Alles dreht sich nur noch um die nächste Toilette

... komplette Frage anzeigen

2 Antworten

Hallo Christina,

hatte die Therapie versucht, die Ursachen zu betrachten und denen entgegen zu wirken? Hattest Du versucht, im dem Zusammenhang mit besonderen Übungen was zu erreichen?

Denn es geht ja um die vielen Personen an einem geschlossenen Ort, und Du sprichst von "Blamieren". Hier hätte mich interessiert, vor was Du Angst hast, Dich zu blamieren, ob es mal ein solches Ereignis gegeben hat.

Was einem mehr als Sorgen macht, schlägt auf Magen und Darm. Das wissen wir, wenn wir ein schwieriges Ereignis vor uns haben, wenn der Magen flau ist. Und das kann schon extrem werden - wie Du auch berichtest.

Ich hätte gesagt, mach nochmals einen Anlauf bei einem Psychologen, wobei Du vorher die Thematik in den probatorischen Gesprächen abklären kannst, die Möglichkeiten, die es gibt oder die sich der Therapeut oder die Therapeutin vorstellen kann. Und es muss um die eigentlich ursächliche Thematik gehen.

In der Zwischenzeit hätte ich ad hoc eine Affirmation vorgeschlagen: "Ich fühle mich gut und sicher, alle anderen Leute sind einfach nur da, sie machen ihre Dinge für sich alleine". Dies ist ein Satz - vielleicht kennst Du das auch - den Du Dir immer wieder sagen darfst, am besten in Entspannung. Damit erzählst Du Deinem Unterbewusstsein etwas, was Du Dir vorstellst und wahr ist.

Die Affirmation bestärkt zum einen die Unabhängigkeit zu den anderen Leuten (muss aber affirmativ formuliert sein), zum anderen führt sie in Richtung Sicherheit für Dich.

Es gibt ferner die Möglichkeit, im Rahmen des sog. katathymen Bilderlebens (kennst Du vielleicht auch schon) Situationen in der Vorstellung durchzuspielen - diese nach- um- aber auch vorzuerleben. Das passiert in einer Phase der tiefen Entspannung (wie beim autogenen Training). Wie eine Affirmation wirken die Bilder auf das Unterbewusstsein und bereiten so Situationen vor oder nach. Ein Beispiel wäre eine Fahrt mit der S-Bahn, während der Du mit einer guten Freundin telefonierst oder einfach gute Musik hörst, in einem Buch liest. Das Beschäftigen mit etwas stellt wieder Sicherheit und Unabhängigkeit her. Es kann sein, dass Du in der Vorstellung ähnlich empfindest, wie in der realen Situation. Wird das zu extrem, gehe aus der Vorstellung heraus. Diese Situationen in den Bildern mit guten Gefühlen vorerlebt dürfen dann Wirklichkeit werden.

Viele Grüße EarthCitizen

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

manche leute steigern sich in unverträglichkeiten geradezu hinein.. ich denke, du bist eine von denen.. wenn ich weiss, dass ich was nicht vertrage, vermeide ich es einfach......................

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Christina87a
01.12.2013, 15:38

das tu ich doch^^ Davon abgesehn das ich mit 16 noch nichts von Unverträglichkeiten wusste. Also deine Theorie kann man schonmal ausschließen. Nicht wirklich hilfreich ^^

0

Was möchtest Du wissen?