alkoholismus - vater

...komplette Frage anzeigen

19 Antworten

Nachdem zu urteilen, was du hier schreibst, ist dein Vater mit ziemlicher Sicherheit alkoholkrank ... alkoholabhängig !!!

Und das ist keine Frage des Wollens oder der Ehrlichkeit nach außen, dass ist eine Frage des Erkennens... oder besser noch, des Erkennen-Könnens ... und zwar sowohl auf seiten des Suchtkranken als auch seiner nächsten Familienangehörigen. Alkoholabhängigkeit ist keine Frage der Selbstdisziplin, sondern eine echte und ernstzunehmende Erkrankung ... aus der sich der oder die Betreffende allein ohne die Hilfe eines Fachmannes nicht "retten" können ...

Mit deiner Mum kannst du darüber vermutlich niemals ein zielführendes Gespräch führen ... das Beste was du tun kannst, ist dich bei "Leidensgenossen" zu informieren ...

Es gibt Hilfe und Selbsthilfegruppen für Familienangehörige von Alkoholkranken

Es muss sich keiner "abschießen", um ein Alkoholiker zu sein.

Der Alkoholismus zeigt sich in verschiedenen Formen:

  • täglichen Alkoholkonsum bis zum Exzess
  • sporadischer Alkoholgenuss ohne Grenzen (Quartalssäufer)
  • sowie die Spiegeltrinker, der einen gewissen Blutalkoholspiegel haben muss, um funktionieren zu können

Das Ausschlaggebende am Alkoholismus:

  • Verleugnung des Alkoholproblemes
  • Alkohol verstecken
  • Beteuerung es nie wieder zu machen - besonders umso mehr, je heftiger der Kater
  • nicht auf den Alkohol verzichten zu können
  • evtl. anderen (Familienmitgliedern) die Schuld am eigenen Problem mit dem Alkohol geben "Ihr seid Schuld daran, dass ich trinke."

Ich weiß nicht, wie lange meine - vor etlichen Jahren verstorbene Patentante - diese Kombination ausgehalten hatte. Mit ca. 60 ist sie gestorben. Es kommen aber auch noch andere Faktoren dazu, die über die Lebensdauer deines Vaters bestimmen.

Ich denke, anhand meiner Aufzählungen kannst du dir die Antwort au deine Frage selbst geben.

Mein Vater (82) war Alkoholiker - jetzt ist aufgrund seiner Erkrankung Alkohol absolut tabu für ihn.

Ich muß dazu ein klares Ja antworten.er ist Alkoholiker.Denn nicht er bestimmt den Alkohol sondern umgegehrt.Du könntest für dich zu einer Gruppe von Angehörigen von Alkoholikern gehen.Dort bekommst du Info! Du hast dann einen Anlaufpunkt wo du wenn du magst regelmäßig hin gehen kannst.Wenn du dich schlau gemacht hast spreche mit deiner Mama,dann hast du Argumente gesammelt und kannst evtl.durch dein neues Wissen ihr die Augen öffnen.Ich trinke selbst seit 7 Jahren nicht mehr,der wille aufzuhören muß von deinem Vater selbst kommen.Ihr könnt ihm klare Grenzen setzen,so nicht mehr mit uns.Aber dann auch konsequent durchziehen,Ich wünsch dir alles gute.Wenn keiner von deinen eltern Hilfe will sorge du für dich.

Das ist ne schwierige Situation in der auch Deine Mum nicht viel machen kann ausser Deinen Vater zu verlassen. Dein Vater muss alleine "Wach" werden und sagen, bis hier und nicht weiter. Nur, wenn er es selbst einsieht, das er so nicht weiter Leben kann und will kann er sich in einer Klinik begeben, wo es Ärzte geben wird die ihm Helfen können.

Ich hoffe, er ist Euch gegenüber nicht auch noch Gewalttätig, wenn er getrunken hat. Denn dann sollte Deine Mutter wirklich schnell was dagegen unternehmen.

