Alkoholiker, Selbst Entzug versuchen

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12 Antworten

das kann ein Alkoholiker in den seltensten Fällen, der Rückfall ist bei 95%

Ich kenne einige, die den Selbstenzug gemacht haben, und das war nicht nur Alkohol und ich kenne viele, die eine Profitherapie gemacht haben. Doch diejenigen, die es ohne Theapie gemacht haben, sind bisher zu 100% trocken geblieben, das seit Jahren, sogar Jahrzehnten. Die anderen haben eine Rückfallquote von über 70%.Frag mich nicht, warum.

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Habe es selbst gemacht und bin jetzt 22 Jahre trocken. Es ist aber gefährlich weil der Betroffene sogar sterben kann. Besser ist eine Entgiftung unter ärztlicher Aufsicht. Wichtig ist der Besuch einer Selbshilfegruppe und gegebenenfalls eine Therapie.

Besser wäre es, er macht es ambulant (d.h. ohne dass er dort bleibt) in einer entsprechenden Krankenhausambulanz. Es könnte passieren, dass er zu Beginn des Entzugs unter Kreislaufschwierigkeiten (ansteigender Blutdruck, Zittern, Scheißausbrüche, Herzrasen) leidet. Das ist unangenehm bis gefährlich (nicht oft, kann aber). Es könnte auch - schlimmer - passieren, dass es im Entzug (vor allem im kalten) zu Krampfanfällen kommt. Hier kann mit einem Medikament vorgebeugt werden (Krampfschutz, z.B. Keppra). Der Patient muss zunächst körperlich entgiften, das dauert ca. 5 - 10 Tage. Dann sollte er jedoch auch erkennen, was seine Sucht aufrechterhalten hat (meistens körperliche Abhängigkeit plus Wirkungserwartung im Sinne negativer Verstärkung), um sich ensprechend anders verhalten zu lernen (nicht einfach). Eine Selbsthilfegruppe (Blaues Kreuz, AA) wäre auch sehr sinnvoll. Anell

soviel ich weiss, ist das ziemlich risikoreich wenn man selber den entzug ,machen will. Ich hab selber mal von drogen entgiftet und da waren auch alkoholiker und die hatten krämpfe und tickten aus usw. naja kommt auch drauf an wieviel und wielange mal getrunken hat. bei schweren alkoholikern kann der entzug ohne ärztliche aufsicht auch tödlich sein.

kalter Entzug - Selbsthilfe-Alkoholiker-Forum

Selbsthilfe- Alkoholiker- Forum :: kalter Entzug :: Hilfe rund um Alkohol, ... daran denken ihr zu raten, es mit einem kalten Entzug zu versuchen. ...

http://www.forum-alkoholiker.de/ftopic4565.html

frage sonst bei Arbeiterwohlfart nach Arbeiterwohlfahrt Essen: Ausgabe 2 - 2004 (Text-Version)

Und das können und wollen wir als Arbeiterwohlfahrt nicht hinnehmen. Auch andere Vorhaben der Union sind für uns nicht annehmbar; unter anderem die ...

http://www.awo-essen.de/treff/treff0204.html

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Wenn der Alkoliker die Krankheitseinsicht hat, schafft er es, notfalls auch ohne Therapie. Allerdings wäre es besser, hätte der Hausarzt eine Überweisung ausgestellt.

Dann soll dieser Alkoholkranke zu einem Neurologen gehen, der kann diverse Kliniken empfehlen und das Seelenleben des Süchtigen besser einschätzen.

Der Psychiater wäre hier der richtige Ansprechpartner. Anell

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Er MUSS es allein schaffen... Sicherlich kannst du ihn unterstützen. Aber den eigentlichen WEG MUSS er allein gehen.

Noch besser ist eine Gruppe z.B. die Anonymen Alkoholiker. Das sind Profis, die auch mir geholfen haben trocken zu werden.

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Ich habe es geschafft,lass ihn in Ruhe und sei da wenn er Dich braucht.

Hut ab! Ist aber nicht jeder so stark wie du...überleg mal wie hoch die Rückfallquote ist schon allein bei denen, die auch ne Therapie machen...

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@Hummelchen28

Ich bin keinesfalls stark,ich habe 4 Entzugstherapien und massenhaft Rückfälle gebraucht um es zu begreifen.

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@klausbering

wie lange hast du dazu gebrauch ? ich habe das problem in meiner familie, er will es selbst schaffen, aber fällt immerwieder zurück,

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Ich würde lieber professionelle Hilfe dazu holen....

Ohne professionelle Hilfe ist das nicht zu schaffen.

falsch, ich habe es geschafft.

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Ich glaube hier ist die Frage besser aufgehoben:

http://www.forum-alkoholiker.de/

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