Alleinsein- hilft ein Hund?

...komplette Frage anzeigen

11 Antworten

Ich würde Dir davon abraten einen Hund "nur" zu kaufen, weil Du einsam oder alleine bist. 

Ich bin zwar auch viel und gerne alleine (respektive in Gesellschaft meiner Hunde) aber die Intention mir einen Hund zu kaufen kam nicht daraus, denn meinen ersten Hund hatte ich schon als ich noch allwöchentlich in die Disco gestapft bin. 

Für mich persönlich kommt es nicht in Frage ohne irgendein Haustier zu leben, ich liebe Tiere über alles und meine Knutschnasen stehen bei mir immer an erster Stelle. 

So würde ich mir zwar nie einen Vogel in Einzelhaltung anschaffen, den hab ich auch so schon ;-), weil ich es für Tierquälerei halte aber Tiere die eben gut beim Menschen leben können so wie z.B. Katzen (auch nicht in Einzelhaltung), Hunde oder auch diverse Kleintiere. 

Demnach würde ich Dir so wie von dogmama schon empfohlen einfach mal in ein Th gehen und einen Hund ausführen. Das mach mal öfter und dann stellst Du Dir vor, dass Du genau das bei JEDEM Wetter machen mußt, ob nun Sonnenschein oder eisige Kälte und Regen. 
Ein Hund bedeutet nicht "nur" Gesellschaft, sondern auch Gassi gehen, Erziehung, Beschäftigung auch in der/dem Wohnung/Haus, Versorgung beim Tierarzt, Futter. 

Auch kann es bei Hundehaltung problematisch werden, insofern der Hund aggressiv oder unsicher/ängstlich ist, weißt Du damit umzugehen, bist Du bereit Dich über das Lernverhalten von Hunden zu informieren. 

Hast Du über 10-15 Jahre lang immer die Muse das zu tun, was für Deinen Hund nötig ist, kannst Du ungefähr abschätzen ob Du in sagen wir mal 5 Jahren noch alles leisten kannst? 

Bedenke bitte, ein Hund sollte nicht durch x Hände gereicht werden und dem Tier zu Liebe überlege es Dir gut. 

Ich für meinen Teil möchte niemals ohne irgendein Haustier leben, ob nun mit vielen Freunden oder nicht und ob nun mit oder ohne Partner. 
Tiere heißen für mich Leben, sie zeigen mir täglich wie man leben sollte, sie sind herzlich und nehmen einen Menschen vorurteilslos, sie vertrauen einem und man kann einem Tier immer mehr vertrauen (ohne jetzt jemanden angreifen zu wollen) als einem Menschen. 

Ein Hund ist glücklich wenn er genug Futter, Wasser, Auslauf und sozialen Kontakt bekommt (dazu zähle ich Mensch-Herrchen/Frauchen sowie andere Hunde). 

Somit gehe in ein TH, führe dort Hunde aus und mach das mal zu einer Pflichtaufgabe für mindestens 3 Monate, dann überlegst Du Dir das nochmal. 

Alleine "nur" weil man tierlieb ist, alleine spazieren geht oder weil man einsam ist, wäre eine Anschaffung eines Hundes nicht unbedingt ratsam wie ich finde. 

Nein, ein Hund ersetzt keine sozialen Kontakte und du wirst auch nicht ansatzweise genug Zeit haben dich alleine zu kümmern. Geschweige denn ansatzweise das Geld dazu haben.

Und wenn deine Mutter keine Zeit für dich hat, hat sie noch weniger Zeit für einen Hund und dein Bruder auch nicht.

Ein erwachsener Hund der es gelernt hat sollte z.B. nur 4-5 Stunden am Tag alleine sein.

Was passiert mit dem Hund in einigen Jahren wenn du mit der Schule fertig bist? Dann hast du noch weniger Zeit als jetzt.

Wenn genug Platz da ist wie wäre es mit 2 Katzen? (Bitte nicht alleine halten, Katzen sind keine Einzelgänger) 

Spikeeee 02.08.2017, 20:26

Auch fuer Katzen muessen allerdings finanzielle Ruecklagen vorhanden sein. Qualitatives Katzenfutter, laufende TA-Kosten, Litter, Kastration und natuerlich Erstausstattung sind auch teuer. Wie beim Hund koennen TA-Kosten oder z.B. Kosten fuer notwendige Medikamente im Krankheitsfall leicht in die Hoehe schiessen.

