Alle Islamisten raus aus Europa?

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13 Antworten

Hallo IslandSmurfson

Leute die dem Islam angehören != Islamisten, Islamisten sind nur eine radikale Teilmenge der Muslime, längst nicht alle Muslime sind Islamisten, sondern nur eine Minderheit.

Ich denke schon, dass es vorteilhaft wäre sich der Islamisten zu entledigen, auch im Sinne der friedlichen Muslime, die dann endlich wieder ohne andauernde Verdächtigungen leben könnten und auch im Sinne der Bevölkerung die mehr Sicherheit bekäme, aber es ist einfach nicht machbar mit entsprechender Sicherheit herauszufinden wer nun Islamist ist und wer nicht und selbst bei denen von den man es weiß fehlen uns leider die Gesetze um sie vor die Tür zu setzen

Aber gleich zu fordern, dass alle Muslime Europa verlassen müssen, ist eine Frechheit

* das != bedeutet ungleich

LG

Darkmalvet

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Kommentar von IslandSmurfson
16.07.2016, 01:46

Danke für die Antwort :)

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Es wird oft behauptet, dass 99,9 Prozent aller Muslime friedlich seien. Nur eine schwindend kleine Minderheit unter ihnen neige zur Gewalt. Misst man diese Friedfertigkeit an der Nichtteilnahme an Terroranschlägen oder an Kämpfen des IS in Syrien und im Irak, könnte diese Rechnung stimmen. Nach diesen Kriterien war auch die Mehrheit der Deutschen während des Dritten Reiches friedlich.

Doch Frieden bedeutet nicht die Abwesenheit von Gewalt, sondern von der Geisteshaltung, die zur Gewalt führt. Friedfertigkeit setzt eine Erziehung zum Frieden voraus, die leider in weiten Teilen islamisch geprägter Familien und Schulen, auch in Deutschland, fehlt. Liest man, dass laut Umfragen über 80 Prozent aller Saudis und sogar ein Drittel aller Türken Sympathien für die Idee des Islamischen Staates haben, dann muss man die Behauptung von der friedlichen Mehrheit der Muslime neu bewerten. In Ägypten, Marokko, Jordanien, Bangladesch und Pakistan zeichnet sich ein ähnliches Bild ab. In Deutschland distanzieren sich Muslime zwar von den Gräueltaten der IS-Kämpfer, doch an der Idee des Kalifats und der Geltung der Scharia für alle Zeiten halten viele von ihnen nach wie vor fest. "Die Theorie ist richtig, nur an der Umsetzung hapert es", kennen wir auch von Anhängern des Kommunismus. Genau hier beginnt das wirkliche Problem. Hier liegt die Hintertür für den politischen Islam.

Es gibt zwar einen qualitativen Unterschied zwischen einem Kämpfer, der anderen Menschen im Namen Allahs die Köpfe abschneidet und einem muslimischen Vater, der seine Tochter zwingt, ein Kopftuch zu tragen, aber beide handeln aus der gleichen Geisteshaltung heraus. Beide sehen in ihren Taten die Vollendung des Willen Gottes, der weder veränderbar noch verhandelbar ist. Sich diesem Willen Gottes bedingungslos zu beugen heißt auf Arabisch "Islam". Diese Erziehung zur Hingabe und Kritiklosigkeit gegenüber der Gesetze Gottes ist der wesentliche Bestandteil der islamischen Erziehung, auch in Deutschland.

Auch Prediger, die nicht radikal eingestuft sind, teilen die Welt in Gläubige und Ungläubige auf und reden jungen Muslimen ständig ein schlechtes Gewissen ein, weil sie die Rituale nicht einhalten und der islamischen Sexualmoral nicht folgen. Mit dem Bewusstsein eines Sünders leben viele dieser Jugendliche in einem inneren Konflikt. Viele halten die Spannung aus, die aus diesem Konflikt entsteht, manche versuchen den Konflikt damit zu beenden, indem sie sich ganz von der Religion verabschieden oder sich radikal salafistischer Vereinigungen anschließen. Das Projekt Dschihad ist dann die Überspitzung dieses Selbstreinigungsprozesses. Das Problem nur auf IS und die Scharia-Polizei zu reduzieren, wäre deshalb irreführend. Denn die Radikalisierung von jungen Muslimen speist sich aus mehreren Quellen. Die Familie, die eine geistige Mauer zwischen den eigenen Kindern und der deutschen Gesellschaft aufbaut, indem sie die Deutschen als "Ungläubige" bezeichnet, die Schweinefleisch essen, Alkohol trinken und Unzucht betreiben und somit unrein sind. Ein Moslem, der so etwas denkt und auch wirklich glaubt, kann auf keinen Fall als "integriert" bezeichnet werden.


