Alleiniges Sorgerecht, Besuchsrecht Vater?

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5 Antworten

Aufjedenfall lass dich da mal beim Jugendamt eingehend beraten!

Ich kann vollkommen Nachvollziehen, dass du möchtest, dass jemand Anwesend ist. Schließlich muss das Kind nicht euren Streit mitbekommen. Und das zeichnet sogar nochmehr dein Verantwortungsbewusstsein gegenüber eurem Kind aus.

Leider kenn ich die Gesetze dahingehend nicht so genau, um zu sagen, ob nun tatsächlich eine Dritte Person dabei sein kann/muss.

Intuitiv - auch weil ich selbst Mutter bin - würde ich sagen: klar! Und fordern kannst du alle mal. Was die dann abschließend beim Jugendamt zulassen ist dann eine andere Sache! Aber lass dich von ihm auf keinen Fall in die Ecke drängen.

Schließlich passt du auf euer Kind 24h pro Tag auf und trägst die komplette Verantwortung. Und du kennst dein Kind besser als er. Daher weißt du auch wie es in etwa reagieren würde.

Drück' dir die Daumen!

Hallo KrischiBella, doch du hast eine Handhabe. Natürlich kannst du zum Jugendamt gehen und um begleiteten Umgang bitten zumal der Wunsch ja vom Kind kam und nicht vom Vater. Das Jugendamt wird deinen Vorschlag als sehr positiv bewerten, da du Bereitschaft zeigst den Umgang zustande kommen zu lassen. Welche Möglichkeiten es da im Einzelnen gibt sagen dir die Mitarbeiter beim Jugendamt, das ist von fall zu Fall verschieden. Am besten gleich dort anrufen und einen Gesprächstermin vereinbaren. (ohne den Vater erstmal)

der wunsch des kindes ist in allen ehren toll. wenn papi aber garkeinen umgang will, dann wird auch ein jugendamt keinerlei handhabe haben ihn zum betreuten umgang zu zwingen. wenn er umgang wünscht, dann wird es umgang ohne betreuung geben. gespräche sollten mit dem vater stattfinden und nihct ohne.

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@timbatal

Was der Vater will ist hier genauso unerheblich wie die Wünsche der Mutter. Es wird zum Wohle des Kindes entschieden. Und wenn betreuter Umgang dem eher entspricht wird er den bekommen oder gar keinen. Das zweite Gespräch kann mit Vater stattfinden, beim Erstgespräch zum sondieren der Lage hat er nichts verloren, da es ein Antrag der Mutter ist.

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die frage ist nicht was du willst oder dein sohn braucht, die frage ist in diesem fall leider so: was will denn der vater. wenn du mit ihm nicht reden kannst oder willst, dann schreibe ihm. erkläre ihm schriftlich das umgang für das kind sehr wichtig ist und eure probleme vielleicht an dieser stelle begraben werden zugunsten des kindes. biete an, dass er umgang bitte aufnehmen möge vielleicht 2-3 nachmittage jede woche und jedes zweite wochenende von fr-so. du würdest dich über eine antwort seinerseits sehr freuen und auch über eigene vorschläge seinerseits. er hat recht, du hast keine handhabe ihn zu umgang zu zwingen oder zu verlangen das ein mitarbeiter des jugendamtes daneben sitzt. das gibts nicht. wenn er umgang möchte, dann hat er alleinigen umgang mit seinem kind. vielleicht hilft auch ein gemeinsames elterngespräch beim jugendamt, dort sitzt ein mitarbeiter moderierend dazwischen und vermittelt wenn nötig im gespräch.

du musst ja selbst nicht dabei sein, sollst du auch gar nicht, umgangszeit ist papa-kind-zeit. also musst du auch nicht mit ihm reden. übergib ihm das kind einfach und nimm es später wieder in empfang, mehr ist es doch nicht.

Sorry, was ist das denn bitte für eine Antwort? Hast du Kinder? Sonst könntest du das nachempfinden.

Wer weiß, wie der Vater sich verhält. An ihrer Stelle wäre ich aufjedenfall dabei. Auch wenn ich mich im Hintergrund halten müsste. Sie muss doch erstmal wissen, wie sich das ganze Gestaltet, bevor sie ihr Kind ins kalte Wasser schmeißt. Schließlich hat das Kind seinen Vater lange nicht gesehen. Und da ist eine vertraute Person, die dabei ist, immer besser. Zumal auch in diesem Alter!

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Normalerweise ist bei den Umgangsterminen überhaupt niemand dabei; der Vater gestaltet den Umgang so, wie er möchte. Wenn er dem Kind nichts angetan hat, spricht da auch überhaupt nichts gegen. Das Kind selbst scheint alt genug zu sein, seine Wünsche zu äußern und verlangt nach seinem Vater. Das Jugendamt wird dir also sicherlich tatsächlich nicht weiterhelfen, denn die haben genug mit den Fällen zu tun, wo es deutlich schlimmer ist.

Ich würde dir raten, das Kind von jemand anderem "übergeben" zu lassen; bring das Kind zu ner Freundin, wo der Vater es abholen kann - so siehst du ihn ja nicht. Wie gesagt muß niemand dabei sein, wenn kein betreuter Umgang angeordnet ist, das hört sich hier ja nicht so an. Die beiden können ja ein Eis zusammen essen gehen, oder auf den Spielplatz gehen oder was weiß ich - da mußt du ja nicht danebensitzen.

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