Alle meine Freunde sagen ich wäre depressiv

...komplette Frage anzeigen

18 Antworten

Ich kann Dir nur raten, informiere Dich über diese Krankheit, belese Dich und vergleiche die Symptome mit Dir und zusammen mit Deinen Freunden, die es scheinbar leichtfertig behaupten. Wir als User hier können und sollten nicht beurteilen, ob Du daran leidest oder nicht.

Mich selbst verfolgt die Depression im Übrigen auch schon seit mehreren Jahren, ich habe jedoch gelernt damit zu leben. Es ist ein massiver schwarzer Abgrund und in Gefühlen fast garnicht zu beschreiben. Manchmal ist es sogar, als fühle man sich selbst nichtmehr und man betrachtet sich von Ausserhalb, zurück bleibt eine leblose Hülle voller Leid und Traurigkeit. Man zieht sich enorm zurück, hat an vielen Dingen keine Freude mehr und weint permanent bis zu Punkten, wo man das weinen verlernt hat. Doch das ist dann schon die schwerste Phase der Depression, die ich zum Glück noch nicht erleben musste und aus der man dann auch nur noch schwer heraus kommt.

Viel Glück und hör auf dein Herz und deinen Bauch.

eine Depression bedeutet, du bist über Monate in einer Tiefphase und hast auch Selbstmordgedanken. Diese sind im seltensten Falle durch eigeninitiative zu heilen. Da du mal kurze Zeit nicht zufrieden bist, was jeder Mensch mal ist und weiß woher es kommt, versuch es zu ändern. Laß dir von Leuten nichts einreden, die selber keine Ahnung haben. Wenn es nächstes Jahr Sommer immer noch so ist, dann solltest du dir vielleicht mal Gedanken machen, aber jetzt brauchst du dir wirklich noch keine Gedanken machen. Ich weiß wovon ich spreche

Wenn du weißt wovon du redest dann eine konkrete Frage: War es bei dir auch so das du nie an Selbstmord gedacht hast und als Sachen nicht so liefen wie du wolltest du ca. 1mal wöchentlich (wobei ich ansonsten immer super drauf bin) diese Gedanken hattest? Oder ist das evtl. eine Art der Verdrängung?

0
@fredvinzenz

Hast du Selbstmordgedanken, so solltest du wirklicxh einen Arzt aufsuchen, aber wenn es nur blödes Gerede aus deinem Umfeld ist, womit du dich in dem Maße nicht identifizieren kannst, behandel es entsprechend und lass es abprallen... nicht immer muss eine schlechte Phase, gleich eine Depression sein.. lg

0
@fredvinzenz

zu Fred: Naja, ich hatte sehr starke Suizidgedanken gehabt. Diese Gedanken waren schon sehr vertraut und ich habe mich auch schon darauf vorbereitet gehabt. Bin gerade in Therapeutischer Behandlung und hoffe ja, das mir meine Therapeutin helfen kann. Es ist normal, wenn mal Sachen nicht so laufen, wie man es selber gerne hätte, nur darf man sich davon nicht unterkriegen lassen. Es ist auch gut, wenn mal was nicht so läuft, denn aus Fehlern kann man lernen, bzw. auch verbessern. Solange man es Verdrängt, kann man sich auch nicht damit Befassen, bzw. sich mit der Sache versuchen anzufreunden. Ich denke nicht, daß du depressiv bist, was ich natürlich nicht beurteilen kann. Aber ich glaube eher, das du durch negativen Einfluß mal mehr oder weniger schlechte Laune bekommst, was ja auch völlig normal ist.

0

warum fragst du uns, hör auf dein herz und auf dein bauchgefühl, nur du selbst solltest wissen ob du jemanden brauchst der dir hilft oder ob deine besten freunde dafür reichen..ob deine Probleme so schlimm sind das du hilfe brauchst...nur weil deine freunde sagen du bist depressiv muss das nichts heißen, die meisten haben gar keine ahnung was das überhaupt richtig bedeutet..und solange du noch klar denken kannst und weißt was für dich das beste ist solltest du nur auf dich selber hören

Jeder Mensch bekommt mal längere Tiefphasen, deshalb ist man noch lange nicht depressiv. Lenke dich ab mit Dingen die dir Spaß machen, so kommst du schneller über solche Phasen hinweg.

nein lebe normal weiter.. es gibt schwierige momente im leben für die einen gibt es mehr schwierige und weniger schöne und für die einen mehr schöne aber jeder schöne moment bedeutet glück

Eine Depression ist eine schwerwiegende Krankheit. Sie ist nicht zu vergleichen mit einer vorrübergehenden Unzufriedenheit. Lasse Dir nichts einreden und höre auf dein Innerstes!

