Alle monotheistischen Religionen sind "Nonsens" denn die vor ihrer Entstehung geborenen Menschen landen ungerecht in der "ewigen Verdammnis"?

...komplette Frage anzeigen

DAS ERGEBNIS BASIERT AUF 12 ABSTIMMUNGEN

Nein, du liegst verkehrt (Begründung). 83%
Ja, du hast recht (Begründung). 16%

17 Antworten

Nein, du liegst verkehrt (Begründung).

Das, was du sagst, mag auf Christentum und Islam zutreffen, im Judentum gibt es keine Vorgabe, dass man jüdisch werden muss, sonst landet man in der ewigen Verdammnis. Da gibt es sieben Grundgebote, die ziemlich trivial sind, und jeder, der nicht jüdisch ist aber die sieben Grundgebote einhält, kommt "in den Himmel" wenn du so willst...

Ich weiss nicht ob die Mormonen monotheistisch sind, aber die schreiben die Leute ja nachträglich noch in ihre Listen ein, um ihnen die "ewige Verdammnis" zu ersparen. Das gefällt mir persönlich nicht so sehr, da werden sozusagen Unwissenden und Verstorbene "zwangsrekrutiert", aber auf der anderen Seite machen sie damit auch für Genealogen sehr wertvolle Arbeit, indem sie Geburts- und Sterberegister im grossen STil digitalisieren...

Laut den religionen selbst (christentum/judentum) ja eigentlich nicht, weil gott da ja die erde schuf und fast immer irgendwie dabei war, dh die gab es von anfang an, zumindest laut ihnen selbst! Die juden glauben nicht an die hölle, auch christen taten das anfangs nicht, da die bibel dem widerspricht! Und in der bibel steht auch, dass diejenigen, die gott nicht kannten aber immer auf ihr gewissen gehört haben auch errettet werden! So steht es zumindest in der bibel und co, was den islam angeht, kp! Lg

Nein, du liegst verkehrt (Begründung).

Die Abwertung der monotheistischen Religionen als "Nonsens" zeugt von einer großen Portion Überheblichkeit. Da läufst Du gerade mal ein paar Tage auf dieser Erde herum als Erbe einer langen kulturellen Entwicklung und bist schon so weise, dass Du Dich über mehr als tausend Jahre Menschheitsgeschichte erheben kannst. Einbildung ist halt auch eine Bildung.

Nein, du liegst verkehrt (Begründung).

Wer sagt denn, dass es nach dem Tod so etwas wie Zeit gibt?

Vielleicht gibt es da weder Raum noch Zeit, dann wäre es vollkommen egal, wann wer stirbt und ob es da diese Religion schon gab.

Nein, du liegst verkehrt (Begründung).

Wenn Du die Bibel verstanden hättest, was zunächst einmal das Selbstlesen ohne Interpretation durch eine Kirchenlehre voraussetzt, wüsstest Du, dass das Sühnopfer Jesu Christi für alle wirksam ist, die an ihn glauben und bereits Adam und Eva sollen auf den Sohn Gottes Hinweise erhalten haben - zumindest glauben Mormonen daran.

Schließlich noch in dem was zum Weltgericht steht, also im Matthäusevangelium 25,31-46, der Offenbarung 20,11-15 und 22,11f, worin steht, dass jeder nach seinen Werken gerichtet wird - und um gut zu handeln, muss man nicht unbedingt glauben.

Eine solche Vorstellung beruht auf Missverständnissen. Der Mensch befindet sich in einer kontinuierlichen Entwicklung, d.h. erst ab einem bestimmten geschichtlichen Zeitpunkt konnte der Mensch den Begriff "ewig" entwickeln. Er setzt nämlich voraus, dass man außer dem Zeitlichen und Vergänglichen eine Kontinuität wahrnahm oder sich vorstellte. 

Diese geistesgeschichtliche Entwicklung fällt mit dem Auftreten der ersten monotheistischen Religion zusammen. 

Solange der Mensch sich nur als ein Wesen begreift, das von äußeren Bedingungen abhängig ist, und mit dem Wegfall einer von diesen vergeht, ist er "verdammt" zu leiden. Denn nie stellt sich dauerhaft der Zustand ein, wo eigenes Wollen mit den äußeren Gegebenheiten übereinstimmt, 

Wenn aber der Mensch sich selbst als ein ewiges Wesen begreift, das durch nichts vernichtet werden kann, ist der Weg der Erlösung vom Leiden geebnet. Denn nun kann er sich immer mehr von den äußeren Bedingungen frei machen, bis er völlig frei ist, Tut er das nicht bleibt er weiter unter dem ewigen Gesetz: "Wer vom Äußeren abhängig ist, muss leiden." (Das ist die "ewige" Verdammnis.)

Deshalb kommt auch niemand nach einem Erdenleben in die ewige Herrlichkeit, oder in die "ewige Verdammnis" wie es unerleuchtete Christen behaupten. Denn jeder geht so, was er aus den vergangenen Erdenleben gemacht hat, nach einer Zwischenzeit im Jenseits, ins nächste Erdenleben.


Ja, du hast recht (Begründung).

Natürlich. Was erwartest du von Erfindungen bronzezeitlicher Schaf- und Ziegenhirten die weder lesen noch schreiben konnten, die Erde für eine Scheibe hielten und an schlechten Zähnen gestorben sind?

