Allergie - große Probleme?

8 Antworten

Es kann schon möglich sein, dass die Schwere der Allergie Einfluss auf eine Krankschreibung hat. Ich bin selbst Allergikerin und nehme Medikamente, die leider nicht alle Symptome vollständig unterdrücken. Daher war auch ich schon beim Arzt und habe mir einen Krankenschein geholt, da ich unter diesen Umständen meine Arbeit nicht hätte verlustfrei ausüben können.

Zur Not gehst du zum Notdienst ins Krankenhaus.

Wenn du die Allergie überstanden hast, dann versuche eine Immunisierung. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Schwere der allergischen Symptome nachlässt ist ziemlich hoch.

Da könnte dir eine Änderung deines Lebensstils helfen: bevorzuge entzündungshemmende Lebensmittel und wechsle zu Omega 3-Fetten. Stattdessen lass Omega 6-haltige Speisen weg, ernähr dich mit guten Sachen.

Dies sowie das Konzept der Forschungsgruppe Dr. Feil hat mir geholfen.

Allergien haben mit Entzündungen und Vitamin D-Mangel zu tun: erst Vit. D sorgt dafür, dass der Körper Calcium überhaupt erst verarbeiten kann!

Alles Gute!

Hallo AxelPanteis,

leider hast Du nicht geschrieben, gegen was Du allergisch bist und unter welchen Symptomen Du leidest.

Wir sind jedenfalls eine ausgesprochene Allergiker-Familie. Mein Vater und meine Schwester leiden unter einer Frühblüherallergie (Erle, Haselnuss, Birke,) während mich eine Gräserallergie geplagt hat. Wir haben uns alle einer Hyposensibilisierung unterzogen, was auch auf jeden Fall die Symptomatik gebessert hat, aber auf Antiallergika konnten wir dennoch nicht verzichten. Mir hat ein Hals-Nasen-Ohrenarzt dann vor 1 Jahr die Einnahme von Zink (z. B. Unizink, rezeptfrei aus der Apotheke) empfohlen, weil es wichtig für die Schleimhäute und das Immunsystem ist und entzündungshemmend wirkt. Und zwar sollte ich direkt bei den ersten Beschwerden 1 Tablette einnehmen, d. h. sobald die ersten Pollen fliegen. Er sagte mir auch, dass ich bei starkem Pollenflug auch mal 2 Tabletten (morgens und mittags jeweils 1 Tablette) einnehmen könnte. Dies habe ich auch getan und bin sehr dankbar für diesen Rat, denn die Niesanfälle, die juckenden Augen und die verstopfte Nase haben sich nochmals deutlich reduziert, so dass ich nahezu während der ganzen Heuschnupfensaison auf Antiallergika verzichten kann. Inzwischen schwören auch mein Vater und meine Schwester auf das Arzneimittel, das zudem sehr gut verträglich ist.

Mach Deinen Eltern unbedingt klar, dass eine Allergie nicht harmlos ist und gehe mit Ihnen zu einem Hals-Nasen-Ohrenarzt bzw. Allergologen. Denn wenn die Allergie nicht entsprechend behandelt wird, kannst Du irgendwann vielleicht sogar Asthma bekommen. Daher solltest Du Dich unbedingt auch desensibilisieren lassen.

Ich wünsche Dir gute Besserung!

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