarden Sonnen und Sternen und Planeten und Monden.

Geplant und geordnet in Galaxien und Systemen. 

So veranschaulicht es die Bibel in Hebräer 3, Vers 4 (NGÜ):

Schließlich hat jedes Haus einen Erbauer, und der, der alles erschaffen hat, ist Gott.

Und noch einmal: Gott lebte seit jeher, war schon immer existent. Präsent. Omnipotent.

Grüße, kdd

"So veranschaulicht es die Bibel in Hebräer 3, Vers 4 (NGÜ):
"Schließlich hat jedes Haus einen Erbauer, und der, der alles erschaffen hat, ist Gott."
Und noch einmal: Gott lebte seit jeher, war schon immer existent. Präsent. Omnipotent."


Das ist erneut ein Beispiel, dass die Bibel völlig untauglich ist, naturwissenschaftliche Fragen zu klären und lediglich das menschliche Wissen der Antike darstellt, keinesfalls aber die Weisheit einer Göttlichkeit. Paulus kannte damals noch nichts von Selbstorganisation, was wir heute wissen, und deswegen hat er einen solchen wissenschaftlich nicht haltbaren Stuss von sich gegeben. Paulus begeht auch einen Kategorienfehler, der ihn heutzutage bei jedem Wissenschaftler einfach nur lächerlich macht, nämlich den Hausbau mit der Entstehung des Universums zu vergleichen. Das ist die typisch Logik von der Kanzel oder dem Wort zum Sonntag, die auch nur glauben kann, wer sie unbedingt glauben will und dabei den Verstand und das heutige Wissen ausblendet. 
 

1
@Hamburger02

"Die gelegentlich gehörte Meinung, daß wir im Zeitalter der Weltraumfahrt so viel über die Natur wissen, daß wir es nicht mehr nötig haben, an Gott zu glauben, ist durch nichts zu rechtfertigen. - Nur ein erneuter Glaube an Gott kann die Wandlung herbeiführen, die unsere Welt vor der Katastrophe retten könnte. Wissenschaft und Religion sind dabei Geschwister, keine Gegensätze!"

Wernher von Braun, deutsch-amerikan. Physiker und Raketeningenieur

"Ich zögere nicht zu sagen, daß ich der Existenz Gottes mehr gewiß bin als unserer Anwesenheit in diesem Raum."

M. Gandhi, ind. Staatsmann

"Der erste Schluck aus dem Becher der Wissenschaft führt zum Atheismus, aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott."

Physik-Nobelpreisträger Werner Heisenberg

Link: http://gott.es/logos/bekenntnisse.htm

3
@kdd1945

Die Sprüche würden eher zur Frage passen, ob Wissenschaft und Religion sich gegenseitig ausschließen oder nicht. Zu meiner Behauptung, die Bibel sei für naturwissenschaftliche Aussagen untauglich und stelle das Wissen der Antike dar, passen sie irgendwie nicht.

Abgesehen davon, meinen die genannten Personen mit Gott nicht unbedingt den Bibelgott JHWH, bei Gandhi ist das sogar sicher. Heisenberg meinte wie viele andere Forscher auch ebenfalls nicht den biblischen Gott JHWH mit "Gott" sondern vertrat eine pantheistische Gottesvorstellung. Die ist aber atheistisch und  insofern finde ich es immer wieder lustig, dass (atheistische) Pantheisten als Zeugen für einen Theos (JHWH, Bibelgott) herhalten müssen, bloß weil sie denselben Begriff "Gott" verwenden. Das ist Apologese pur, denn es kommt dabei nicht darauf an, ob das Argument sachlich richtig ist sondern nur darauf, ob es in den Kram passt oder nicht. Da darf man sich mit solchen Kleinigkeiten, dass unter dem selben Begriff auch völlig gegensätzliche Auffassungen vorkommen könnnen, nicht groß aufhalten.

2
@Hamburger02

Du solltest Dir  die Begriffe Pantheismus und Atheismus nochmal genauer unter die Lupe, bitte...

..zumal dieser 'fälschliche' Vorwand (Pantheismus sei atheistisch) von Theologen stammen, welche mit dem Pantheismus nichts anfangen konnten/können...