... Ohjeeee.. wenn jeder gleich depressiv wäre, nur weil man mal unzufrieden und traurig ist.... Würden die Psych. wegen Überfüllung gleich schliessen... Die Warteliste, sich von mindestens einem halben Jahr, auf mindestens 5 Jahre erweitern... Die akuten Fälle nicht zu Wort kommen und ihrem Schicksal überlassen sind... smile... Lass dir so einen absoluten Blödsinn nicht einreden..... lg... Kopf hoch es geht weiter..

Die Frage ist so konkret mit den vorliegenden Informationen nicht zu beantworten. Was gefällt dir an dir nicht, wie äußert sich deine "Depression" gegenüber deinen Freunden, worauf spielen sie an ? Wie läuft eine Situation ab, in der du als depressiv gesehen wirst ? Auf Basis dieser Informationen ist deine Problematik deutlich besser zu beantworten.

MFG

Hallo fredvinzenz,

eine Depression zu diagnostizieren ist eine hohe Kunst. Wenn Deine Freunde Psychiater oder Dipl. Psychologen sind, mag da was dran sein. In jedem anderen Fall ist das so wie mit Lebensweishaiten aus der Regenbogenpresse oder der Autobiografie von xy-semiprominent. Kann was dran sein, muss aber nicht. Nach dem Motto. "Irgendwann findet auch ein blindes Huhn ein Korn."

Deine Freunde mögen Gründe haben, dir diesen Rat zu geben. Ich würde sie fragen: "Wie kommst du darauf? Welches Verhalten von mir veranlasst Dich, mir zu raten, mich diagnostizieren zu lassen?" Dieses Feedback kann helfen, den Rat ernst zu nehmen oder zu verwerfen.

Ganz davon abgesehen vertrete ich aber die Meinung, dass grundsätzlich jedem Menschen eine gute psychotherapeutische Begleitung gut tut. Das Problem ist nur, dass es nicht für jeden Manschen möglich ist, einen guten Therapeuten zu finden.

Warnen kann ich vor "selbsternannte" "Psychotherapeuten". Auch ich könnte mir ein Schild mit verschiedenen Bezeichnungen an die Tür hängen und "Psychotherapie" anbieten. Mach ich aber nicht, weil ich nicht die Qualität eines therapeutisch erfahrenen Dipl. Psychologen bieten kann. Wenn Du also eine Psychotherapie beginnen oder Dich kompetent diagnostizieren möchtest, dann gehe wie folgt vor:

Variante A:

(1) Lass Dir von deiner Krankenkasse eine Liste geben, mit den Psychotherapeuten, die durch die Kasse anerkannt werden. Bei der AOK reicht dazu ein Anruf bei der Clarimedis-Hotline (24 Std. besetzt).

(2) Rufe diese an oder Schicke ein Fax oder Brief mit Bitte um ERSTGESPRÄCH. Stell Dich auf längere Wartezeiten ein und darauf, dass Du mehr als einen kontaktieren musst (Serienbrief!).

(3) Geh hin und sprich an, was Dir Deine Freunde sagen und dass Du im Prinzip nur derenwegen da bist. Der Therapeut wird dann selber fragen wie z. B.: "Was meinst Du selber? Woran denkst Du? Was träumst Du?" Es gibt auch Fragebögen, die Depressionen erfassen können. Meistens kommen die aber nur bei Variante B zum Einsatz.

(4) Am Ende wird Dir der Therapeut sagen, ob Du wieder kommen solltest oder nicht und wie es weiter geht. So einfach ist das!

