Alkoholendzug betrunken

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25 Antworten

Hey :)

Mein Vater hat auch ein schweres Alkoholproblem und hat 4 Entzüge hinter sich also sprech ich ein wenig aus Erfahrung.Mein Vater durfte während des Entzuges rauchen also wird das kein Problem sein.Und wie der letzte Dreck werden Sie dort auch nicht behandelt.So weit ich informiert bin übernimmt ein Teil der Krankenkasse den Aufenthalt in der Entzugsklinik. Ich finde es aber gut das Sie dazu stehen ein Alkoholproblem zu haben und es bekämpfen möchten. Viel Glück schon mal :)

Du mußt keine Angst haben,auf Dich kommen keinerlei Kosten zu. Übernimmt alles die Krankenkasse. Du wirst in einer Entgiftungsstadion nicht schlecht behandelt.Es geht alles sehr freundlich und auch im gewissen Maß locker zu .Rauchen darf man. Man wird nicht aufgefordert alle "LASTER" aufzugeben.Wichtig ist das Du erst einmal von den Entzugserscheinungen runter kommst. Das geht relativ schnell und Du fühlst Dich wieder besser,kannst wieder einigermasen klar denken. Es gibt 12 und 21 Tage Entgiftung.versuch die 21 Tage zu bekommen. Es tut Dir gut ,wirst sehen. Ich stand vor ziemlich genau 4 Jahren vor dem gleichen Problem.Die Entgiftung war meine bisher beste Entscheidun.Danach bin ich zu den Meetings der Anonymen Alkoholiker gegangen und bin seit dem trocken.4 Jahre ohne Alkohol und wieder Glücklich. Wenn du fragen hast melde Dich einfach ;Ich helfe Dir gern weiter..

Dankeschön, ich werde schnell saubermachewn, soweit es mein Körper zulässt, Sachen packen und mich einweisen lassen, ich kann nicht mehr, Herz rast Zittern trotz Bier, ich muss rein, Danke dafür das Du mir ein klein wenig die Angst genommen hast

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Zunächst einmal - ich finde es toll, dass du diese Erkenntnis gewonnen hast und bereit bist, dir helfen zu lassen. Viele alkoholkranke Menschen müssen erst sehr tief fallen, bevor sie sich selbst gegenüber diese Krankheit eingestehen.

Du brauchst keine Angst zu haben - Niemand wird dich wie der letzte Dreck behandeln, sondern man wird bemüht sein, dir zu helfen.

Du kannst mit deinem Hausarzt das Problem besprechen - oder eine Suchtberatungsstelle aufsuchen. In beiden Fällen wird man dir hilfreich zur Seite stehen und entsprechende Maßnahmen einleiten.

Vermutlich wirst du erst einmal eine Entgiftung unter ärztlicher Aufsicht hintger dich bringen. Danach wird eine Therapie folgen.

Das wird ein langer und nicht einfacher Weg für dich werden. Aber wenn du den festen Willen hast, hast du auch die besten Voraussetzungen, es zu schaffen. Ich drück dir dazu die Daumen.

Hey du!

Ich kann dir eine Klinik nur empfehlen. Ich bin momentan in einer psychiartrischen Tagesklinik (wegen psychischer Probleme unter anderem auch Alkohol, aber das ist nicht mein eigentliches Problem). Jedenfalls kann ich dir sagen dass du in keiner Klinik "wie der letzte Dreck" behandelt wirst. Das sind ja Therapeuten und Psychologen die sich um dein Wohl kümmern. Du kommst in die Klinik damit es dir danach besser geht und damit du dein Leben wieder in den Griff bekommst.

In der Klinik in der ich bin werden wir alle sehr schonend behandelt. Von uns wird nichts verlangt und wir machen jede Stunde eine Gruppenvisite und einmal täglich eine Einzelvisitie und reden über unsere Probleme und wir werden ständig gefragt wie es uns geht und wie die Stimmung ist usw. Also wir werden sehr gut behandelt, weil wir ja krank sind. Du brauchst keine Angst haben dass du in einer Klinik irgendwie abfällig behandelt wirst. Das würde ja dann gar nichts bringen und deine Probleme nur noch verschlimmern.