1

Ein Hund ist aber vorallem auch viel Arbeit!
Er muss erzogen werden, das fängt bei der Stubenreinheit an, geht über den allgemeinen Benimm und Leinenführigkeit und hört bei den Grundkommandos noch lange nicht auf.

Ein Welpe muss alle 2h (in Etwa) raus. Auch nachts. Ein Welpe macht trotzdem mal in die Wohnung und man muss putzen, auch macht ein Welpe mal was kaputt und in der Regel auch erstmal nur das, was er grade lustig findet. Ein Junghund in der Pubertät wird alles in Frage stellen, was du ihm bisher beigebracht hast und evtl auch gegen andere Hunde pöbeln - wie Teenager das halt machen. Kannst du das? Kennst du dich aus, wie du den Hund führen musst, damit er sich zu einem gut erzogenen, sozialen Wesen entwickelt?

Was machst du, wenn der Hund vielleicht ängstlich wird? Oder Rüden/Hündinnen nicht mag und du nicht sorgenfrei mit ihm überall Gassi gehen kannst? Kommst du damit zurecht?

Hast du dich überhaupt schon mal mit den Kosten für einen Hund auseinander gesetzt und was du für Voraussetzungen schaffen musst? Kannst du denn einem Hund geben was er baucht?

Hallo,

nein, gegen familiäre Probleme und Einsamheit hilft auch kein Hund.

Ein Hund ist kein "Mittel zum Zweck", sondern ein Lebewesen, das von allen geliebt in eine Familie aufgenommen werden muss. Dann kann er all seine positiven Auswirkungen entfalten.

Damit ein Hund in einer Familie glücklich leben kann, muss er von allen gewollt und geliebt werden. Denn vielfach muss auch viel Rücksicht auf einen Hund genommen werden, er verursacht Kosten (manchmal nicht zu knapp), er muss regelmäßig raus (auch, wenn es stürmt, kübelt und hagelt), er darf nicht zu lange alleine bleiben, viele Aktivitäten kann man nicht mehr mit der ganzen Familie unternehmen etc. pp.

Wenn dann nicht alle Familienmitglieder hinter dem Hund stehen, dann wird er schnell der Sündenbock für alle Unannehmlichkeiten und das geht meist damit Hand in Hand, dass er nicht mehr geliebt, sondern lästig wird und niemand ihn wirklich mehr haben will. Das ist kein schönes Leben für den Hund!

Und da du ja noch in die Schule gehen wirst, bald den ganzen Tag in eine Ausbildung und dann den ganzen Tag in die Berufstätigkeit, ist ein Hund keine gute Idee! So lange kann er gar nicht alleine sein.

Verfalle nicht in Selbstmitleid, sondern werde aktiv, besuche einen Sportverein oder einen anderen Verein, der dich interessiert und lerne gleichgesinnte junge Menschen kennen. Es gibt 1001 Möglichkeit, nette junge Menschen kennenzulernen ... man muss nur den Hintern hochkriegen ...

Viele Tierheime haben z.B. auch Jugendgruppen - vllt. wäre das ja etwas für dich?

Gutes Gelingen

Daniela

Der Hund muss nicht Dich zufrieden stellen. Das ist nicht seine Aufgabe. Du bist dafür verantwortlich, dass es ihm gut geht und er artgerecht gehalten wird.

Versuch lieber wieder Freunde zu finden, mit denen Du was unternehmen kannst. Nicht alle Menschen sind schlecht und enttäuschen Dich.

Ich wünsch Dir alles Gute!

bin ich meiste Zeit allein.

such Dir Freunde, ein Hobby oder helfe im Tierheim. 

einen Hund hast Du ca. 15 Jahre lang, Du müßtest jeden Tag für ihn da sein.

und wenn Du mit der Schule fertig bist und arbeiten gehst was machst Du dann mit ihm?!

Deine Familie wird ja dann auch keine Zeit für ihn haben.

außerdem kostet ein Hund viel Geld im Unterhalt! 

Hallo!

Tut mir leid wegen deiner Situation aber ein Hund hilft in dem Fall nicht!

Einen Hund holt man sich nur wenn man ihm einen Artgerechten Platz in der Familie bieten kann! Folgende Vorraussetzungen muessen MINDESTENS gegeben sein:

  • Finanzielle Absicherung (Monatliche Kosten, TA-Notfaelle die auchmal in den 4-Stelligen Bereich gehen koennen, Hundeschule, Erstanschaffung, Steuern, Versicherung ...)
  • Ein Erwachsener Hund der das Alleine sein gelernt hat darf auch nicht laenger als max 4h am Tag alleine sein. Welpen gar nicht.
  • Taegliche Spaziergaenge/Auslauf von ca 2-4h. Bei manchen Rassen sogar noch mehr. Zusaetzlich Training, Hundesport, Agility, Denksport usw. falls Notwendig
  • Zusaetzliche Pflege je nach Rasse/Gesundheitszustand: Hundesaloon, Fellpflege, Hundeschule, Agility, Spieldates, Medikamente geben, usw
  • Bereitschaft die Verantwortung fuers ganze Hunde-Leben zu uebernehmen. Das koennen auch mehr als 15 Jahre sein.