Dennoch bleibt auch beim Pantheismus folgender Unterschied zum Atheismus bestehen: Es handelt sich weiterhin um ein Weltbild, in dem ein Gott vorhanden ist...

Gruß Fantho

0
@Hamburger02

Urknall-Forscher gestehen Irrtum ein

Die Wissenschaftler, die im vergangenen März den Nachweis sogenannter Gravitationswellen von der Geburt des Universums verkündeten, haben sich offenbar geirrt. 

Daten des Weltraumteleskops an Bord des Satelliten Planck hatten das bereits vermuten lassen. Nun räumen es auch die Forscher selbst ein, die mit dem Teleskop Bicep2 am Südpol arbeiten. BICEP-Teleskop am SüdpolUrknall-GravitationswellenTrommeln gegen die Kritik

Gravitationswellen vom Urknall? 

Im März klang es, als sei der Nobelpreis so gut wie sicher. Nun zeigt sich die Fachwelt befremdet: Wieder einmal haben Forscher vorschnell eine Sensation versprochen.

Wenn du willst suche ich dir  ´ne website, die solche Meldungen "im Abo" bringt.

3
@kdd1945

@kdd

Genau da siehst du den Unterschied zwischen Wissenschaft und Religion. Bei wissenschaftlichen Behauptungen ist ein Beleg erforderlich und wenn der nicht erbracht werden kann, gilt die Behauptung als Irrtum. Und deswegen führt die Wissenschaft auf Dauer dazu, dass man immer mehr von der Realität erkennt und diese von Fantasien klar abtrennt.

Undf da für wissenschaftliche Vehauptungen das Kriterium gilt, ob sie die Realität korrekt wiedergeben, kann sich die Wissenschaft auf gemeinsame Auffassungen einigen. Die Relativitätstheorie wird überall auf der Welt gleich interpretiert, was von religiösen Fantasien nun wirklich nicht gesagt werden kann.

Die kath. Kirche, um ein Gegenbeispiel zu bringen, brauchte dagegen Jahrhunderte, um sich dazu durchzuringen, um z.B. die Verurteilung von Galielo oder die Erfindung des Limbus als Irrtümer zuzugeben. Mit dem Rest ihrer Auffassungen ist die RKK allerdings immer noch in antiken Auffassungen gefangen.

2
@Fantho

Aber ein Weltbild, in dem der einst jenseits bzw. über der Welt stehende Gott bereits mit der Welt verschmilzt. Geht man diesen Weg konsequent zu Ende, dann bleibt Welt übrig und von Gott allein der Name. 

Sowohl geistesgeschichtlich als auch begrifflich ist der Pantheismus (wie auch der Deismus) ein Zwischenschritt auf dem Weg vom Theismus zum Atheismus.

0
@Quesnay

Wenn es Dich glücklich macht, von mir aus, Du Meister der Verdrehungen...

Du interessierst mich nicht mehr als ernsthafter Gesprächspartner...

Gruß Fantho

0

Hallo foxnewslogo,

rein logisch betrachtet, müsste man diese Frage so stellen. Normalerweise ist fast alles, was wir kennen, irgendwann einmal entstanden und hatte somit einen Anfang. Kann man jedoch auch bei Gott von einem Anfang sprechen? Ist Gott durch jemand anderen erschaffen worden?

In der Bibel steht folgendes über Gottes Existenz: "Ehe selbst die Berge geboren wurden oder du darangingst, wie mit Geburtswehen die Erde und das ertragfähige Land hervorzubringen, ja von unabsehbarer Zeit bis auf unabsehbare Zeit bist du Gott" (Psalm 90:2). Der hier gebrauchte Begriff "unabsehbare Zeit" hat auch die Bedeutung von "Ewigkeit". Gemäß der Bibel ist es also richtig zu sagen, dass Gott schon immer existiert hat.

Viele halten diese Aussage für unvernünftig und unglaubhaft. Es stimmt, unser Verstand kann einfach nicht erfassen, wie es möglich sein soll, dass Gott schon immer dagewesen ist. Wäre das jedoch wirklich ein Grund, es abzulehnen?