Wie lange das sein Körper noch aushält kann man überhaupt nicht vorraus sagen. Jeder Organismus nimmt das anders auf. Hinzu kommt ja noch sein Tabakkonsum. Allgemein ist er auf jeden Fall stark Herzinfakt gefährdet. Und seiner Leber tut er mit dem Alk auch nicht gerade sehr gutes.

Ich kann leider nicht alle fragen beantworten,da ich den Gesundheitszustand deines Vaters nicht kenne und kein Arzt bin.

Zur Frage ob er schon Alkoholiker ist= ja ist er, er versteckt Alkohol, hält sein Versprechen (mit Alkohol aufhören) nicht ein, er konsumiert über einen längeren Zeitraum Alkohol (dabei ist die Menge nicht so wichtig, sondern die häufigkeit).

Zu deiner Mutter= das sie nicht sieht, dass er Alkoholiker ist, und die Auge verschliesst ist normal bei Coabhängigen.

Ich empfehle dir dringend eine Suchtberatung aufzusuchen und dir Informationen zu holen und auch mit einem Berater dort zu sprechen. Nur auf diesen Weg hast du vielleicht die Chance deine Mutter zu erreichen.Ggf. kannst du sie zur Beratung mitnehmen oder noch besser zu einem treffen der anonymen Alkoholikern. Ihre Geschichten rütteln sie vielleicht wach, weil sie die Geschichten auich eurer Familie erzählen. Viele Süchtige packen erst den Absprung, wenn die Frau ihnen mit Trennung droht bzw. diese auch durchzieht.

Die Lebenserwartung wird natürlich beträchtlich gesenkt. Es können Halluzinationen auftreten.

LG

ich stimme dir in allen Punkten voll zu!!!!!!!

0

ich kann nicht verstehen,wieso ihm alle gelgaubt haben

die Hoffnung stirbt zuletzt und ja..er ist Alkoholiker.

wie kann ich meiner mum die augen öffnen

die Augen Deiner Mutter sind mit Sicherheit offen aber..sie will es nicht wahr haben..nach außen sicher heile Welt demonstrieren und glaub mir..sie hat es sicher schon seit längerer Zeit versucht daran etwas zu ändern..ohne Erfolg.. und flüchtet sich nun in´s unabänderliche!?

Ich sehe nur 3 Möglichkeiten..es bleibt wie es ist, er läßt sich auf eine Entziehung ein oder Deine Mutter..Ihr als Familie..trennt Euch von ihm!?!?

Wie mit dem rauchen..nur der Wille versetzt Berge und scheinbar will Dein Vater nicht.

Wahrscheinlich ist er schon ziemlich kaputt!

Auf jeden Fall ist er abhängig - und braucht seinen Pegel an Alkohol - weil er sonst Entzugserscheinungen bekommt !

Das Schlimme bei Alkoholikern ist - dass sie wenig Einsicht zeigen - und das Problem vor sich selbst und anderen runterspielen und bagatelliisieren !

Und da deine Mutter das Problem ausklammert bzw. nix davon wissen will - hat er von ihrer Seite auch keine Hilfe - um da wieder raus zu kommen !

Und dass du helfen kannst - ist auch nicht sehr wahrscheinlich!

Da muss wohl erst eine ernsthafte Erkrankung oder ein Zusammenbruch kommen - ehe er - vielleicht - aufwacht !

Eine positive Prognose ist bei Menschen - die sich mit dem Alkohol und der Sucht eingerichtet haben - leider nicht möglich!

Manchen Menschen kann man leider nicht helfen - sie müssen wollen - dann geht es vllt.!

Konzentrier dich besser auf dein Leben - und schau - dass dir nicht ähnliches passiert !