Variante B:

(1) Mach einen Termin in einer Praxis für Psychiatrie. Meistens bedienen diese Praxen Psychiatrie und Neurologie, nicht selten nennen sie sich "Zentrum für seelische Gesundheit ...blablabla." Chef ist immer ein Arzt, Facharzt für Psychiatrie. Darf auch ruhig eine große Praxis mit mehreren Ärzten und Gutacherlizenz u. s. w. sein.

(2) Geh dann hin, sag weshalb Du da bist. Du wirst dann sofort oder bei einem Folgetermin einige Fragebögen bekommen. dabei gibt es Fragebögen, die den Umfang eines kleinen Buchs haben, also nicht wundern, wenn es extra Termin gemacht werden muss. Füll die nach bestem Können aus, ohne Hintergedanken, was man wie beantworten muss um gesund zu sein.

(3) Diese Fragebögen können je nach Umfang recht gut eine Depression erkennen und auch schon Details herausarbeiten. einige Fragebögen enthalten auch Fragen, die einen "Lügenwert" ergeben. Jemand der nur so tut als ob wird damit enttarnt, also nicht schummeln. Du wirst dann ein Abschlussgespräch beim Arzt haben, in dem er Dir die Ergebnisse mitteilt. Solltest Du ein Medikament verordnet bekommen, weist Du, dass bei Dir eine Diagnose Depression gestellt wurde.

Mein TIP:

Ich empfehle Variante A, auch wenn es mehr Arbeit ist und länger dauert. Dabei unbedingt einen/eine "Dipl. Psych." aufsuchen. Keinen "Arzt mit Fachkundenachweis Psychotherapie" Deren Psychoausbildung kenne ich nur zu gut und weiß, dass Du das getrost vergessen kannst.

Viel Erfolg, W. Pühringer

PS: Es gibt auch noch eine Variante C und D. ...

genau das ist das Problem dass ich so langsam nicht mehr an mich selber Glaube, da viel zu viele sehr gute Freunde, mich für Depressiv halten.

Du kommst mir nicht vor als seist du depressiv,du sagst ja du bist nur im moment nicht zufrieden,und kennst die ursachen warum das so ist.Ich bin mir sicher das legt sich auch sehr bald lasse dir nicht von deinen freunden einreden das du depressiv seist Ignoriere es kann dir ja egal sein was sie sagen du weißt ja das du es nicht bist.

es gibt auch welche die sagen ich sei drepressiv aber ich bin es nicht...

gut es gibt verschieden arten von depressionen aber dennoch bin ich mir sicher es nicht zu haben..viele sagen das auch weil ihnen nichts anderes einfällt

aber depressiv ist nicht gleich depressiv...

eine echte depression ist soviel mehr und ich finde man sollte das wort nur klug gebrauchen denn manche leiden echt darunter...

viele missbrauchen das wort weil sie nicht anderes kennen ...

so genug geredet...

du machst das schon

viel glück

genau lass dir nichts einreden.. manche wissen echt nicht was sie da sagen...

depression ist was ernstes und viele die es selber nicht haben unterschätzen die krankheit..

die wahrscheinlichkeit das du es hast is gering...

dann müsste ja jeder depressiv sein...

hör auf dein herz...

wenn du dir sicher sein willst rede mit einem Psychologen der wird dir das auch sagen...

bin ich jedenfalls der meinung..

solltest du jemals eine depression bekommen, weißt du wie grausam das sein kann, du bist sicher nur manchmal schlecht gelaunt!

jeder hat mal höhen und tiefen sag ihr das mal!!! deswegen muss das nicht gleich eine depression sein!!

Es gibt immer mal Zustände von anhaltender Traurigkeit. Wenn nach dem Tod eines geliebten Menschen z. B. länger als ein halbes Jahr getrauert wird, könnte man sich überlegen einen Therapeuten aufzusuchen. Wenn du es wissen willst, dann frage deinen Hausarzt, der sollte in der Lage sein, dir diese Frage zu beantworten. Und nur, wenn du von innen heraus das Gefühl hast, es könnte so sein. Mache dir doch mal selbst eine Freude, wenn das noch geht, ist doch alles OK.

Wenn es all die Freunde meinen, aber Du nicht, warum stellst Du dann die Frage ein? Kennen sie Dich besser als Du Dich selbst?

Was möchtest Du wissen?