Es gibt vieles andere in unserer Welt, das wir auch nicht völlig begreifen können, von dem wir jedoch überzeugt sind. Denke nur einmal an die Zeit. Wer kann sich vorstellen, dass es Zeit schon immer gegeben hat und auch in der Zukunft kein Ende hat? Dennoch lehnen wir den Zeitbegriff nicht deswegen ab, weil wir nicht alle damit verbundenen Gesichtspunkte völlig verstehen können.

Ebenfalls nicht begreifbar für uns ist die Unendlichkeit des Weltalls. Astronomen finden kein Anfang und kein Ende und je weiter sie in den Weltraum vordringen, desto mehr entdecken sie. Viele sind daher von der Endlosigkeit des Universums überzeugt, obwohl die menschliche Vorstellungskraft nicht ausreicht, das wirklich voll und ganz zu begreifen.

Es gibt auch viele Dinge auf unserer Erde, die uns Rätsel aufgeben. Wir begreifen z.B. noch nicht einmal, was das Leben eigentlich ist oder alle Aspekte der Funktionsweise des menschlichen Gehirns, um nur zwei Beispiele zu nennen. Dennoch sind wir bereit, die Tatsachen anzuerkennen.

Der Forschergeist des Menschen scheint zwar keine Grenzen zu kennen, doch sollte man den menschlichen Verstand auch nicht als das Maß aller Dinge ansehen. Es mag sein, dass wir bestimmte Dinge niemals vollständig verstehen werden, egal wie lange wir forschen oder darüber nachdenken. Die Bibel sagt, dass der Mensch "das Werk nie herausfinde, das der [wahre] Gott gemacht hat vom Anfang bis zum Ende" (Prediger 3:11). Das mag vielleicht ein wenig frustrierend klingen, doch erinnert dieser Text die Menschen daran, dass sie gewissen Grenzen unterworfen sind. Nichts desto trotz wird es in alle Ewigkeit immer wieder Neues zu entdecken und erforschen geben.

Wenn wir also schon in unserer materiellen Welt auf vieles stoßen, das den menschlichen Verstand übersteigt, können wir dann erwarten, von einem Gott, der das unermessliche Weltall und die unzähligen Formen des Lebens ins Dasein gebracht hat, alles zu wissen und zu begreifen, wie z.B. seine Ewigkeit?

LG Philipp

Es ist sehr menschlich daran zu glauben, das alles rational, logisch und kausal abläuft und nach entsprechenden Mustern organisiert ist.

  • Manche Religionen sagen, es gibt einen Schöpfer
  • Manche Wissenschaftler sagen, es gab einen Urknall.

Beides sind unterschiedliche Ansätze, den Ursprung der Welt zu erklären. In beiden Fällen geht man als Laie von einer logischen Kette aus.

  • Gott - Schöpfer - Schöpfung
  • Urknall - Expansion - Evolution

Aber es ist nicht klar, wie weit wir mit diesem Denkmuster tatsächlich kommen können.

Ich denke, früher oder später kommt ein Element hinzu, dass man als "Zufall", vielleicht auch "kreatives Chaos", oder "Abweichung, "Unschärfe" oder wie auch immer bezeichnen kann.

An diesem Punkt wird dann vielleicht deutlich, dass die wirklich großen Zusammenhänge letztlich unkalkulierbar sind und unser lineares Denken nur in einem sehr engen Rahmen funktioniert.

Letztlich ist es dann eben doch unbegreiflich.

Ich kann mit diesem Gedanken gut leben.

zumal gerade im wissenschaftlichen bereich in den letzten 50 jahren ein riesensprung gemacht wurde und leute, die damals von dunkler energie oder dunkle materie oder sogar von lichtgeschwindigkeit sprachen, ausgelacht wurden und heute sind diese dinge ein bestandteil der wissenschaft........:)

1

- Manche Wissenschaftler sagen, es gab einen Urknall. Beides sind unterschiedliche Ansätze, den Ursprung der Welt zu erklären. In beiden Fällen geht man als Laie von einer logischen Kette aus.

Die Urknalltheorie versucht NICHT die Ursache des Universums zu erklären, sondern beschreibt nur, wie das Universum direkt nach seiner Entstehung ausgesehen hat.  

1

Was möchtest Du wissen?