Bei einem täglichen Konsum von ca. 6 Flaschen Bier täglich liegt ein ernsthaftes Alkoholproblem vor. Da er das aber konsequent in Abrede stellt wirst Du nichts tun können, leider.

wann ist man ein richtiger Alkoholiker ? regelmäßiger Alkoholgenuß , mal eine Flasche , mal auch zwei am Abend , ist völlig egal. Dein Vater ist Alkoholiker, eingestehen wird Er sich das jedenfalls nicht. Warum auch , es läuft ja alles. Jeden Tag sein Pensum und die Welt ist für Ihn in Ordnung. Meint Er. Tatsache ist , je mehr desto schwieriger wird es , Ihm zu helfen. Wobei die Erkenntnis, dieses betrifft Alle Suchtkranken , von Ihm kommen muss. Deinem Vater muss es - sorry - erst richtig beschi...en gehen, damit überhaupt was passiert. Das deine Mutter diesen Kampf aufgegeben hat , ist offensichtlich. Empfehlen kann man nur noch eine Therapie aber das wird sehr schwierig. Alternative für Dich , erkundige bei einer Sozialstation , Caritas o.ä. die können weiterhelfen , was dann daraus wird , steht auf einem andere Blatt, aber es wird ein schwerer Kampf für deinen Vater und im Endeffekt für Euch auch. ( Ich habe 28 Jahre lang gespielt und bin nach Therapie trocken )

Dein Vater hat offensichtlich ein Alkoholproblem, auch wenn er nicht oft zu Schnaps greift sondern täglich Bier trinkt. Diese Form des Alkoholismus nennt sich Spiegelalkoholismus. Hierbei hält der süchtige seinen Alkoholspiegel konstant ohne ständig eine extrem hohe Promillezahl zu erreichen.

Die Lebenserwartung kann unter Umständen drastisch verkürzt sein, muss sie aber nicht. Sein Risiko für einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall ist insbesondere eine Stunde nach dem Konsum von Alkohol stark erhöht, da er aber fast durchgängig trinkt ist auch das Risiko fast konstant erhöht. Darüber hinaus wird die Leber stark in Mitleidenschaft gezogen.

Ihr solltet versuchen ihn zu überzeugen sich Hilfe zu suchen und hoffen, dass er das Problem selbst erkennt. Denn nur dann kann er sich wirklich helfen lassen.

Alles Gute.

Also erstmal er ist ein Alkoholiker. Alleine schon das verstecken von Alk ist einer von vielen typischen verhaltensmuster. Deine Mom wird es sicher auch wissen aber sie wird es verdrängen oder sich schön reden aber sole versprechen werden wohl immer wieder gemacht. Am besten Ihr sucht euch einfach mal Hilfe bei einer beratungsstelle.

Gesund ist weder Alk noch Zigaretten und kann natürlich die Gesundheit beeinträchtigen wie sehr kommt immer auf die Person und die Menge an.

Dein Vater scheint ein Alkoholiker des Typs Spiegeltrinker zu sein. Die trinken täglich, um den Alkohlspiegel im Blut zu halten, andersfalls es zu Entzugserscheinungen kommt.

20 Jahre Alkohol und Nikotin haben bestimmt schon körperliche Beeinträchtigungen bewirkt. Es Arzt kann da helfen. Dein Paps muss aber selber wollen, sonst geht da gar nix.

Es gibt auch Beratungsstellen für sogenannte Co-Alkoholiker, das sind Angehörige, die den Tatsachen nicht ins Auge schauen wollen/können und damit den Konsum unbewußt unterstützen sowie besorgte Familienmitglieder.

Ich wünsch Dir alles Gute

er isst kaum. er ist total dünn geworden. und jeder der ein biiisschen ahnung von so etwas hat,würde ihm das sofort ansehen. es gab ne zeit da hat er sich zu allem einverstanden erklärt. wollte zum arzt - einmal komplett durchchecken lassen und so alles nur scheiß und meine mutter glaubt es immer wieder.

0
@marinirini

Deine Mutter will nicht wahrhaben, was sie sieht.

Sie ist eine typische Co-Abhängige.

0

Das ist eine sehr ernste Situation. Und die Familie leidet darunter.

Ich weiß, wovon ich spreche: Sowohl mein Vater als auch mein Bruder waren Alkoholiker.