Ich rate dir also dass du wirklich in eine Klinik gehst. Der Aufenthalt müsste normalerweise von der Krankenkasse bezahlt werden (bei mir ist das jedenfalls so). Immer hin leidest du an einer Suchterkrankung. Ich würde mich an deiner Stelle erkundigen und dann sofort in eine Klinik einweisen lassen. Die Leute da werden dir nur helfen!

Ich merke ja bei mir dass die Klinik mir sehr geholfen hat. Vor allem das viele Sprechen über die Probleme und die ganzen anderen Patienten die das Gleiche oder ähnliches durchmachen wie ich. Das hilft einem enorm! Ich kann es dir wirklich nur empfehlen. Es ist die beste und einzige Möglichkeit dich von deinen Problemen zu lösen und wieder ein (halbwegs) normales Leben führen zu können.

Du wirst dort viele Menschen treffen denen es ähnlich geht wie dir, Menschen mit psychischen Problemen oder eben auch Suchterkrankungen. Und alle werden ihr "Leid" mir dir teilen. Und geteiltes Leid ist halbes Leid wie man ja so schön sagt. Und da ist wirklich etwas Wahres dran. Das Austauschen mit anderen Leuten die änhliche Probleme haben kann einem nur helfen!

Was würde schimpfen denn bringen wir sind doch keine Kinder mehr. Also so weit ich das sehe bezahlst du nur die 10 euro pro Tag für maximal 28 Tage im Jahr bei stationärem Aufenthalt. Eventuell kannst du dich auch davon befreien lassen. Ich würde mit deinem Hausarzt und deiner Krankenkasse einfach mal offen sprechen, sie werden dir sicher viele Sorgen nehmen und entsprechende Hilfe anbieten. Alkoholismus ist anerkannt als Krankheit und entsprechend wirst du auch Hilfe finden, wenn du sie wirklich möchtest. Angst darfst du haben, denn es wird kein Zuckerschlecken werden. Aber wenn du es wirklich willst wirst du es schaffen. Wir hatten eine Drogensüchtige in der Neurologie, die immer unten eine Rauchen ging, wenn es ihr unerträgich wurde, in den meisten Kliniken wird da also meist ein Augen zugedrückt und nicht noch ein extremer Stressfaktor gegeben. Wichtig ist, wenn du eine Einrichtung gefunden hast ganz offen zu sprechen. Je besser du alle Probleme beschreibst desto besser werden sie auf dich eingehen können.

Hallo Tammyamende,

keine Angst, wer hier schimpfen sollte, kriegt nen Klapps...;-)

So, nun zu Deinem Problem! Erst einmal würde ich Dir raten, Deinen Hausarzt aufzusuchen und mit ihm ein ganz offenes Gespräch zu führen. Notfalls druck Dir Deine Frage hier aus und leg sie ihm auf den Tisch!

Süchtig nach Alkohol zu sein ist eine Krankheit und somit zahlt die Krankenkasse Deine Therapie. Du brauchst also keine Angst zu haben, dass Du auf einem Berg Schulden sitzt, wenn Du dann endlich aus der Sucht gefunden hast!

Ich denke, Du bist auf dem richtigen Weg, weil Du erkannt hast, dass Du ein echtes Problem hast und Dir bei der Lösung helfen lassen möchtest! Diese Einsicht wird Dir helfen, dieses Problem mit Unterstützung zu lösen und dann in ein neues Leben zu starten!

Ich wünsche Dir viel Erfolg und alles Gute und Deinem Sohn eine "trockene" Mama, mit der er wieder viel Spaß haben kann...;-)

keine Hilfe in sicht, kann ned mehr gehen, trink mich zu tode

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@Tammyamende

ruf einen Notarzt, sofort 112. bzw. die Letstelle der Feuerwehr, die schicken Dir einen Krankenwagen.

