Alle Jobs der Welt mit gleicher Bezahlung?

...komplette Frage anzeigen

16 Antworten

Hier eine ähnliche Frage, etwas umfrangreicher dargestellt:

"Nehmen wir an, man würde Weltweit eine Einigung erzielen, dass jede Stunde Arbeit 10€ kostet - egal was man tut. Und bei allen Produkten, die man Verkauft, darf kein Gewinn erzielt werden. Dienstleistungen werden nur berechnet, wenn sie auf produzierte Dinge zurück greifen, die einen Preis hatten. Also z.B. weil man als Pilot auch ein Flugzeug braucht um Leute rum zu fliegen. Das Flugzeug wird anteilig über die Lebenszeit berechnet. Der Preis eines Handys bestünde also aus der Arbeitszeit des Zusammenbaus und der Teile. Die Teile haben auch alle eine Arbeitszeit um die Rohstoffe abzubauen. Die Maschinen, die man für den Abbau braucht, hat auch mal jemand zusammengebaut. Den Preis der Maschine müsste man also auf die Lebensdauer umrechnen usw. Ich denke ihr versteht das Prinzip.

Am Ende hätte jeder 1.600€ pro Monat (keine Steuern etc. Berücksichtigt)."

Ob das jetzt gut oder schlecht ist, diese phil. These, bleibt zu Hinterfragen. Zumal Enno Lenze noch folgende Frage in den Raum wirft:

"Welche Produkte würden Teurer werden, welche Billiger und was könnte man gar nicht mehr kaufen?"

Quelle: Beitrag von Enno Lenze, Facebook, 03.08.2017 (11:16)

Eine Antwort auf seine oder Deine Frage kann ich so ohne weiteres nicht geben. Es ist aber sicherlich interessant, sich damit zu beschäftigen und diverse Szenarien auszuarbeiten. Viel Spaß dabei! :)

Sagen wir so ein Studium dauert länger als eine Ausbildung,  daher ist ein höheres Gehalt für die lange Ausbildungseit gerechtfertigt. 

Dass wer einen Gesellbrief in Handwerk hat, zum Mindestlohn arbeiten muss, genauso wie ein ungelernter ist nicht gerecht ,man sollte wie andere Länder noch ein II .Qualifizierten Mindestlohn einführen.

Auch ist umstritten ,dass das Abi der einzige Hochschulzugang ist , jedenfalls wurde 2009 Bundesweit ein Zugang unabhängig vom Schulabschluss mit beruflicher Qualifikation geschaffen ,dass man mit Berufsabschluss und mindestens 3 Jahre Berufserfahrung zumindest fachlich studieren darf , damit man nicht ewig auf seinen Berufsabschluss festhält und der Weg nach "oben" möglich ist  ist .

Würde ich auch ungerecht finden. Dazu sind Jobs doch viel zu unterschiedlich.

Ein gerechter Mindestlohn, von dem man anständig Leben kann, wäre doch gut für alle.

Und vielleicht eine art Lohnmaximum für Führungskräfte.

Warum sollte jemand mit einer dreijährigen Ausbildung das Gleiche verdienen wie jemand, der 5 Jahre studiert hat und danach vielleicht noch eine mehrjährige Promotion angehängt hat?

Das ist völlig hanebüchener Unsinn. Wieso sollte dann jemand sich den Stress geben und Fluglotse machen, wenn er mit einen entspannteren Beruf das gleiche verdient? Und wieso sollte ich Jahre lang studieren und mir als Arzt den Stress im Krankenhaus geben, wenn ich nicht mehr verdiene? Das ist einfach kompletter Unsinn. Und nein, ein Hauptschüler ohne Studium wäre gewiss kein guter Anwalt. Bildung und Leistung muss auch entsprechend bezahlt werden.

Wäre ein guter Schritt, aber unsinnig. Solange Bezahlung im Spiel ist, wird es immer Ungleichgewichte geben. Was ist mit denen, die Angestellte haben? Dürfen die keine Rücklagen mehr bilden, niemanden mehr versichern, nichts mehr investieren, keine neuen Leute anstellen, weil sie kein Geld mehr dafür haben?

Warum soll dann jemand ein schwieriges Studium machen und viel Verantwortung übernehmen, wenn jeder Hilfsarbeiter das gleiche verdient?

Jeder hat die Möglichkeit einer Schul- und/oder Berufsausbildung. Wer nicht will, verdient eben weniger

Schlauerfuchs 06.08.2017, 21:18

Theoretisch ,ja praktisch ist im Bundsland Bayern schon in der 4. Klasse ein ein gnadenloser Auswahlprozess, Gymnasium ,Real - od Hauptschule,  da ist das Kind gerade mal 9 und wird im Schuljahr 10 Jahre alt, bei Reiferverzögerung od falschen Schultyp ist es schwierig auch als Erwachsener das zu korrigieren! 

0
turnmami 06.08.2017, 21:21
@Schlauerfuchs

Und? Dann geht man eben den Weg über Realschule und FOS oder einer Ausbildung und BOS. es gibt genügend Möglichkeiten, wenn man denn will!!

1
Marbuel 06.08.2017, 21:48

Es gibt unzählige Möglichkeiten, dass später zu korrigieren. Und es ist auch absolut kein Problem. Außer, man hat eben nicht die nötige Willensstärke oder ist eben nun mal nicht die hellste Kerze auf der Torte.