Auch eine Kollegin erzählt mir jeden Tag voller "Stolz" dass sie gestern mindestens drei Flaschen Bir getrunken hat. Sie kann nicht verstehen, dass ich das nicht verstehen kann. Aber da ich erblich vorbelastet bin, und weiß, was Alkohol anrichten kann (mein Bruder hat sich mit 48 Jahren totgesoffen), halte ich mich von Alkohol fern.

Führt ein ernsthaftes Gespräch mit ihm. Zeigt ihm die Konsequenzen auf. Und seid auch konsequent, wenn es um Androhung von Sanktionen geht.

Dein Vater braucht unbedingt Hilfe. Und zu dieser Einsicht muss er aber selber kommen.

du siehst vieles völlig richtig: deine Mutter unterdrückt es,daß dein Vater Alkoholiker ist,aber er ist es in der Tat tatsächlich! Das zeigt dein Trinkverhalten deines Vaters! Natürlich kann sich dies auf die Lebenserwartung auswirken.Die Leber wird irgendwann streiken und andere Organe auch!Und natürlich leidet die Ehe deiner Eltern und auch du leidest darunter wie ersichtlich ist! Gaaanz wichtig,und darüber rede mal mit deiner Mutter:Sie und du,Ihr müsstet gemeinsam Rat einholen bei einer fachmännischen Stelle,die Ihr im Internet googeln könnt für eure Gegend.Google mal: Beratungsstellen bei Alkoholproblemen in........ und dann geht dorthin und lasst euch beraten,was Ihr tun könnt.Wenn deine Mutter nicht mit will,dann geh alleine hin.Dein Vater wird von sich aus nicht Hilfe in anspruch nehmen wollen,denn jeder Süchtige verharmlost sein problem.ich wünsche dir alles Gute und du bist ein toller Sohn.Kompliment!

hust tochter :s

0

Zu der frage wie lange sein körper das noch aushalten kann: ganz einfach - bis das blut durch den alk und das nikotin so sehr verklumpt und dann eben herzinfarkte schlaganfälle lungenembolien thrombosen raucherbein, arm,.... das wars dann wohl dann hat er seinen körper fertig kaputt gemacht. also sollte er sich mal hilfe holen aber nicht am kiosk!!!

Ich habe da eine faustregel aufgeschnappt: wer morgens schon zum alkohol greift, hat ein alkoholproblem. 3-6 flaschen sind jetzt nicht der worst case, aber auch nicht harmlos. Versuche doch zuerst einmal, deinen vater dazu zu bringen, den konsum um eine oder zwei flaschen zu senken.

3-6 wäre ja ganz nett. aber 5 war sogar das niedrigste was ich so mitgekriegt habe

morgens.. ich weiß nicht.. ab 1 uhr fängt er an,wenn er frei hat. wenn er arbeitet ist das ca. halb 4 er hat auch schon einmal 2-3 flaschen mit zur arbeit genommen...

0

Deine Sorgen sind begründet!

Ein Körper, der jahrelang täglich mit Alkohol sozusagen "zugeschüttet" wird und zudem dem Tabakrauch permanent ausgeliefert ist (Kettenrauchen!), wird prinzipiell darauf reagieren, früher oder später.

Das äußert sich durch Erkrankungen, die auf den fortlaufenden "Raubbau mit der Gesundheit" zurückzuführen sind und/oder durch frühzeitigen Tod. So ist es (leider!).

Es hilft nur Einsicht und der starke Wille, von der Alkoholsucht und der Nikotinsucht sich zu befreien. Dazu müsste Dein Vater bereit sein, was ich wünsche.

Was Du schreibst, hört sich nicht so prickelnd an! Und wenn Du mehr zum Verhalten Deiner Mutter erfahren möchtest, dann google mal zum Thema Co-Abhängigkeit!

Alles Gute für Euch

Soooooo.. Ich würd sagen kannst nichts dran ändern :) 20 jahrelang trinken und rauchen ist hart.

Aber zum Glück ist es nur Bier und nicht Whiskey oder sowas. Mach dir keine all zu großen Sorgen ^^

Was möchtest Du wissen?