LG Sophia

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Hallo, schön,daß Du den 1.Schritt machen willst! Über die Kosten brauchst Du Dir keine Sorgen zu machen,die werden von der Krankenkasse getragen.Sieh im Internet nach einer Suchtklinik in Deiner Nähe und geh sofort da hin.Alles andere wird man dort mit Dir besprechen.Die Dauer des Aufenthaltes beläuft sich auf 10 Tage,kann aber auf 21 Tage erweitert werden. MfG

Danke erstmal wie antworte ich denn hier das alle es lesen können, bekomme das nicht hin :(

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Du kannst dich als HartzIV Empfänger von sämtlichen Kosten befreien lassen. Ruf dir einen Notarzt, er weiss was zutun ist. In ner richtigen Entzugklinik wirst du nicht wie der letzte Dreck behandelt, allerdings sollte dir klar sein, dass man dir dort nur helfen kann, wenn du wirklich willst und nicht sofort wieder deine Sachen packst sobald es dir wieder einigermaßen gut geht....

Auf zum Hausarzt! Lass dich von Ihm in die nächste psychatrische Klinik einweisen. Das Personal dort ist speziell auf Patienten mit psychischen Erkrankungen geschult und du wirst dort entsprechend betreut. Dort behandelt dich auch keiner "wie den letzten Dreck".

Kosten kommen auf dich im Normalfall garnicht zu. Als H4-Empfängerin solltest du von deiner Krankenkasse von der Zuzahlungspflicht befreit sein. Das bedeutet das auch die 10€ Eigenanteil / Tag entfallen.

Nur Mut, wenn du jetzt an dem Punkt bist, das du freiwillig den Alkohol hinter dir lassen willst dann dreh nicht mehr um. Versuche alles schnellstmöglich in die Wege zu leiten und geh mit großen Schritten auf dein neues Leben zu.

Noch so einen Tipp: Wenn es wirklich so schlimm ist wie du beschreibst, dann bitte nicht eigenmächtig vor dem Krankenhausaufenthalt aufhören zu trinken. Ein kalter Entzug kann tödlich enden.

Ich wünsche dir viel Erfolg

Warum solltest Du Dich unbeliebt machen, wenn Du etwas an Dir zum Besseren ändern willst?

Für Alkoholkranke gibt es unterschiedliche Wege. Da ist zunächst einfach einmal der Gang zum Hausarzt, der Dich an die entsprechenden Fachstellen weiterleiten kann. Ein anderer Weg zu vernünftiger Beratung kommen ist ein Besuch bei den Anonymen Alkoholikern. Das kostet ebenfalls nichts und dort sind genug Menschen mit den entsprechenden Erfahrungen, dass es mich wundern sollte, wenn da nicht auch der eine oder andere Hinweis kommt.

Wichtig ist vor allen Dingen, dass - egal welchen Weg Du gehst - niemand Dir die Arbeit abnehmen kann mit dem Trinken aufzuhören. Das mußt Du selber schaffen. Andere können Dir nur dabei helfen.

Die anonymen Alkoholiker, oder auch die Guttempler können Dir sicher weiterhelfen. Als erstes solltest Du Dir aber von Deinem Hausarzt eine Entgiftung verschreiben lassen.

In einer Entzugsklinik geht es recht konsequent aber doch auch angenehm zu.Die meisten von denen,die ich kenne,wollten gar nicht mehr nach Hause.Man hat Geborgenheit,Gesellschaft,Therapien,regelmäßige Mahlzeiten,Gruppenunternehmungen,Sport aller Art,macht Spaziergänge und sonstige Unternehmungen und rauchen darf man natürlich auch.Die Ärzte und Schwestern sowie die anderen Thepapeuten sind sehr zugänglich und man kann immer zu ihnen kommen,wenn es einem nicht gut geht. Du wirst Dich sicher wohlfühlen dort und Hauptsache, Du willst wieder gesund werden. Die Kosten werden von der Krankenkasse übernommen,die Nachbehandlung ebenfalls.Also, mach es bald!!! Viel Glück!

Dankeschön, ich werde schnell noch ein paar Sachen einpacken, Wohnung saubermachen und mich dann einweisen lassen, ich kann nicht mehr und denke noch ein Tag länger und mich giebt es nicht mehr, mein Körper streikt total

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@Tammyamende

Ich denke,das ist ein sehr guter Entschluss und ich wünsche Dir alles erdenklich Gute!!!!

