Alkoholentzug mit Tranxilium?

7 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo Nikeboy, also ich bin auch mehr für den konventionellen Entzug (Entgiftung und Langzeit-Therapie). Ich habe ebenmal dieses Medikament gegooglet und bin erstaunt das es von einem Arzt einfach so verschrieben wird. Ist ja auch nebensächlich...auf jeden Fall beinhaltet das Präparat ein eigenes hohes Suchtpotential. Jeglicher Entzug oder auch Entgiftung sollte unter ärztlicher Aufsich stattfinden. Alles andere ist sehr riskant. Mein damaliger Selbstversuch endete mit einem leichten Krampfanfall! Ich will aber nicht den Teufel an die Wand malen. Seine Phobien und Depressionen können in der richtigen Klinik mit in die Behandlung integriert werden. Es gibt die Geschichte vom kleinen Prinzen der gefragt wurde: "Warum bist Du so traurig?" Weil ich soviel trinke" "Und warum trinkst Du soviel?" "Weil ich so traurig bin". Trinkt er im Moment noch während er die Pillen nimmt, oder lässt er absolut die Finger vom Alkohol? Nimmt er Ratschläge von Euch entgegen oder wiegelt er von vornherein ab? Hat er schon über due Alternative einer ambulanten Therapie nachgedacht oder ist er eher resistent gegen Hilfe von aussen? Wenn dem so ist wird es für Euch unmöglich sein, ihn zu einem alkoholfreien Leben zu bewegen. Ich wünsche Dir viel Kraft und den Mut zur richtigen Entscheidung wenn die Hilfsversuche Deinerseits nicht fruchten. Liebe Grüße, Gerd ...PS: Habe gerade gesehen das er in eine ambulante Behandlung möchte. HAltet ihn da bei der Stange :-)

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Danke für die ausführliche Antwort. Er ist seit heute immer noch trocken, aber es geht ihm nicht besonders gut. Er hat seit Mittag mittlerweile eine ganze Tab (20mg) eingenommen, einen leichten Tremor und es ist ihm etwas schwindlig. Macht sich ein Krampfanfall vorher irgendwie bemerkbar? Ich denke er wird später ein Glas trinken, da er zuviel Angst hat, da sein Alk-Konsum bis letzte Nacht recht hoch war.

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Hallo, auch wenn der Beitrag bereits über 6 Jahre her ist, wird er ja dennoch noch gelesen und so finde ich, macht mein Kommentar durchaus noch Sinn. Es wurden viele gute Antworten gegeben und so finde ich auch den von Gerd sehr gut. Dennoch wollte ich 2 Sachen nochmal ausdrücklich betonen. - Freunde können/dürfen/sollen einen Betroffenen dazu ermuntern und bewegen, eine Entgiftung anzustreben. Aber bitte vertraut nicht auf irgendwelche Pillen, die euch ein Freund gibt. Eine Ansammlung von Halbwissen verschiedener Personen kann im Problemfall zu einer Lebensgefahr führen.

Eine Entgiftung daheim ist nicht ungefährlich, aber mit den entsprechenden Kenntnissen und vorallem der nötigen Disziplin und den richtigen Medikamenten ist dies durchaus möglich. 

Der zweite Grund, der mir aufgefallen ist: "der Kumpel gab Ihm die Tabletten (...) nach 3 Tagen war er trocken". Wenn eine Entgiftung unter Medikamenten begonnen wurde, ist das Trinken komplett einzustellen. Dies meinte ich mit Disziplin. Unter Benzodiazepinen weiter Alkohol zu trinken ist gefährlich.

Allen Lesern viel Erfolg!

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Auf keinen Fall darf er diese Tabletten mit Alkohol konsumieren, da es später dann bei einem Entzug zu Krampfanfällen führen kann. Dagegen dies statt Alkohol, das ist OK und nach drei bis 4 Tagen hat er dann das Schlimmste (körperlich) hinter sich. Nur, was macht er, wenn die Tabletten aufgebraucht sind? Denn der berühmte Suchtdruck wird bestimmt noch einige Wochen vorhanden sein.

Ich hab jetzt deine Text mehrmals gelesen, ich versteh den Arzt nicht das Medikament ist nach der Beschreibung die mir vorliegt absolut ungeeignet, weder gegen die Depressionen, bei Alkoholabhängigkeit soll man es gar nicht geben

Schau

Wann darf das Mittel nicht eingesetzt werden?

Bei: Überempfindlichkeit gegen Inhaltsstoffe des Mittels und verwandte Substanzen Abhängigkeit von Alkohol, Drogen oder Medikamenten in der Krankengeschichte Akuten Vergiftungen mit Alkohol oder anderen nervensystemdämpfenden Mitteln (vor allem Schlaf- und Schmerzmittel, Neuroleptika, Antidepressiva, Lithium) Störung der Koordination von Bewegungsabläufen Schweren Leberschäden Krankhaften Atemstillständen von mehr als 10 Sekunden während des Schlafes Unzureichender Nierenfunktion Vorsicht bei: Myasthenia gravis (Autoimmunerkrankung mit Störung der Erregungsübertragung von den Nerven auf die Muskeln) Blutbildveränderungen Kinder und Jugendliche sollten nicht mit Tranxilium behandelt werden (außer zur Vorbereitung auf Operationen)

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Das ist ihm und uns bewusst. Aber auch viele Kliniken und Ärzte setzen es mittlerweile gern für Alkoholentzüge ein, da es krampflösend und beruhigend wirkt. Kann man auch im Internet nachlesen. Und immerhin, er hat es ja einmal erfolgreich geschafft, nur blieb er leider nicht lange trocken.

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@NikeboyMuc

Das ist das Problem es hält nicht lange, deshalb hab ich ne andere Meinung, eine Entgiftung und dann eine Langzeittherapie

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