Allergie gegen Katzen - Möglichkeiten?

7 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Müdigkeit und Kopfschmerzen sind keine typischen Symptome bei einer Katzenallergie. Typisch dagegen wären Niesreiz, Schnupfen, Augentränen und Asthma (Husten, bronchiales Engegefühl, Atemnot). Ihr Allergologe hätte Ihnen den Unterschied zwischen Sensibilisierung (= Allergie-Bereitschaft; zeigt sich durch positive Reaktionen beim Hauttest und durch den Nachweis von allergischen Antikörpern im Blut) und Allergie (= Sensibilisierung + allergische Beschwerden) erklären sollen. Wenn Sie keine allergischen Atemwegssymptome haben, deutet dies darauf hin, dass Ihre Sensibilisierung gegen Katzen noch (!) nicht stark genug ausgeprägt ist. Falls Sie die Katze behalten, gehen Sie aber das hohe Risiko ein, dass die Sensibilisierung zunimmt und Sie bald erste Beschwerden bekommen. Deshalb ist der Rat des Allergologen, sich von der Katze zu verabschieden, absolut richtig.

Vielen Dank für Ihre Antwort. Gibt es denn keine Alternative wie einen Luftreiniger, Vermeidgung von ständigem Kontakt(kein ganztägiger Aufenhalt in der Wohnung) und/oder gar eine Hyposensibilisierung?

Gruß,

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@thelooker

Wie sieht es aus, wenn man solche Symptome, wie z.B. die Atemnot, hätte? Würde sich diese nach 6 Stunden Aufenhalt in einer allergenfreie Umgebung besser? Oder hält diese dann permanent für eine gewisse Zeit an?

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@thelooker

Das Problem mit den Katzenallergenen ist, dass sie sich als extrem kleine Partikel in der gesamten Wohnung verbreiten und ablagern. Kein Luftwäscher- oder Reiniger schafft es, die Wohnungsluft in Haushalten mit Katzen in ausreichender Weise allergenfrei zu machen. Auch kurzfristige Aufenthalte in Wohnräumen mit Katzen schützen nicht vor einer Zunahme der Sensibilisierung und vor allergischen Beschwerden, da auch sie die allergische Entzündung an den Atemwegen in Gang setzen und unterhalten. Da eine allergische Reaktion zweiphasig verläuft (nach einer sofortigen Reaktion folgt nach 6-8 Stunden eine "zweite Welle" auf Grund neu gebildeter Entzündungsstoffe, sog.Entzündungsmediatoren), ist die allergische Entzündung auch nach 6 Stunden in allergenfreier Umgebung noch nicht abgeklungen. Eine Hyposensibilisierung, die im übrigen nicht so effektiv ist wie bei Pollenallergien, setzt voraus, dass kein täglicher Tierkontakt besteht und sie muss mindestens 3 Jahre durchgeführt werden. Wenn man über längere Zeit zuvor Katzen in der Wohnung hatte, empfiehlt sich außerdem eine gründliche Wohnungssanierung vor Beginn der Therapie (die natürlich nicht der Allergiker selbst machen sollte). Lassen Sie sich bei Ihrer Entscheidung von Vernunft und nicht von Hoffnung leiten, nach der Devise "es wird schon schief gehen". Es wird schief gehen, wenn Sie als Katzenallergiker mit Katzen zusammenleben.

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Kauf die doch einen Delphin Staubsauger. Die reinigen so gut, dass auch die Luft nachher sauber ist. Herumfliegene Allergene werden so gleich mit beseitigt. Für Asthmatiker, Hausstauballergiker, Blütenpollenallergiker, auch Katzenhaarallergiker ist das das Beste, das ich kenn. Es sind nähmlich die Feinstäube in der Luft, auf die man allergisch reagiert. Auch Kanarienvögel plustern viel feinen Staub in die Luft. Alle diese Stoffe sind so leicht, dass sie Stunden, wenn nicht tagelang in der Luft schweben. Da kannst du dann saubermachen so viel du willst, mit herkömmlichen Staubsaugern schaffst du dieses Problem nicht, ausser mit einem Delphin.

So könntest du u.U. die Katze behalten.

Meiner Meinung nach sind die Symptome bei einer Allergie gegen Katzen eher ähnlich einem Heuschnupfen. Aber zu Deiner Info lies dies mal durch: www.suite101.de/content/was-tun-bei-katzenallergie-a51201

Sorry, versuch diesen Link: http://www.suite101.de/content/was-tun-bei-katzenallergie-a51201

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