Alle sieben Jahre...

16 Antworten

Diese Einstellung kommt ziemlich sicher aus der Anthroposophie. Google mal danach, oder nach Rudolf Steiner bzw. Waldorfpädagogik.

Ich kenne den "Spruch", der stammt aus sehr alten Aufzeichnungen, bloß eben in abgewandelter Form. Gemeint ist einfach, man verändert sich. Ein Buch was du 2004 gelesen hast wird, wenn du es jetzt nochmal liest, ein ganz anderes sein, denn du hast dich verändert, das Leben/deine Erfahrungen hat deine subjektive Sichtweise verändert.

Hallo baggel,

dieses absolut unsinnige Konzept entstammt der esoterischen Lehre von Rudolf Steiner und nennt sich Siebenjahreslehre.

Nach diesem Konzept ist der Mensch auf verschiedene "Ebenen" unterteilt, die sich im Laufe des Lebens nach und nach ausprägen - soweit sie der Mensch mit einer Waldorfausbildung auch nicht verkümmern lässt.

Laut Steiner befindet sich der Mensch auf einer "Reise" durch die "versunkenen Kulturzeitalter", die immer in Siebener-Rhythmen abläuft. Bezeichnender Weise kommt der "reife" Mensch dann also zum Zeitpunkt seines höchsten geistigen Entwicklungsstandes im westeuropäischen Kulturraum an. Als A rier sozusagen, um es sehr deutlich zu machen, welche Ideologie hier tief in der Steinerschen Esoterik verwoben ist.

Die "feinstofflichen Hüllen" des Menschen (dieser Ausdruck darf natürlich in keiner esoterischen Lehre fehlen) entwickeln sich auf dieser Reise laut Steiner in den folgenden 7 Jahreszyklen:

  • physischer Leib 0 – 7 Jahre

  • Ätherleib 7- 14 Jahre

  • Astralleib 14 – 21 Jahre

  • Empfindungsseele 21 – 28 Jahre

  • Verstandes- oder Gemütsseele bzw. Ich 28 – 35 Jahre

  • Bewusstseinsseele 35 – 42 Jahre

  • Geistselbst 42 – 49 Jahre

  • Lebensgeist 49 – 56 Jahre

  • Geistesmensch 56 – 63 Jahre

Ohne jetzt tiefer in die Anthroposophie einsteigen zu wollen: Die Konsequenz dieser Vorstellung ist, dass man Kindern unter 7 Jahren in der Anthroposophie nur ungern einen Stift in die Hand gibt und ihnen unter 14 Jahren keine naturwissenschaftlichen Fächer zugestehen will. Das passe nicht zur sich gerade entwickelnden Lebensebene - und die verkümmere ja, wenn man ihr nicht den nötigen Raum gebe.

Wenn man bedenkt, wie gerne schon Vorschulkinder ihren Namen schreiben, wie wissbegierig sie auch schon naturwissenschaftliche Fragen stellen (Warum ist der Himmel blau?...), dann wird schnell deutlich, wie sehr man der kindlichen Entwicklung mit solchen ideologisch esoterischen Vorstellungen nicht gerecht wird.

Nähere Informationen findest Du natürlich auf allen anthroposophischen Seiten - und etwas seriöser aufbereitet hier im Hoaxilla-Podcast, wo André Sebastiani ausführlich auf das Konzept eingeht:

http://www.hoaxilla.com/hoaxilla-107-waldorf-schule/

Grüße

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