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Hallo Tammyamende......es ist so wie es ist, wenn du raus willst aus deinem Dilemma.......dann wende dich an deinen/einen Hausarzt! Alkoholsucht ist eine Krankheit, die auch behandelt wird, wenn du es selber willst und auch wenn du mittellos bist, die Suchtbehandlung wird auf alle Fälle von der Krankenkasse übernommen........dein Hausarzt würde alles in die Wege leiten!......wünsche dir Mut und Kraft LG elenore

Unter den geschilderten Umständen wird dir ein Aufenthalt in einer Klinik ganz sicher gewährt.

Die Kostenfrage wird kein Thema darstellen, denn das wird in deinem Fall übernommen.

Wichitg wäre deine Absicht dem allen den Rücken zu kehren auch fest im kopf verankert bleibt!!!!

So wird der Erfolg mit dem Wichtigsten unterstützt ...dem KOPF !

Hallo Tammyamende,ich würde dir gerne helfen,denn dein Problem kenne ich gut. Also ich meine nicht den Alkohol,sondern die Ängste, die du hast. Du stellst dir das sicherlich schlimm vor in einer Entzugsklinik,aber so schlimm wird es sicher nicht werden.Du solltest beim Hausarzt vorsprechen und der sollte dich überweisen. So wie es dir jetzt geht, finde ich schon schlimm genug und es kann nur noch besser werden. Du du Hartz4 bekommst,wirst du gar nichts zuzahlen müssen,sondern du wirst sicherlich von Zuzahlungen befreit werden,wenn du dein Einkommen bei der Krankenkasse vorlegst. Den ersten Schritt hast du schon getan,in dem du dich an uns gewandt hast. Jetzt würde ich auch den zweiten Schritt gehen und mir helfen lassen. Danach wird es dir sicherlich besser gehen. Hast du keinen Freund oder Freundin,die dich begleiten kann? Ich wünsche dir ganz viel Kraft und Glück,damit es dir wieder gut geht.

Hallo,

ich habe einen solchen Fall selbst in der Familie. Du brauchst keine Angst zu haben. Du solltest dir dringends Hilfe suchen. Angst brauchst du keine zu haben. Als erstes solltest du zum Hausarzt gehen. Der überweist dich entweder ins Krankenhaus oder auf eine Suchtstation. Dort wirst du erstmal behandelt. Der nächste Schritt wäre eine Langzeittherapie. Leider muss man teilweise recht lange warten bis dort ein Platz frei wird, da die Einrichtungen alle Überlaufen sind. Ich war schon öfters in solchen Einrichtungen. Klar gibt es dort Regeln. Rauchen durfte man allerdings überall. Die wollen dir helfen...also behandeln sie Dich sicherlich nicht wie dreck ;)

Ich wünsche dir alles gute. Es ist nicht einfach.

Hey,du machst dich nicht unbeliebt.Im Gegenteil,das ist ganz stark von dir damit endlich an die Öffentlichkeit zu gehen.Ich habe es hinter mir.War letztes Jahr in einer Klinik,sonst wär ich nicht mehr da.Du musst jetzt ganz fix handeln,keine Angst haben.Diese Anzeichen die du hast ,,Schlafmangel,kein Hunger usw.''sind Alarmsignale.Dein Körper hat kein Bock mehr auf die Sch.....Ich konnte mich z.B. nicht mehr mit Bier helfen das ich nicht mehr zitter.Zwei Flaschen Schnaps oder mehr war mein Tagesbedarf um einigermaßen den Tag irgendwie zu gestallten,wenn man das so nennen kann.Ich war kurz vor der Kiste.Irgendwann fängt dann deine Haut an sich zu verändern.Mein ganzes Gesicht hat sich geschält.Ich hatte Krämpfe vom allerfeinsten. Du musst keine Angst haben.Geh zu deinem Arzt,erzähl dem das und der gibt dir eine Überweisung.Kostet dich keinen Cent.Der Aufenthalt kostet 10 Euro die du zuzahlen musst.Aber wenn du nicht viel hast ,dann zahlt die Kasse.Geh da rein und schau das du ein Einzelzimmer bekommst.Das hilft ungemein,war bei mir so.Du kannst dort rauchen,das verbietet dir keiner.Du wirst dort als gamz normaler Mensch aufgenommen mit einer Krankheit halt.Die fahren dich mit Tabletten runter so das du keine Probleme bekommst zwecks Entzugserscheinung.Die Gespräche mit anderen Leuten die dort sind werden dir auch helfen.Der Entzug dauert 10-14 Tage,aber glaub mir es lohnt sich.Häng noch eine Langzeittherapie dran und alles wird wieder schick.Ich sehe die Welt jetzt mit ganz anderen Augen.Mein Leben hat wieder einen Sinn.Tue mir denn Gefallen,ich kenn dich zwar nicht aber ich kenn das Sch.... Alkohol.Und der Abgang mit der Sch.....kann richtig weh tun.Mach es für niemand anderen,nur für dich.Denk dabei an dein Kind und das was du in deinem Leben noch erreichen willst.