Da dies bislang nur gepredigt, aber nie in die Tat umgestezt wird, ist es nur eine Frage der Zeit, bis sich an deren Rändern Radikale zusammentun und eigene Initiativen gründen. In den 90er-Jahren spaltete sich die Sekte des Kalifat-Staates unter der Führung des Predigers Metin Kaplan in Köln von der türkischen Millî-Görüş-Bewegung ab. Kaplan ernannte sich zum Kalifen und rief zur Ermordung von Halil Ibrahim Sofu auf, einen weiteren Prediger, der sich in Berlin zum Gegen-Kalifen ausrief. Aus dem Kreis der Familien der deutschen Islamisten Samuel W. und Max P. erfahren wir, dass sich die beiden Studenten aus Sachsen erst radikalisiert hatten, nachdem sie Kontakt zum islamischen Zentrum in Dresden hatten und dort einige Tage übernachtet haben. Kurz danach sind sie verschwunden und tauchten als islamische Kämpfer in Syrien auf. Das islamische Zentrum Dresden pflegt laut Verfassungsschutz beste Kontakte zu der Muslimbruderschaft.

Außergewöhnliche Zeiten brauchen außergewöhnliche Maßnahmen. Eine wehrhafte Demokratie muss neue Wege finden um der Radikalisierung junger Muslime entgegenzuwirken. Das Recht auf Religionsfreiheit muss genauer definiert werden. Die Vorzüge des Rechtsstaats dürfen nicht pervertiert werden, um radikale Strömungen und Individuen vor Verfolgung zu schützen.
Moscheen sollten künftig nur mit staatlichen Lizenzen arbeiten. Die Moschee, die Hass und Dschihad predigt muss sofort geschlossen werden. Alle salafistischen Vereinigungen müssen ebenfalls sofort verboten werden. Junge Muslime, die den Weg zu ihnen suchen, müssen wissen, dass sie sich illegalen Gruppen annähern und somit strafbar machen. Die Kooperation des Staates mit den Islamverbänden sowie das Projekt Islamunterricht muss auf Eis gelegt werden, bis sich tatsächlich offene, demokratische Strukturen innerhalb dieser Verbände bemerkbar machen. Und gerade hier ist die Unterstützung der friedlichen Mehrheit der Muslime gefragt. Denn es geht hier nicht nur um das "Image" des Islam sondern um die Zukunft der muslimischen
Kinder in Deutschland.

Die "friedliche Mehrheit" der Muslime wird nur dann relevant, wenn sie Fehlentwicklungen in den eigenen Reihen nicht nur thematisiert, sondern auch dagegen steuert. Sie wird kontraproduktiv, wenn sie die Probleme kleinredet und Menschen, die diese Probleme thematisieren, reflexartig als islamophobe Hetzer bezeichnet.

Anmerkung: Diese Antwort habe ich zwar schamlos aus einem Zeit-Artikel geklaut, aber ich fand diesen Artikel so gelungen und bezüglich meiner eigenen Meinung so repräsentativ, als hätte ich ihn selbst geschrieben. Den Artikel findet man hier:

http://www.welt.de/debatte/kommentare/article132932718/Das-Funktionaersproblem-im-deutschen-Islam.html

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Meine Meinung als gläubiger Muslim:

Lösungsvorschläge für Europa:

1. Schließung ALLER Moscheen, die unter Verdacht stehen. (Update:
"Schließung aller radikalen Moscheen, in denen wahhabitische/neosalafistische Ideologie gepredigt wird"- danke Herr Tobias Huch)
2. Verbot der wahhabitischen/salafitischen und radikalen Literatur.
3. Wahhabismus als terroristische Ideologie erklären. Anhänger machen sich strafbar.
4. Ausländische Gelehrten abschieben.
5. Stoppen der finanziellen Mittel aus dem Ausland (Saudi Arabien, Türkei).
6. Grenzen schliessen.
7. Förderung der moderaten Stimmen der Muslime. Ein humanistisches Islamverständnis muss als Gegenpol stärker werden.

