Alkoholproblem: Was passiert, wenn ich zum Arzt gehe...?

10 Antworten

Alkoholismus ist eine Krankheit.

Wenn du zum Arzt gehst und sagst, dass du ein Alkoholproblem hast, wird er dir eine Entgiftung (10 Tage stationär) anbieten, und anschließend eine Therapie (6 Wochen bis 3 Monate)

Du kannst auch bei den AAs vorbeischauen. Findest du im Netz unter anonyme-alkoholiker.de.

Dort findest du Meetingsadressen von realen und virtuellen Meetings.

Dort ist auch ein Fragebogen, der dir Klarheit über dein Problem verschaffen kann.

Ich bin selbst seit 27+ Jahren trockener Alkoholiker. Ordentlicher Dienst.

Ich hatte weder dienstlich noch Versicherungsmarkt irgendeinen Nachteil.

Alles Gute!

"Behandeln lassen" ist nicht das richtige Wort. Ein Arzt kann Dir nur den WEG zeigen. Gehen mußt Du selbst. Es ist keine Schande, diese unheilbare, geistig-seelische Krankheit zu haben - wohl aber, nichts zu tun. Wenn es bei Dir so weit ist "ES REICHT" zu sagen, BEDINGUNGSLOS den Kasten voller Lügen- und Ausredenzettel wegzuwerfen... Dann kann ein Zweites Leben ohne Alkohol beginnen, Tag für Tag, ohne Kampf, ohne Krampf, reich "beschenkt" mit ECHT Gewordenen in den Gruppen, die nicht klugscheißen, sondern ihre Geschichten auf den Tisch packen.

Diese ERLEICHTERUNG ist nicht jedem vergönnt, der unter Problemem leidet. -Alkoholismus ist zwar Krankheit, lebenslang, aber kein "Leiden", sondern auch "Auftrag", nicht ignorant - mit toten Augen - am Leben vorbei zu vegetieren.

Sollte zunächst eine "Entgiftung" nötig sein, auch um Abstand von der bisherigen Umgebung zu gewinnen - die ein Alkoholiker sich SELBST vermiest hatte - dann wird JEDE Kasse Deine Krankheitseinsicht würdigen und den Klinikaufenthalt bezahlen.  Das anschließende "Ambulante" in Gruppen ist lebenslang, überall auf der Welt möglich, macht aber REICH, und kostet kein Geld...

Nüchterne Alkoholiker gelten als zuverlässig. So auch im Schneewinter 78/79, als wegen Fahrverbotes in SH eine komplette Schicht nicht zum Nachtdienst in HH konnte. Der Tagdienst rief um 2:30 einen Alkoholiker in HH an, und der nahm sich sofort ein Taxi... 

- und auch Nachbar/innen wissen klare Augen zu schätzen...

Das Ganze wird nicht in der Bildzeitung veröffentlicht, ein Arzt hat Schweigpflicht. also wird es so keiner Erfahren. Wenn Du die Therapie durchziehst und "Trocken" wirst und bleibst, werden die keine Probleme entstehen. Selbst die meisten Arbeitgeber unterstützen es, wenn Du Dir helfen lässt und etwas machst. Also eine Therapie, Selbsthilfegruppe, Intensivgruppen im Gesundheitsamt und evtl. eine stationöre Therapie in einer Suchtklinik. Es hilft Dir auch nicht, jetzt über evtl. Folgen eines Arztbesuchs nachzudenken, denn was würde passieren wenn Du nichts gegen Dein Alkproblem unternimmst? Dagegen sind Deine Bedenken gar nichts. Du wirst Dich zu Grunde saufen. Also unternimm etwas, suche Dir professionelle Hilfe, es geht nicht anders.

Alkohlabhängigkeit ist eine anerkannte Krankheit. Die Therapie wird von den Krankenkassen voll und ganz unterstützt, auch wenn diese Krankheit nicht geheilt werden kann, im Sinne von "ich werde und kann nie wieder trinken". Das "Trocken" bleiben kann schwerer werden als das trocken werden, denn Du bleibst Dein leben lang Alkoholker, aber das wird Dir nicht auf die Stirn tätowiert, das weißt nur Du und solltest es auch nie vergessen. Du wirst einiges in Deinem leben ändern müssen um nicht wieder rückfällig zu werden, vor allem der Umgang mit Situationen die Du vllt jetzt schon mit Alk entschärfst. Wenn Dein Wille aber da ist wirklich trocken zu werden und du die Therapie nicht als notwendiges Übel ansiehst sondern als echte Chance dem Alk zu entkommen, werden Dir keinerlei Probleme entstehen, schon gar nicht solche wie Du sie befürchtest. Es liegt einzig an Deinem Willen Dein leben wieder in den Griff zu kriegen und ohne Alk ein in allen Punkten besseres Leben zu führen. In Gruppen wirst Du, vllt zu ersten Mal, von anderen Leuten mit dem gleichen Problem, erfahren, dass viele den gleichen Weg gegangen sind wie Du und es oft als Spiegelbild Deines Lebens erkennen. Du wirst zum erstenmal mit Leuten reden die Dich "Verstehen". Also überlege nicht was passiert wenn Du etwas unternimmst, sondern stell Dir möglichst realistisch vor was passiert, wenn Du nichts tust.

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