Wenn du noch informationen haben willst,meld dich einfach. Geh dahin wirst es nicht bereuen.....VIEL GLÜCK

kann nicht mehr gehen

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@Tammyamende

ruf einen Notarzt, sofort 112. bzw. die Letstelle der Feuerwehr, die schicken Dir einen Krankenwagen.

LG Sophia

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Hi,

das hört sich ja schlimm an und Niemand, der einbischen Grips im Kopf hat, wird Dich hier verurteilen, Du bist da einfach reingerutscht und Du scheinst soweit abgesunken zu sein, das Du Dich aufraffen willst was dagegen zu unternehmen und davor Hut ab, respekt.

So ALG 2 bekommst Du, das bedeutet Du mußt in der Klinik zuzahlen aber der Höchstsatz beträgt 89,79 oder so, vllt. solltest Du Dich um eine Zuzahlungsbefreiung kümmern!! Alkoholismus ist eine Krankheit und zwar chrnisch und das bedeutet 1% Deines Bruttos mußt Du jährlich selber tragen und a da gibt es eine Befreiung, frag Deine KK.

Diese Gebühren gelten weiterhin

Für Medikamente oder Krankenhausaufenthalte müssen Sie aber weiterhin Zuzahlungen an Ihre Krankenkasse leisten - höchstens zehn Euro pro Medikament, bei Krankenhausbehandlung zehn Euro täglich. Dieser Betrag ist jedoch an das Einkommen gebunden: Sämtliche Zuzahlungen werden erlassen, wenn der Versicherte zwei Prozent seines Bruttoeinkommens für Krankenhausaufenthalte und Apothekenrechnungen aufgebracht hat. Achten Sie aber darauf, alle Belege und Quittungen zu sammeln.

Chronisch kranke Patienten sollten wissen, dass in ihrem Fall die Maximalgrenze für die Zuzahlung bei einem Prozent des Bruttoeinkommens liegt. Allerdings muss sich die kranke Person therapiegerecht verhalten, um Anspruch darauf zu haben.

http://ratgeber.t-online.de/praxisgebuehr-zuzahlung-so-lassen-sie-sich-befreien/id_46480564/index>

Dankeschön

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@Pifendeckel
  1. Was muss ich tun, um möglichst schnell einen Therapieplatz zu bekommen? Nehmen Sie Kontakt zu Ihrer Suchtberatungsstelle und zu Ihrem Arzt auf, die einen Sozialbericht und eine Ärztliche Stellungnahme erstellen und an den jeweiligen Kostenträger zusammen mit Ihren Antragsunterlagen schicken. In Qualifizierten Entzugeinrichtungen ist es auch möglich, dass dies in der Klinik, wo Sie die Entzugsbehandlung durchführen lassen, beantragt werden kann.

  2. Wer bezahlt die Behandlung? In der Regel ist die Deutsche Rentenversicherung für die stationäre Rehabilitationsmaßnahme Hauptkostenträger. Sollten gewisse Voraussetzungen nicht oder nicht mehr vorliegen, so können auch Krankenkassen oder überörtliche Sozialhilfeträger die Kosten übernehmen. Es besteht auch die Möglichkeit, dass Sie die Behandlungskosten selbst tragen.

