Alkoholgehalt bei Wein

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Bei ca. maximum 17% geben die Hefen ihren Geist auf und es wird kein Alkohol mehr produziert. Meist bleibt ein Wein aber viel eher stehen oder wird vom Winzer gezielt in der Gärung gestoppt.

Es gibt aber durchaus Weine, die höherprozentig sind: Port, Sherry, Madeira. Bei diesen Weinen wird während oder nach der Gährung hochprozentiger Alkohol zugesetzt. Das nennt man gespritet.

Die Hefen lassen bei der Gärung iegendwann die Ohren hängen bzw. stopt die Vergärung wenn die Menge an Gärnebenprodukte (Alkohol, Kohlednioxid,Mineralsäuren,Diacetyl etc.) zu viel wird. Diese Gärnebenprodukte sind für die Hefe giftig, daher scheidet sie diese auch aus. Je nach Hefestamm und Rasse vertragen die Hefen mehr oder weniger dieser Gärnebenprodukte. Sehr viel vertragen z.B. die Champanger-Hefen.

Winzer anrufen oder google nutzen? Oder den ehemaligen Chemielehrer auf 'n Gläschen einladen und dabei fragen??? Der freut sich sicher über's plötzliche Interesse ;-)

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