Alle Kätzchen sind gestorben, bis auf dieses - was tun?

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4 Antworten

Haii
das Problem habe ich auch gehabt, leider sind alle gestorben. Meistens liegt es daran das die Mama zu wenig milch hat und dann die schwachen aussortiert und wie in deinem Fall nur dieses eine durch bringt. Aber es ist auch nicht ausgeschlossen, dass die baby Katzen krank geworden sind.

Sie kann die Katzen mama dabei unterstützen indem sie dem baby extra katzenmilch dazu füttert. Solange die Katze das zu lässt, auf gar keinen fall das baby betüddeln wenn die mama das nicht will, dann stößt sie es ab! :)


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Hallo IchHaltOderDu!

Als allererstes die Katzenmama schnellstmoeglich kastrieren lassen damit es keine weiteren Wuerfe gibt!

Das Kitten war hoffentlich schon beim Tierarzt und hat alle noetigen Impfungen fuer ihr alter sowie Wurmkur bekommen. Falls nicht dann sofort zum Tierarzt!

Der naechste Schritt ist ein Artgerechtes Zuhause fuer das Kaetzchen zu suchen. Mit 12 Wochen darf es abgegeben werden (kann aber gut und gerne noch bis zur 14 Woche bei der Mama bleiben). Das neue Zuhause muss natuerlich genau in Augenschein genommen werden. Die neuen Besitzer muessen

  • Eine inetwa gleichaltrige Babykatze aus dem Tierheim adoptieren (Kitten in Einzelhaltung ist Tierquaelerei)
  • Nachweisen koennen dass sie bereit sind das Tier bei Bedarf und fuer alle Restimpfungen und spaeter fuer Kastration zum Tierarzt bringen.
  • Etas unterschreiben dass sie sich verpflichten das Tier kastrieren zu lassen und es nicht fuer Zuchtzwecke missbrauchen.

Falls ihr euch damit ueberfordert fuehlt koennt ihr das Kitten auch ins Tierheim bringen (bitte sprecht aber vorher ab ob die auch Kitten haben damit es nicht in Einzelhaltung muss!)

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Man muss die Katzen bei der Mama lassen damit diese sie wärmt und pflegt und die brauchen Wärme zb eine Decke in einem warmen Raum mit Heizung und Milch sowie Futter. Also Kraftfutter. Es kann sein, dass sie jetzt im Winter zu schwach sind und krank aber meist schaffen sie es weil in der Natur sie es auch schaffen müssen und Katzen sind robust. Also wenn sie eine Mama haben die sie leckt und säugt zb in einer Scheune mit Stroh überleben die meisten nur die zu schwachen nicht. Doch ein Wurf ist groß und ein paar überleben immer. Bringt sie doch zum Tierarzt und pflegt sie gut.

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So ist das mit Bauernhofkatzen. Die werden nicht kastriert, nicht geimpft und nicht entwurmt. Dass da von einem Wurf nur ein Kätzchen überlebt, ist normal. Man kann jetzt hier über Ethik diskutieren. Muss man aber nicht. Ich habe mal so ein übrig gebliebenes Bauernhofkätzchen adoptiert. Bin mit dem sofort zum Tierarzt, um es impfen und entwurmen zu lassen. Impfen ging erst mal gar nicht, weil das Tierchen so voller Parasiten war, dass es kaum noch einen Tropfen Blut im Körper hatte. Flöhe, Bandwurm, das volle Programm. 

Heute ist der Kater zehn Jahre alt, wiegt 7 Kilo und hat sein Personal bestens im Griff.

Aber auf Bauernhöfen sind die Regeln einfach anders. Das muss man akzeptieren. Katzen wurden vor ca. 10 000 Jahren domestiziert, weil sie Menschen in bäuerlichen Kulturen vor Getreideschädlingen schützen konnten. 9 950 Jahre lang hat das ohne das Eingreifen von Tierärzten funktioniert. Eben, weil bei den Katzen nur die Fittesten und stärksten überlebt haben, und es so nicht zu einer Überpopulation kommen konnte.

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Kommentar von altgenug60
22.11.2016, 21:24

Von Katzen

Vergangnen Maitag brachte meine Katze

Zur Welt sechs allerliebste kleine Kätzchen,

Maikätzchen,alle weiß mit schwarzen Schwänzchen.

Fürwahr, es war ein zierlich Wochenbettchen!

Die Köchin aber, Köchinnen sind grausam,

Und Menschlichkeit wächst nicht in einer Küche -

Die wollte von den sechsen fünf ertränken,

Fünf weiße, schwarzgeschwänzte Maienkätzchen

Ermorden wollte dies verruchte Weib.

Ich half ihr heim! - Der Himmel segne

Mir meine Menschlichkeit! Die lieben Kätzchen,

Sie wuchsen auf und schritten binnen kurzem

Erhobnen Schwanzes über Hof und Herd;

Ja, wie die Köchin auch ingrimmig drein sah,

Sie wuchsen auf, und nachts vor ihrem Fenster

Probierten sie die allerliebsten Stimmchen.

Ich aber, wie ich sie so wachsen sahe,

ich preis mich selbst und meine Menschlichkeit. -

Ein Jahr ist um, und Katzen sind die Kätzchen,

Und Maitag ist's! - Wie soll ich es beschreiben,

Das Schauspiel, das sich jetzt vor mir entfaltet!

Mein ganzes Haus, vom Keller bis zum Giebel,

Ein jeder Winkel ist ein Wochenbettchen!

Hier liegt das eine, dort das andre Kätzchen,

In Schränken, Körben, unter Tisch und Treppen,

Die Alte gar - nein, es ist unaussprechlich,

Liegt in der Köchin jungfräulichem Bette!

Und jede, von den sieben Katzen

Hat sieben, denkt euch! sieben junge Kätzchen,

Maikätzchen, alle weiß mit schwarzem Schwänzchen!

Die Köchin rast, ich kann der blinden Wut

Nicht Schranken setzen dieses Frauenzimmers;

Ersäufen will sie alle neunundvierzig!

Mir selber, ach, mir läuft der Kopf davon -

O Menschlichkeit, wie soll ich dich bewahren!

Was fang ich an mit sechsundfünfzig Katzen! -

Theodor Storm: Gedichte

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