  3. Wie lange dauert die Behandlung? Bei Alkohol- und Medikamentenabhängigkeit ist in der Regel von einer Behandlungsdauer von 16 Wochen auszugehen, bei Drogenabhängigkeit von 24 Wochen. Die Therapiedauer kann sich jedoch bei Rückfälligkeit um 6 Wochen verlängern.

wenn Du mehr wissen willst, siehe Link

http://www.bezirkskliniken-oberfranken.de/pages/html/hochstadt/aufenthaltsinfo/faq_aufnahme.html>

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@Pifendeckel

Wie immer..ein toller und lieber Rat..da enthalte ich mich zustimmend meiner Stimme.. LG dir und einen schönen Tag

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@amdros

oh, Danke D.....

darfst aber ruhig Deinen Rat dazu tun, der ist auch immer sehr wertvoll.

Drück Dich, Sophia

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@Tammyamende

Liebe Tammy,

ich weiß übrigens wovon ich rede, war 12 Jahre mit einem Alkoholiker verheiratet und lange Jahre nach unserer Trennung, hat er einen kalten Entzug gemacht, was ich aber keinem empfehlen würde und er ist seit Jahren trocken.

LG Sophia

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@Pifendeckel

Danke ♥..aber dann könnte ich mich nur wiederholen und es würde dann, nach meinem Verständnis, eher in Phrasen ausarten..nein, möchte ich so nicht!!! LG D.

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Im Prinzip keine schlechte Antwort, aber einige Details stimmen nicht ganz .

  1. Als chronisch krank gilt man erst, wenn eine Krankheit mindestens ein Jahr vorliegt und dabei gilt das Datum der Diagnose, nicht was der Patient dem Arzt als "Startdatum" erzählt.. Zudem musst du wegen dieser Krankheit in Behandlung sein.

  2. Die Zuzahlung für 2013 beträgt 91,68 €.

    http://www.aponet.de/service/zuzahlungsbefreiung/zuzahlungsrechner.html

  3. Eine Befreiung gibt es erst, wenn du den Betrag von 91,... € bezahlt hast.

  4. Du musst das JC darüber informieren, wenn du in eine stationäre Therapie gehst. Man wird dir für diese Zeit die Leistungen kürzen um 135 €, das ist genau der Betrag, der dir lt. Regelsatzverordnung für Verpflegung zur Verfügung steht. Wenn es weniger als 30 Tage pro Monat sind (z.Bsp. teilstationär mit WE-Beurlaubung), dann ist es proportional weniger. Es wird davon ausgegangen, dass bei stationärer Unterbringung Vollverpflegung angeboten wird.

  5. Wenn du - bevor du in eine Klinik gehst, diesen finanziellen Teil erst mit dem JC klären willst, dann rede dort Klartext. Bitte sie, die Kürzungen für den stationären Aufenthalt erst etwas später zu machen, oder auf mehrere Monate zu verteilen, weil du erst mal das Geld für die Zuzahlungen brauchst.

  6. Denke dran, dass nach 6 Wochen Krankschreibung der Anspruch auf ALG II erlischt, weil du dann Krankengeld erhältst. Das funktioniert relativ als Selbstläufer, aber es braucht natürlich einen Antrag dazu. Einfach nur die Bitte, das nicht aus den Augen zu verlieren.

Und wenn Dein Zustand wirklich schon so ist, wie du ihn schilderst, dann würde ich dir empfehlen, zu einer entsprechenden Klinik zu gehen und sich als Notfall erst einmal selbst einzuweisen ( Keine Sorge, das ändert nichts am Kostenträger). Aber man kommt schneller in die entsprechende Therapie bzw. Behandlung, als wenn man das übliche Procedere über Hausarzt- Termin Facharzt - Termin Klinikaufnahme absolviert.

So und nun kann ich dir nur ganz viel Kraft und Stärke wünschen, dass du es schaffst

(Ich habe solche Therapien beruflich nicht nur einmal begleitet)

Bleib stark - es lohnt sich zu leben ...

