Alkoholabhängig? wenn ja was kann ich tun?

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8 Antworten

Ihr dürft nicht so tun, als wäret Ihr blind. Ihr solltet sie sachte darauf ansprechen. Aber sie wird es als Bagatelle abtun, denke ich. Wenn Ihr sie nicht ansprecht, macht Ihr Euch Co-abhängig. Hier sind sehr gute Tipps enthalten. Nimm Dir die Zeit, sie zu lesen. --> http://www.alkohol-hilfe.de/Co/co.htm Ich weiß aber auch, wenn sie selbst es nicht will, wird sie davon nicht loskommen. Da kann man soviel gut reden, wie man will.

Behutsam auf die (vermeintlichen?) Beobachtungen ansprechen. Bei richtiger Alkoholsucht kann aber nur eine professionelle Betreuung etwas bewirken.

Hallo! Ihr müsst Sie damit konfrontieren. Sie ist Krank! Alkoholabhängigkeit ist eine Krankheit, wie schnupfen und husten. Wenn ihr euch nicht traut sie anzusprechen, gibt es in fast jeder Stadt oder in eurer Umgebung Suchtberatungsstellen die nichts kosten und wo sich auch Angehörige hinwenden können. Ich war selber Alkoholkrank und weiss wie uneinsichtig man ist. Hat Sie vielleicht auch eine Freundin mit der ihr reden könnt? Auf jedenfall darf man diese Krankheit nicht unterschätzen. So wie es sich anhört ist es auch keine Alkoholgefährdung, sonder schon eine Alkoholabhängigkeit.

Kommentar von Iwores
21.12.2011, 15:57

Hallo defty, inhaltlich hast Du recht, dass in diesem Fall als ergänzenden Schritt eine Suchtberatungsstelle in Frage kommt. Leider erlaube ich mir, hinsichtlich der Definition Alkoholabhängigkeit aus eigener Erfahrung hier darzustellen, dass diese Krankheit mit einer Erkältung bzw. Schnupfen u. Husten überhaupt nicht zu vergleichen ist. Du schreibst, selbst Alkoholkrank gewesen zu sein. Bist Du den geheilt. Ich selbst sehe mich weiterhin als Alkoholiker, der seit geraumer Zeit alkoholabstinent lebt. Das heißt für mich: Ich bin weiterhin suchtkrank und habe grundsätzlich mein ganzes Leben lang die Alkoholabhängigkeit auf dem Radar. Ergo lebe ich danach bzw. versuche nicht mehr in die vergangenen Verhaltensmuster zu verfallen, die ein Grund waren um zu saufen. Ich beschäftige mich bereits seit 11 Jahren mit Thema Sucht allgemein u. bin ausgebildeter ehrenamtlicher Suchtkrankenhelfer. Wie ist es mit Dir?

Gruss Iwores. (E-Mail.Adresse: suchtshgschermbeck@t-online.de)

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Das ist wirklich keine Angenehme Sache! Ich weiß das aus eigener Erfahrung! Mein Vater ist Alkoholabhängig und hat es sich auch nicht eingestanden! Ich würde sagen sprecht sie direkt drauf an! Sagt ihr was ihr alles schon beobachtet habt und empfehlt ihr eine Therapie! Bei meinem Vater hat sie geholfen! Und wenn sie sauer reagiert sagt ihr einfach ... Ihr liebt sie über alles und macht euch eben Sorgen! Und so etwas ist ja innerhalb einer Familie definitiv nicht verboten! Versucht einen guten Moment apzupassen und redet vielleicht beide mit ihr! Ich wünsche euch viel kraft und Alles Gute!

Ihr solltet beide mit ihr reden- sie ist eine typische Alkoholikerin, die versucht es zu verheimlichen. Wenn ihr länger wartet wird das nicht besser, nur schlimmer- sie gehört in eine Therapie- je schneller desto besser!

auf jedenfall ansprechen und versuchen sie dazu bewegen mit ihr in eine Selbsthilfegruppe zu gehen, bei allem weiteren können die euch untersützen

Oh je, also wenn es schon soweit ist, ist es glaube ich schon kurz vor zwölfe. Sprecht sie darauf an warum sie trinkt. Stellt ihr die leeren Flaschen hin und fragt sie wo die herkommen. Tut schnell was.

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