Alkoholiker am Arbeitsplatz in einem sicherheitsrelevanten Bereich. Wie sieht es mit möglichen Schadensersatzforderungen aus?

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2 Antworten

Wenn ein Mensch Alkoholiker ist, ist das kein Kündigungsgrund. Seit 1968 ist Alkoholismus als Krankheit anerkannt.

Macht dieser Mensch aber Fehler, dann kann der Chef was unternehmen.

So, wie du es schreibst, denke ich z.B. an Fahrlehrer. Ein Fahrlehrer macht einen Fehler, wenn er seinen Beruf alkoholisiert ausübt. Da ist der Chef dann verantwortlich, wenn er es weiß und zulässt.

Z. B. im Buch "Alkoholkrankheit und Alkoholmissbrauch" 3-17-014478-2 steht genau, wie sich ein Arbeitgeber verhalten sollte.

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Erstens gilt alles das, was der User "Ille1811" bezüglich Krankheit und weiter sagt.

Natürlich: Überall da, wo aus Fahrlässigkeit - grobes Risikoverhalten,- auch süchtiges Verhalten.... hat das die üblichen Konsequenzen und Folgen... also, da weiß man ja eigentlich auch recht gut Bescheid.

>>> Grundsätzlich: Warum wird das nicht offen... in einer relevanten Situation angesprochen? Ohne Hähme, Vorverurteilung und auch ohne gleich mit dem Hammer zu drohen: Aber eben genau diesen Hintergrund ("..sicherheitsrelevanter Bereich... Kundenkontakt... mögliche Kundengefährdung..... mögliche Schadensersatzforderungen  usw.usw.usw...") ?

Vielleicht mit einem Kollegen der Mitarbeitervertretung, oder des Personal- Betriebsrates?

Es geht nicht um "Petzen"... es geht um die Weitergabe von Informationen.

Süchtigen Menschen hilft man nicht durch falsche Rücksichtnahme... aber durch klare Ansprache , etwa "... ich bin in Sorge um Dich, aber auch um den Ruf der Firma, die Kundensicherheit... meine eigene Sicherheit... etc"

Das sollte man auch nicht "unter der Hand" machen, sondern,- wenigstens in Deinem Fall... mit wenigstens einem Vorgesetzten.

Denk mal drüber nach

Sincerely, Norbert

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