Alkoholfahrt , Wiederholungstäter nach MPU - Welche Folgen?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Da Punkte in Flensburg min. 2 Jahre gespeicher bleiben, wird der neue Verstoß als Wiederholungstat geahndet - also schärfere Strafe. Vielleicht sollte er schonmal sein Auto verkaufen und ein Abo bei den öffentlichen abschließen.

Er meinte seine Punkte wären Null, also gelöscht worden. Also informiert Flensburg siene Führerscheinstelle ???

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@HeinoBaum1000

Hat er das schriftlich mit der Löschung? Wenn der letzte Verstoß 2009 war ist das unwahrscheinlich. Bei jedem Verstoß, der über eine Ordnungswidrigkeit (z.B. Falschparken) hinausgeht wird die Datenbank in Flensburg abgefragt.

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Ja, er hat noch sein Fahrrad vom ersten mal.

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Flensburg hat die bundesweite Verkehrssünderdatei. Da erfährt jede Behörde von den Sünden. Dein "Kumpel" muss mit einer empfindlichen Strafe rechnen. Fahrverbot, als Widerholungstäter sicherlich eine ganze WEile. MPU, Punkte, Geldstrafe. Wie ich´meine zurecht.

Grüssle

Danke. Die eigentliche Frage für ihn ist. Wird vielleicht doch nur das neue Delikt gewertet? Seine Punkte wurden in Flensburg gelöscht.Er hatte einen neuen führerschein erhalten.

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@HeinoBaum1000

Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Die Punkte bleiben eine ganze Weile auch wenn er den Führerschein wieder hat. Wenn das ganze erst ein JAhr her ist, bleiben die noch ein paar Jahre. Alkohol am Steuer geht gar nicht.

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@Dickerchen123

Aber wie erfährt seine Führerscheinstelle davon ??? Wenn er im anderen Bundesland war. Wer spricht das Fahrverbot aus ??

Ja, das mit Alkohol am Steuer wird er jetzt auc merken.

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@HeinoBaum1000

die Behörde, die den Verstoß feststellt, meldet es nach Flensburg. Die zuständige Behörde / Gericht spricht das Fahrverbot aus.

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Führerschein wieder weg, aber diesmal länger und wahrscheinlich eine Auflage bei einem Psychologen einen mehrstündigen Kurs zu machen.MPU auf jedenfall. Ich sage dir, das wird sauteuer.Bundesland hilft Bundesland- auf jeden Fall kommen die an den Fall!

Danke für die Antwort.

Die moralische Wertung klammere ich aus, da gibt es auch nichts zu diskutieren.

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Keine MPU in Strafbefehl erwähnt

Hallo,

ich habe heute den Strafbefehl zu meinem unetnschuldbaren Vergehen, einer Alkoholfahrt, zu gesandt bekommen.

Meine Strafe bei einem Blutalkoholwert i.H.v. 1,78 Promille beträgt laut Strafbefehl des Amtgerichts 11 Monate Fahrverbot (ein Monat seit dem Führerscheinentzug wurden bereits angerechnet) und 1600€ Geldstrafe. Ich bin Ersttäter.

Von MPU ist in diesem Strafbefehl keine Rede. Nachdem ich mich ein bisschen im Netz kundig gemacht habe, meine ich jedoch, dass ab 1,6Promille eine Mpu Pflicht ist.

Stimmt es, dass ich diese Auflage erst erfahre, sobald ich den Führerschein kurz vor Ablauf dieser 11 Monate bei der Führerscheinstelle beantrage?

Ich bin sehr dankbar für hilfreiche Antworten und bitte darum, die Belehrungen außen vor zu lassen, da ich weiß, dass diese Tat unentschuldbar ist.

Vielen Dank.

MFG

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