1

"aber ganz ehrlich ich denke das ein Hauptschüler mit der entsprechenden
Ausbildung ein genauso guter Anwalt werden könnte wie einer mit Abi! Was
meint ihr "

Nein das glaube ich nicht. ;)
Ich habe ein Hauptschulabschluss. Ich war und bin schon immer eher der Praktischere gewesen!
Ich glaube auch nicht dass ein Hauptschühler erfolgreich als Chef von Audi, VW oder bei der FIFA wäre.
Da gehört dann einfach doch mehr dazu!

Aber die Idee ansich ist nicht verkehrt. Ich finde z.B. dass Bauarbeiter wie Zimmerer Maurer, Schreiner oder auch die im Pflegeheim deutlich mehr verdienen sollten als andere die den ganzen Tag nur vor Maschinen stehen und eigentlich nichts machen aber deutlich mehr auf dem Konto haben als die die jeden Tag hart arbeiten!

Genauso wie die sch*** Fußballspieler. Meiner Meinung nach viel zu überbezahlt für 90min. den Ball hinterher rennen!!!! Die wissen gar nicht was arbeiten heißt. Die schätzen des gar nicht die arroganten....

Aber alle gleich Bezahlt nein, dann würde es keine Ordnung mehr geben. Lehrer verlieren ihre Jobs weil keiner mehr Studieren geht oder sonst was....

Nein, dann würde jeder nur noch das tun was er für nötig hält und nichts darüber hinaus. 

Außerdem würden alle langsamer arbeiten

priesterlein 06.08.2017, 21:07

"Jeder" und "alle" kannste knicken. Das wären nur die sowieso faulen Elemente, die keine Befriedigung in der Arbeit finden sondern nur im Geld.

0
Angi2Camii 06.08.2017, 21:08
@priesterlein

Aber mal ehrlich würdest du dann doppelt so viel tun wie dein Kollege für das gleiche Geld?

0
Marbuel 06.08.2017, 21:43

Nein, kann er nicht knicken. In den meisten Fällen wäre es genau so, wie er sagt.

0

ein Hauptschüler mit der entsprechenden Ausbildung ein genauso guter Anwalt werden könnte wie einer mit Abi!

Es gibt keine Ausbildung zum Anwalt, hierfür muß man studieren und zwar ziemlich lange. Wenn der Hauptschüler aber Vollabitur macht und anschließend ein Studium absolviert, dann steht dem nichts im Wege.

TheDream34 06.08.2017, 21:10

Ein Studium ist auch nix anderes als eine Ausbildung ;)

0
turnmami 06.08.2017, 21:25
@TheDream34

Dauert aber länger und ist anspruchsvoller. Du kannst keine Malerlehre mit einem Medizinstudium vergleichen!

1

Hallo,

du übersiehst dabei schon einmal das grundlegende Problem, das nicht alle Menschen gleich sind und alle alles gleich können.

Hallo.

So einfach wie du schreibst ist es nicht. Allerdings hat man in Deutschland gute Möglichkeiten  wer einen Hauptschulabschluss und Ausbildung hat, weiter nach oben zu kommen.
Was ich hasse sind Kurzarbeitsverträge.
Briefzusteller bei uns den 250. Zeitvertrag.  bei Mindestlohn.
Der Mindestlohn müsste in mehr Stufen gegliedert sein.
Leiharbeitsunternehmen mehr Kontrolle.

Mit Gruß

wozu quält man sich dann jahrelang durch eine schwierige Ausbildung ...

Geld motiviert eben auch ...

Ganz krass gesagt, Du meinst, dass eine Putzfrau oder Zeitungsausträger das gleiche verdienen sollen, wie beispielsweise Frau Merkel?

OlafausNRW 06.08.2017, 21:12

verdient hätte es die Putzfrau aber sicher.....die muss sich um mehr *****  kümmern als der M.

0
Allexandra0809 06.08.2017, 21:13
@OlafausNRW

Es ist eben leider aber so, dass nicht jeder das bekommt, was er/sie verdienen würde.

0
turnmami 06.08.2017, 21:23
@OlafausNRW

Und die Putzfrau muss sich dann auch um die Belange des Volkes kümmern und sich mit Politik und Wirtschaft auskennen?? Ist ja nicht so, dass unsere Politiker nur Urlaub machen...

1
TheDream34 06.08.2017, 21:13

Hast du mal als Putzfrau oder Zeitungsausträger gearbeitet? Die Arbeit von denen ist vielleicht nicht intellektuell das anspruchsvollste, aber genauso hart und anstrengend!

0
Allexandra0809 06.08.2017, 21:15
@TheDream34

Putzfrau war ich noch nie, aber ich habe jahrelang Zeitungen ausgetragen und zwar morgens zwischen 3.30 Uhr und 5 Uhr. Ich weiß, wovon ich rede.

0
Marbuel 06.08.2017, 21:46

Das ist doch Blödsinn. Eine Putzfrau geht nach 8 Stunden heim. Bundeskanzler ist ein Dauerjob. Da gibt es keinen richtigen Feierabend. Außerdem hat man viel mehr Verantwortung.

1
OlafausNRW 06.08.2017, 21:58
@Marbuel

Moment einmal, da vergisst du wohl offensichtlich die ganzen Pöstchen abzuziehen, die man als Politiker in den diversen Vorständen und Aufsichtsräten hat.

0

Das ist eine schöne Idee, die schon von vielen gedacht wurde, und noch nie funktioniert hat, und nie funktionieren kann.

Ein 'universal basic income' vielleicht

Aber dass jeder Beruf gleich bezahlt wird ist einfach nur unsinnig

Was möchtest Du wissen?