Sveniboy1990 18.07.2017, 23:15

Dafür das sie nicht schreiben konnten gibt es aber ganz schön viele schriftliche Beweise dafür z.B auf Papyrusrollen [Toten Meer].
Also hat deine Aussage weder Hand noch Fuß...

0
Andrastor 18.07.2017, 23:19
@Sveniboy1990

Diese Rollen stammen nicht von Erfindern der jeweiligen Götter, sondern bereits von den Anhängern der jeweiligen Religionen, die sich im Anschluss gebildet haben.

4

Kommt drauf an wie man es sieht. Die Religionen sind ja alle  ziemlich verfälscht worden. Bezieht man sich also auf das Original oder die Fälschung? Jesus zum Beispiel hat nie von der ewigen Verdammnis gesprochen.

Nein, du liegst verkehrt (Begründung).

Der biblische monotheistische Gott JHWH / JAHWE / JEHOVA (2. Mose 3:15) hat seinen Sohn — Jesus Christus — beauftragt, die bereits verstorbenen Menschen zu einer Auferstehung zu bringen. Deshalb sagte Jesus:

"Wundert euch nicht darüber, denn die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, seine Stimme hören und herauskommen werden ... zu einer Auferstehung des Lebens" (Joh. 5:28, 29)

Ewigen Tod gibt es nur für die, die nach der Auferstehung willentlich Böses tun. Ewige Verdammnis im Sinne einer Höllenqual ist eine unbibl. Lehre. 

Bodesurry 19.07.2017, 08:48

Johannes 5,28 kannst Du nicht ohne den Bezug auf Johannes 5,24 verstehen.

Matthäus 7,13 sagt klar, dass der Mensch sich entscheiden muss. Will der den Weg mit Gott gehen oder nicht.

1
OhNobody 19.07.2017, 09:35
@Bodesurry

Richtig, Bodesurry:

Joh. 5:24: "24 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer auf mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, hat ewiges Leben, und er kommt nicht ins Gericht, sondern ist aus dem Tod zum Leben hinübergegangen."

Wer "aus dem Tod zum Leben" hinübergeht, muss nach seinem Tod wiederkommen — auferstehen (Verse 28, 29).

Dass nicht jeder auferweckt wird, ist auch richtig. Wer sich gegen Gott entscheidet, braucht nach seinem Tod auch nicht auferweckt werden. Sie gehen den "breiten Weg, der in die Vernichtung führt" (Mat. 7:13)

Danke für Deine Hinweise. Hätte ich mit erwähnen sollen ...

1
Ja, du hast recht (Begründung).

Jede Religion ist Unsinn, da sie sich gegenseitig widersprechen und wissenschaftlich Unsinn sind. Mehr braucht man nicht dazu sagen

Nein, du liegst verkehrt (Begründung).

Es wird eine Auferstehung für sowohl "Gerechte" als auch "Ungerechte" geben.

Davon sind auch die Menschen betroffen,die du in deiner Frage angeführt hast

Nein, du liegst verkehrt (Begründung).

Auch im Christentum ist das nicht so, weil durch das im Moment des Todes eintretende "Reich Gottes" alle Menschen, auch die "Heiden" eine Chance auf das Paradies erhalten.

latricolore 18.07.2017, 23:11

Du meinst Anders~ bzw. Nichtgläubige.

0
Halbammi 18.07.2017, 23:47
@latricolore

Nein, er meint Heiden. Sonst hätte er
"Anders~ bzw. Nichtgläubige"
geschrieben

1
Bodesurry 19.07.2017, 08:28

Da muss ich Dir leider widersprechen. Jesus hat klar gesagt, dass sich der Mensch für den schmalen (Gottesweg) oder den breiten Weg (ewige Trennung für Gott) entscheiden muss.

Nicht diesen Kriterien unterstehen nur die Menschen, die noch nichts von der rettenden Botschaft des Evangeliums gehört haben.

0
Saasenmeem 21.07.2017, 16:29
@Bodesurry

Nicht diesen Kriterien unterstehen nur die Menschen, die noch nichts von der rettenden Botschaft des Evangeliums gehört haben.


Das wären dann die Heiden, die ich gemeint habe. Moralisch und persönlich "gute" Menschen, die nicht mit dem Christentum in Kontakt kommen konnten, da es noch nicht existiert hat (z.B. Philosophen wie Aristoteles). Oder halt alle, die gestorben sind, bevor das Reich Gottes in Kraft treten konnte. Also bis jetzt alle Christen ever.

Sorry, wenn das missverständlich war.

0

Und was ist jetzt deine Frage?

Gedankenpolizei 18.07.2017, 22:48

Ob man dieser These zustimmt oder nicht.

0
Nein, du liegst verkehrt (Begründung).

Es landet niemand ungerecht in der ewigen Verdammnis.

Wenn man von Jesus und der rettenden Botschaft hört und diese ablehnt, dann ist dies der frei gewählte Weg.

Etwas anderes ist es mit den Menschen, welche Jesus nicht gekannt haben (früher gestorben sind oder bis heute die Gelegenheit nicht dazu hatten).

Wo steht, daß eine Religion gerecht zu sein hat?

Gedankenpolizei 18.07.2017, 23:05

Es ist ja immer von einem barmherzigen, gerechten Gott die Rede...

0
Nein, du liegst verkehrt (Begründung).

Woher weißt du das? Alle rationalen Antworten auf religiöse Fragen sind Nonsens!

Alle Religionen sind Nonsens, allerdings aus anderen Gründen.

Was möchtest Du wissen?