Alles kaputt im Leben. Ich weiß nicht mehr weiter?

9 Antworten

Hallo Skrupellos01,

es tut mir sehr leid, dass Du gerade eine so schlimme Zeit durchmachen musst! Denke immer daran, dass sich belastende Situationen, egal wie ausweglos sie im Moment erscheinen, ändern können und sich sogar plötzlich zum Besseren wenden. Selbst wenn das nicht oder nicht so schnell geschieht, wie man sich das wünscht, sollte man nicht versuchen, alle Probleme auf einmal zu lösen, sondern jeden Tag für sich zu sehen.

Natürlich gibt es auch immer Umstände, die sich nicht mehr ändern lassen. Doch auch in diesen Fällen kann man etwas tun: Die eigene Einstellung ändern. Man kann entweder dem unabänderlich Geschehenen endlos nachtrauern oder aber sich innerlich damit abfinden. Dann gelingt es besser, die eigene Situation positiver zu sehen. Auch hält man eher danach Ausschau, wie man mit der Krise klarkommen kann, statt in trüben Gedanken zu versinken. So kommt man an den Punkt, wo man sich in einer Situation, die unveränderlich erscheint, nicht mehr völlig hilflos ausgeliefert fühlt.

Nun haben sich in Deiner Verzweiflung leider auch noch Selbstmordgedanken eingestellt. Du brauchst also dringend Hilfe! Denke zunächst einmal über folgendes nach: Die Situation einer Person, die mit Selbstmordgedanken zu kämpfen hat, ist damit zu vergleichen, dass sich jemand in einem Irrgarten verlaufen hat und nun den Ausgang nicht mehr findet. In einem Irrgarten befinden sich bekannterweise zahlreiche Wege, von denen die meisten in einer Sackgasse enden. Doch es gibt auch einen Weg, der nach draußen führt. Man muss ihn nur finden!

Du denkst möglicherweise , dass Du Dich in einer endlosen Sackgasse befindest, aus der Du nie wieder herauskommen kannst. Du siehst keinen Weg mehr, der Dich aus Deiner unerträglich gewordenen Situation herausführt. Du hast Dich regelrecht festgefahren. Auch wenn Du Dir das gerade nicht vorstellen kannst: Es gibt einen Weg aus dem Dilemma! Du brauchst nur jemanden, der Dir dabei hilft, ihn zu finden.

Daher ist es ganz wichtig, dass Du Dich jemandem anvertraust, der dazu in der Lage ist, mitfühlend zuzuhören und wirksam Hilfe zu leisten. Das könnte eine Person aus Deinem Bekannten- oder Freundeskreis oder auch ein Verwandter sein. Falls Du jedoch niemanden hast, mit dem Du über Deine innersten Gefühle sprechen kannst, stehen Dir eine ganze Reihe von möglichen Ansprechpartnern zur Verfügung. Hier sind einige Anlaufstellen, bei denen Dir professionell geholfen wird:

- Notfall-Seelsorge: Telefon-Hotline (kostenfrei, 24 h), auch Auskunft über lokale Hilfsdienste:

0800 - 111 0 111
0800 - 111 0 222
0800 - 111 0 333 (für Kinder / Jugendliche)
Email: unter www.telefonseelsorge.de

Die Mitarbeiter der Telefonseelsorge hören Dir gut zu, nehmen an Deinen Problemen Anteil und können Dich bei Bedarf auch an entsprechende Einrichtungen verweisen. Du kannst Dich hier zu jeder Tages- und Nachtzeit anonym beraten lassen.

- Sozialpsychiatrischer Dienst: Er bietet Menschen in psychischen Krisen Beratung und auch weitergehende Hilfen an. Oft findest Du diesen Dienst im Gesundheitsamt oder kannst die Adresse und Telefonnummer über das Gemeindeamt erfragen.

- Beratungsstellen der Jugendämter, Erziehungsberatungsstellen und Ehe-, Familien-, Lebensberatungsstellen: diese sind in jeder Stadt und Gemeinde Ansprechpartner für die unterschiedlichsten Probleme.

- Online-Beratung: Hilfe für suizidgefährdete junge Menschen gibt es hier: www.das-beratungsnetz.de .

  Ich selbst habe ich auch schon mehr als einmal an einem Punkt befunden, da ich dachte, es könne nicht weitergehen. In solchen Momenten habe ich gemerkt, wie sehr mir mein Glaube geholfen hat. Ich weiß zwar nicht, wie Du dazu stehst, doch für mich ist Gott eine absolute Realität. Er hat mir schon oft geholfen und mich aus schwierigen Situationen herausgeführt. Immer wieder durfte ich erfahren, wie wahr die Worte aus der Bibel sind, die da lauten: "  "Der Herr ist denen nahe, die verzweifelt sind, und rettet jeden, der alle Hoffnung verloren hat. Zwar bleiben auch dem, der treu zu Gott steht, Schmerz und Leid nicht erspart; doch aus allem befreit ihn der Herr! " (Psalm 34:19, Hoffnung für alle).

In der heutigen Zeit ist der Glaube an Gott zwar nicht mehr sehr populär, doch auch gerade viele junge Leute haben erfahren, dass ihnen ein enges persönliches Verhältnis zu Gott sehr dabei hilft, ein sinnvolles und ausgefülltes Leben zu führen.

Ich wünsche Dir, dass Du die benötigten Hilfen bekommst, damit Du Dein seelisches Tief überwinden und Dein Leben wieder als lebenswert ansehen kannst. Alles Gute und viel Kraft dabei!

LG Philipp

Du musst aufhören, dich selbst zu hassen!
Du hast keine Schuld am Schicksal deiner Mutter und am Schicksal deines Bruders auch nicht.
Wenn deine Freunde in dieser schweren Zeit nicht für dich da sind, musst du unter Leute gehen und diese kennenlernen. Dein Ex-Freund ist bestimmt auch noch freundschaftlich für dich da, wenn du ihn dringend brauchst.
Aber es ist sehr sehr wichtig, dass du dich sehr bald einem Therapeuten/Psychologen anvertraust. Dieser wird dir helfen können. Ein Menschenleben ist viel zu wertvoll, um es zu beenden und das darfst du deiner Mutter nicht antun. Stell dir vor, wie du irgendwann auf die jetzige Zeit zurückblickst und von dir sagen kannst: „Trotz allem bin ich am Ende stark geblieben. Ich habe mein sehr wertvolles Leben nicht beendet und sehr tolle neue Menschen kennengelernt”. Du magst noch eine schwere Zeit vor dir haben, die ich mir nicht vorstellen kann, aber geh zu einem Therapeuten, damit du stark genug bist, diese zu überstehen. Ich bin männlich (17 Jahre) und weiß, dass du das schaffen kannst.

Sprich mit deiner Sorgeberechtigten und deiner Oma.
Deine Oma könnte sich ja gut um dich kümmern (ich kenne sie nicht, aber vielleicht wohnt sie ja schon in der Nähe, oder zieht dort in die Nähe, damit du auf deiner Schule bleiben kannst). Außer vielleicht in der Schule musst du ihn dann nicht mehr sehen.

Das mit dem Praktikumsplatz machst du schon noch irgendwie, nimm dir einfach ein-zwei Nachmittage Zeit dafür und bewerbe dich bei ein paar Betrieben.

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