Religionsfreiheit kann eingegrenzt werden, wie der Fall bei Presse- und Meinungsfreiheit ist.

Solange der Notzustand in Frankreich herrscht, sollte man ihn ausnutzen. Die gesellschaftliche Ordnung ist sonst stark gefährdet.

Und Deutschland sollte präventiv arbeiten, bevor es zu spät ist, denn viele feiern den Anschlag schon. Allein die Freude drüber ist terroristisch genug.

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Obwohl ich selbst Muslima bin, denke ich manchmal auch an diese Sache. Ich bin Türkin und die meisten Anschläge  wurden 2015/16 am meisten in der Türkei verübt. Und mir wäre es ehrlich gesagt lieber wenn sich alle PKK Anhänger, teilweise alle Flüchtlinge und Menschen die sich gegen mein Land stellen, aus meinem Land verpi.sen. 

Wenn jetzt jemand mit "dann geh doch wieder in die Türkei" ankommt, ich bin hier geboren, also kann ich auch nicht "wieder" zurück. Trotzdem liebe ich beide Länder, bevor ihr rumheult :) 

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Kommentar von MaokaiAp
16.07.2016, 01:43

wenn du hier geboren bist bist du keine türkin sondern eine deutsche

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Kommentar von Aktzeptieren
16.07.2016, 07:28

so gehört es sich 👍

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Dieser rechte Pöbel war schon immer da. Doch die trauten sich nicht so offen aufzutreten. Derzeit rotten sie sich zusammen und halten sich für die Mehrheit, weil die politische Großlage Angst macht.

Doch Angst ist kein guter Ratgeber. Angst blockiert das klare Denken.

In den Bereichen in denen schon seit langem Ausländer leben gibt es nicht den Hauptwiderstand gegen sie, sondern in den Teilen Deutschlands, in denen relativ wenige sind. Im Umkehrschluß kämpfen die am meisten gegen Ausländer, die sie am wenigsten kennen.

In Deutschland sind bislang noch nicht besonders schlimme Anschläge gewesen. Die vereitelten, sind auch durch Mithilfe von Asylanten verhindert worden. Die haben nämlich selber keinen Bock auf die IS: dafür sind sie ja schließlich durch halb Europa gelaufen (um ihnen zu entgehen). Das ist auch ein Ergebnis der Asylpolitik.

Meine Meinung:
Die Angst vor Überfremdung ist so alt wie das Thema. Die Geschichte zeigt, dass es stänidig auf der Welt hin und her geht. Auch Deutsche (Germanen) mußten ihre Heimat schon häufiger verlassen. Das kann auch in der Zukunft wieder passieren. Da sollten die Länder in denen sie flüchten können, besser keinen Hass auf sie haben.
Die Kriegsflüchtlinge sind nicht freiwillig geflüchtet. Sie haben Heimweh und waren im Prinzip zufrieden vor dem Krieg. Sobald sich die Lage beruhigt, werden viele wieder heimkehren.

Wir sollten auch nicht die Fehler wiederholen, die z. B. in Afganistan gemacht wurden und die Menschen mit einem Ziel oder Konzept in ihre Heimat zurückkehren lassen. Da ist es gut, wenn sie Demokratie kennen und wissen wie man einen Staat führt. Dazu gehört auch eine Ausbildung in Rettungswesen, Polizei oder Verwaltung. Das sollten wir ihnen jetzt mitgeben, damit wir langfristig ein gutes Verhältnis zu ihnen haben und sie ein politisch stabieles Land nach dem IS aufbauen können.



