"Alles ist durch das Wort geworden und ohne das Wort wurde nichts, was geworden ist."

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11 Antworten

Bereits im alten Testament wird im Schöpfungsmythos berichtet, wie Gott die "Welt" durch sein Wort ins Sein gerufen hat, wie z.B.: "Und Gott sprach 'es werde Licht!' und es ward Licht". Ganz offensichtlich gingen die Menschen dieser Kulturen davon aus, dass das gesprochene Wort wirkungsmächtig ist. Der Philosoph John Austin, der Schöpfer der Sprechakttheorie, nennt solche wirkungsstarken Worte performativ. Auch in unserer Gesellschaft gibt es performative Rede, z.B. wenn der Standesbeamte sagt: "Ich erkläre sie zu Mann und Frau". Im Alten Testament wird immer wieder an vielen Stellen bezeugt, wie Jahwe durch sein Wort Realitäten schafft. Daher ist eine Bilanz, so wie sie in Deiner Frage formuliert wird, eine sinnvolle zwingende Schlussfolgerung aus diesen biblischen Zeugnissen.--- Die Belege aus dem Neuen Testament hat Berkersheim bereits aufgeführt, und daher müssen sie nicht noch einmal aufgeführt werden.

Alles was da ist, ist durch das Schöpferwort Gottes entstanden. Ohne dieses Wort ist nichts entstanden. Alles was existiert, ist demzufolge aus dem schaffenden Willen Gottes in sein Dasein gekommen. Nichts weiter. Ist doch auch genug, oder? Gruß, q.

Im griechischen Original steht "logos", was heute mit "Wort" übersetzt ist. Goethe hat sich im Faust bemüht den magischen Aspekt des schaffenden Wortes einzufangen. Bis zum Kirchenvater Origines gibt es eine Logos-Theologie, die auf Heraklit in Ephesus zurückgeht. Interessanterweise soll das Johannes-Evangelium in Ephesus geschrieben worden sein. Hier eine interessante Darstellung dazu:

www.glauben-und-wissen.de/M18.htm

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Danke!

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Ich stelle die Frage, weil ich immer wieder erlebe, dass das alte Testament scheinbar zu einem Do-It-Yourself-Buch geworden ist. Man sucht sich das aus, was einem passt, der Rest ist einfach ungültig, "weil Jesus Christus den Bund erneuert hat".

Frage ich z. B. Christen, warum sie Schweinefleisch aßen (3. Mose, 11, 7), antworten sie, dass durch Jesus Christus eh die Gesetze des Alten Testament keine Gültigkeit haben. Frage ich dieselben, was sie von Selbstmord halten, zitieren sie mir "du sollst nicht töten" (2. Mose, 20, 3). Zum Thema anti-homosexuelle Stellen in der Bibel (3.Mose 18, 22): "Sind veraltet, das neue Testament überwiegt durch Jesus Liebe". Zum Thema Ursprung der Welt: Gott hat die Welt in 7 Tagen erschaffen. (1. Mose, 1)

Was denn nun? Gilt alles oder nichts? Kann man sich das jetzt aussuchen?

Bei meinen Recherchen habe ich folgende Argumente gefunden:

"Denn Christus ist das Ende des Gesetzes" (Röm 10,4). => (Unerneuerte) Gesetze des AT haben keine Gültigkeit mehr für Christen. Denn er ist mit Christus gestorben.

"Hat euch nicht Mose das Gesetz gegeben? und niemand unter euch tut das Gesetz. (Johannes, 7)" => Jesus legitimiert die Gesetze des AT als gottgegeben. D. h. wir müssen alle Gesetze akzeptieren und befolgen.

Was jetzt? Römerbrief? Evangelium? Oder gehe ich wie andere mit einem Edding durch die Bibel und streiche das, was mir nicht passt, und erkenne den Rest als heilig?

Wie man sieht, brauche ich Hilfe. Danke.

(Ja, ich weiß, mir ist geholfen, wenn ich die gesamte Bibel als falsch anerkenne, die Möglichkeit kenne ich, muss nicht erwähnt werden.)

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