Falls oben genanntes geboten werden kann, die ganze Familie einverstanden ist, Notfallkontakte/sitter vorhanden sind, man finanziell Abgesichert ist usw. dann - wirklich erst dann - kann man sich ueberlegen einen Hund ins Haus zu holen!

Da stellt sich natuerlich dann die Frage ob man einen Welpen vom Zuechter will

  • 1000Euro Aufwaerts
  • Welpen koennen Anfangs gar nicht alleine sein
  • Alle 2h raus, auch nachts
  • Stubenreinheit lernen
  • Hund erziehen - Welpenschule

oder doch lieber einen Hund vom Tierheim/Tierschutz. Jeder serioese Zuechter (VdH) und jede Tierschutzorganisation wird das zukuenftige Zuhause des Hundes auch ueberpruefen!

Was dir allerdings bei der Einsamkeit helfen kann ist vl ehrenamtlich im Tierheim auszuhelfen. Z.B. Hunde spazieren fuehren, mit den Katzen spielen oder auch Kaefige der Kleintiere saeubern. Da bist du in Gesellschaft von Tieren und tust nebenher Gutes.

LG

Hallo KartonKiste,

mir fehlen hier ein paar Hinweise bei deinem Text:

Wie alt bist du denn?

Wie viel Euro kannst du für einen Hund mtl. investieren?

Wie viel zeit hast du dich täglich um den Hund zu kümmern?

Wohnt ihr in einer Mietwohnung?   oder im eigenen Haus?

Hat der Hund die Möglichkeit in eurem eingezäunten Garten frei herumlaufen zu können?

Erst wenn du diese Fragen beantwortet hast, kann ich weiter helfen.

Gruß Apolon, der 3 Hunde hat.

Man kann auch einsam mit Hund sein. Versuche dich in einem Sportverein oder anderen Interessenverein anzumelden. 

Sofern du ein Junge bist: die freiwillige Feuerwehr sucht immer neue Mitglieder und dort ist immer etwas los.

Wenn du da dann fest drin bist, kannst du dir einen Hund anschaffen.

Ja würde helfen aber den hast du dann sein ganzes leben lang. Also 10jahre oder sogar 15 jahre! 

Desshalb , er darf nicht über 4 stunden alleine zuhause gelassen werden! 

Du kannst nich in urlaub oder über ein wochenende mal weg. Du kannst auch nicht übers wochenende mal bei freunden pennen denn du hast dann ein HUND . Ist dir das bewusst? 

Du brauchst immer irgendwer der auf ihn schaut wenn du mal im krankenhaus zb wärst.

Nein, das ist keine gute Idee.

Da du zur Schule gehst, wer geht denn morgens mit dem Hund raus? Er braucht regelmäßigen Auslauf. Am nachmittag musst du Hausaufgaben erledigen, für teste üben. Wann dann raus mit dem Hund?

15 Minuten? Das reicht nicht.

Wir haben einen Hund. Am Tag gehe ich 5-6 Std mit ihr raus.

2 Std. morgens, 2 Std, am Nachmittag, und abends noch mal.

Urlaub nehmen wir sie mit und auch da muss man für den Hund bezahlen.

Viele Kosten hat man wie Futter, Hundebett, Spielzeug, Leine, Halsband, eventuell eine Transportbox oder Abspeergitter fürs Auto.

Hundeführerschein ist Pflicht beim Ersthund. Hundeschule sollte man auch machen.

Impfungen, Wurmkuren, Zecken/Parasitmittel. Eventuell kommt mal eine OP. Das kann schnell mal 2000€ kosten un mehr.

Dann wie alle anderen schreiben, was machst du, wenn du in Ausbildung gehst?

Wie alt bist du denn?

Gegen alleine sein: Vielleicht im Sportverein gehen oder im Chor Singen, Musikinstrument erlernen.......

Je nach Alter kannst du am Nachmittag Hunde im Tierheim mal Ausführen. Die Hunde freuen sich und das heim auch.

Was möchtest Du wissen?