Alleinerziehende mutter von 3 klein kindern mit Hartz 4 möchte neuen vollzeit berufstätigen mann heiraten?

7 Antworten

Nach einer Heirat würde erst einmal dein Alleinerziehenden Mehrbedarf entfallen und dein bzw.euer Regelsatz ( du und er ) würde dann von derzeit 409 € auf derzeit 368 € sinken !

Dann kommt es darauf an was er an Brutto und Nettoeinkommen hat,was er monatlich an Aufwendungen wegen seinem Beruf hat ( also z.B. Fahrkosten oder KM die er mit dem PKW - für eine einfache Strecke fahren muss ) was er nachweislich an Unterhalt zu zahlen hat und auch zahlt,wie alt deine Kinder sind,was du für sie außer Kindergeld noch bekommst,wenn du selber Einkommen erzielst wie viel Brutto / Netto und was ihr an KDU - Kosten der Unterkunft und Heizung ( Warmmiete ) ohne den monatlichen Abschlag für den normalen Haushaltsstrom zu zahlen habt.

Du müsstest dann also derzeit so rechnen bzw.nach einer Heirat noch in diesem Jahr !

2 x 368 € Regelsatz für den Lebensunterhalt für dich und Mann = 736 € + 237 € Regelsatz Kind 5 Jahre ( 0 - 5 ) = 973 € + 2 x 291 € Regelsatz Kinder ( 6 - 13 Jahre ) = 1555 € + eure zu zahlende KDU - und das würde dann euren Mindestbedarf ergeben.

Dazu käme dann noch der gezahlte Unterhalt für sein Kind und ggf.noch weitere Aufwendungen die er dann vorher von seinem Nettoeinkommen abziehen könnte,dass würde dann ggf.das anrechenbare Netto Erwerbseinkommen auch wieder verringern.

Du musst dann den Bedarf der Kinder separat berechnen,also ihren individuellen Regelsatz und dazu kommt dann der KDU - Kopfanteil,der berechnet sich aus der Warmmiete geteilt durch die Personen im Haushalt,also nachdem er dein Mann ist und bei dir wohnt wären es insgesamt 5 Personen.

Von dem individuellen Bedarf der Kinder musst du dann den Durchschnitt des Kindergeldes nehmen,weil du das Kindergeld in einer Summe bekommst und das musst du dann von ihrem Bedarf abziehen,wie auch evtl.Unterhalt den du bekommst,Unterhaltsvorschuss vom Jugendamt wird es nach der Heirat nicht mehr geben.

Dein dann Mann kann von seinem Bruttoeinkommen dann Freibeträge auf Erwerbseinkommen nach § 11 b SGB - ll in Abzug bringen,dass wären dann zunächst 100 € Grundfreibetrag,ab 100 € - 1000 € Brutto kommen 20 % und von 1000 € - 1500 € Brutto ( wegen den minderjährigen Kindern ) 10 % an Freibetrag dazu,sonst wären es nur von 1000 € - 1200 € Brutto 10 %.

Somit würde sein Freibetrag dann bei min.1500 € Bruttoeinkommen bei monatlich 330 € liegen,dazu kann er dann seinen gezahlten nachweisbaren Unterhalt addieren und diese Summe kann er dann schon mal von seinem Nettoeinkommen abziehen.

Das ergibt dann sein anrechenbares Erwerbseinkommen,wenn er wie gesagt nicht noch weitere Aufwendungen in Abzug bringen könnte,welche dann sein anrechenbares Einkommen noch mal senken würde.

Dieses dann anrechenbare Einkommen,des dann Ehemanns,kannst du mit dem Kindergeld und allem was sonst noch für die Kinder gezahlt wird addieren ( hättest du selber auch noch Erwerbseinkommen oder anderes Einkommen müsste man wissen wie viel und was für Einkommen,dann käme das nach Abzug von Freibeträgen noch dazu ) und diese Summe dann vom oben genannten Bedarf abziehen.

Dann siehst du ob und wenn ja,was euch dann ggf.noch an Aufstockung zustehen könnte.

Pauschal gibt es da keine Antwort, 

Das kommt auf das Einkommen des Mannes an .

Unterstützung könnt ihr jederzeit beantragen,  

der soziale Dienst der Caritas hilft auch gern, vor Ort weiter 

Wenn Ihr verheiratet seid, muss Dich Dein Mann unterstützen.

Ihr bekommt Kindergeld für 3 Kinder, das sind ca. 600 Euro. Unterhalt für Deine Kinder wirst Du wohl auch bekommen. Dein zukünftiger Mann verdient auch.

Rechnet Eure Einnahmen zusammen und zieht davon die Ausgaben ab.

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