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Kommentar von Nunuhueper
16.07.2016, 11:23



"Dieser rechte Pöbel war schon immer da. Doch die trauten sich nicht so offen aufzutreten. Derzeit rotten sie sich zusammen und halten sich für die Mehrheit, weil die politische Großlage Angst macht. "


Angst machen mir nicht Fremde, sondern solche Typen wie Du. Dein Hass, zwar nur in Worten geäußert, wird sich noch tätlich gegen alle,  besonders des "rechten Pöbels" richten.

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Christen und Islam sind nicht koalititionsfähig.
Es besteht auch keine Vorstellung wie man diese herstellen könnte.
Leitkultur und Unterordnung sind eher ungeeignet für eine Lösung.

Markt und Wirtschaft, neoliberal, werden diesen Konflikt nicht lösen können.
Die Demokratie muß eine Antwort finden, was entsprechend dauern kann.

Beipiel: Wenn eine Deutsche Lehrerin von einem Moslem einen Handschlag einfordert, dann ist das Unverstand.
Respekt voreinander verlangt keinen Handschlag.

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Ich habe da ein anderes Gefühl. Nicht die Rechten, sondern die Islam-Kritiker oder "Ablehner" des Islams wehren sich gegen die Ausbreitung dieser Religion bei uns.

Zu recht, denn im Koran  wimmelt es nur von Tötungsaufrufen gegen alle Ungläubigen.

Über Abschiebungen entscheidet die Politik, nicht wir.

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Dir ist schon klar, dass Islam eine Religion und keine Staatsangehörigkeit ist?

Wohin willst du denn die ganzen Deutschen abschieben, die dieser Religion friedlich ihr ganzes Leben angehörten?

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Kommentar von MarkusKapunkt
16.07.2016, 11:45

Führt zu ganz grausamen Gedanken... Auf Plakaten von PEGIDA liest man ziemlich oft, was mit diesen Menschen geschehen soll. Dass der Verfassungsschutz da nicht durchgreift, ist mit ein Rätsel.

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Kommentar von marylinjackson
16.07.2016, 17:21

Der Islam ist auf ein Weltkalifat ausgerichtet. Wenn alle Deutschen zum Islam konvertiert sind, ist das Ziel erreicht.

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das wäre ganz schlecht

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Ein Islamist ist auf keinen Fall das selbe wie ein Muslim. Allen Muslimen die Einreise zu verbieten ist Schwachsinn, die Leute die im Moment nach Europa flüchten, versuchen auch nur dem Krieg und Terror zu entfliehen den die Islamisten Verbreiten und die Muslime die schon über Jahre in Deutschland leben und ganz normale Bürger wie "Deutsche" sind, abschieben zu wollen ist ja die größte Sinnlosigkeit. Klar, in diesen Breiten sind die meisten Leute Christen oder Atheisten, aber wer hat gesagt, dass ein Muslim kein völlig normaler Deutscher sein kann? 

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Leute die den Islam angehören , also Moslems, sind nicht zwangsläufig Islamisten.

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Hallo
Was verstehst du unter islamisten ?

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Es wurde hier schobn mehrfach erwaehnt das Moslems nicht = islamisten sind.Das ist sicher richtig, denn als Islamisten bezeichnet man im Allgemeinen Moslems die sich der radikalen Seite zugehoerig betachten bzw. dieser zugeordnet werden.Dies obwohl im Prinzip zunaechst alle gemeinsam nur Moslems sind und waren, sich aber dann dem gewaltaetigen Fluegel angeschlossen haben.Wenn jetzt hier einige schreiben, alle Moslems sollten abgeschoben in ihre Heimatlaender  abgeschoben werden, dann erhebt sich natuerlich die Frage, wohin mit Menschen wie mir.Bin deutscher Staatsbuerger schon seit kurz nach dem II.Weltkrieg, aus dem Balkan nach Deutschland gekommen, bin Moslem, aber weder radikal noch gewaltbereit, sondern ein eher gemaessigter Typ, der zu den deutschen Gesetzen steht, die Demokratie und den Rechtsstaat befuerwortet und die Sharia als oberstes Gesetz ablehnt.Die ganze Angelegenheit ist also rein hypotetisch, wie ihr seht.

Tareq A.

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