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@EstherNele

Hi EstherNele,

zu Punkt eins, ich weiß nicht ob sie in behandlung ist und Du auch nicht, ist aber gut das sie das von Dir jetzt lesen kann und sich dann danach richtet.

zu Punkt 2, na gut 2 € braucht man nicht dikutieren.

zu Punkt 3, das hatte ich geschrieben das es ausgerechnet wird nach Brutto 2 bzw. 1% zahlen muß und dann befreit ist.

zu Punkt 4, da bist Du leider nicht auf dem neusten Stand.

Im vergangenen Jahr urteilte das Bundessozialgericht in Kassel, dass auch bei einem stationären Aufenthalt im Krankenhaus, Arbeitslosengeld II (ALG II) Auszahlungen nicht gekürzt werden dürfen. Zuvor war es die gängige Praxis der Argen entsprechend der Anzahl der Tage den ALG II Regelsatz zu kürzen. In der Entscheidung (Az. B 14 AS 22/07 R) erklärte der 14. Senat des Bundessozialgerichts die Anrechnung der Krankenhausverpflegung ans Alg II für rechtswidrig. Demnach ist weder die Anpassung der (starren) Regelleistung an eine verringerte Bedarfslage noch die Anrechnung der Vollverpflegung einer stationären Einrichtung als Einkommen erlaubt.

Die sozialpolitische Sprecherin der Grünen im Rat Oberhausen, Dagmar Vogel, sagte gegenüber der "WAZ", dass "Die Stadt hat in der Vergangenheit zu Unrecht bei ALG II-Empfängern Geld einbehalten, wenn sich diese im Jahre 2007 stationär in einer Kur oder im Krankenhaus aufhielten." So wären Kürzungen, die im Jahre 2007 statt gefunden haben, rechtswidrig gewesen. In einer "kleinen Anfrage" will nun Vogel wissen, wie die Stadt gedenkt, mit den rechtswidrig einbehaltenen Geldern umgegangen wird. Vogel ist selbst Juristin und fordert nun die Stadtverwaltung auf, die Gelder unbürokratisch an die Betroffenen zurück zu zahlen.

wenn Du mehr wissen willst, siehe Link

http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/hartz-iv-zurueckerstattung-der-krankenhaus-kuerzung88231.php>

Für alles andere Dank ich für die Ergänzung.

LG Sophia

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@Pifendeckel

hab da noch was gefunden.

zu Punkt 6

Krankenversicherung Hartz-IV-Empfänger sind keine Versicherte zweiter Klasse. Sie haben die gleichen Ansprüche gegenüber ihrer Krankenkasse wie alle anderen Versicherten auch. Lediglich Krankengeld bekommen Langzeitarbeitslose nicht, weil sie ihre Sozialleistungen auch im Krankheitsfall weiter erhalten und daher keinen Ausgleich benötigen. Beispielsweise haben Hartz-IV-Empfänger unter den gleichen Voraussetzungen wie andere Versicherte Anspruch auf eine Kur. Gleiches gilt für Untersuchungen zur Früherkennung von Krebs.

Quelle

http://www.sozialhilfe24.de/news/81/hartz-iv-empfanger-oft-in-unkenntnis/>

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Das solltest Du mit Deinem Arzt besprechen.

Die Kosten wird wohl die Krankenkasse übernehmen.

Und in den Enzugsabteilungen gibt es bestimmt Raucherzimmer.

Für so offenen Zeile sehe ich keine Not, dich blöd anzumachen! Eher zolle ich dir Respekt! Du hat ein Problem erkannt und dann ist es schoooon fast gebannt!

Mein Respekt!

Mach weiter!!!!

Suche dir einen Verein der anonymen Alkoholiker in deiner Nähe. Findest du scuh im Telefonbuch oder im Netz. Geh dahin und lass dich beraten. Der Hausarzt hat da auch seine Adressen. Vermutlich wirst du erst zur Entgiftung in eine Klinik müssen. Da kann dich der Arzt einweisen. Es kostet dich auchnichts und wird ein langer Weg werden. Aber du weisst ja, für wen und was du das machst.

Also, Kopf hoch. Po zusammenkneifen und durch. Was dich nicht umbringt, macht dich stärker.

Du schaffst das!!!!!!! Ich drücke alle Daumen!!!!!!!!1

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